{Food Friday} Kürbiskekse / Pumpkin Cookies

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Kürbis, Kürbis, Kürbis – wo man auch hinguckt, wird man diesen Monat quasi damit überrollt. Aber es ist auch einfach ein so tolles und vielseitiges Gemüse (eigentlich zählen sie ja zu den Früchten, aber wir wollen mal nicht so kleinlich sein ^^): Man kann sie in herzhafter, als auch süßer Form verarbeiten. Ich möchte euch an den kommenden Food Fridays ein paar tolle Möglichkeiten zeigen, wie man mit Kürbis kochen oder auch backen kann, denn es muss nicht immer nur die klassische Kürbissuppe sein. 😉 Mein Alltags-Klassiker sind ja → Kürbis-Wedges aus dem Ofen, aber ganz simple ist beispielsweise auch → Kürbiskuchen, zu Halloween lassen sich tolle → Cupcakes damit gestalten, und mein absoluter Favorit sind diese würzigen → Cranberry-Pumpkin-Muffins. Heute gibt es aber ein Rezept für leckere Kürbiskekse, die ein wunderbares Gebäck an Herbsttagen sind.

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Zutaten

(für ca. 15 große Kekse)

150 g Hokkaido-Kürbis (das geraspelte und ausgedrückte Fleisch)
125 g Butter (zimmerwarm)
180 g Zucker
1 Päckchen Vanillepulver
1 Ei (Größe M)
300 g Mehl
1 TL Backpulver
1 Msp. Salz
2 TL Zimt
1 TL Ingwer (gemahlen)
1 TL Kardamom (gemahlen)

optional: gehackte Nüsse (z.B. Walnuss oder Pecan)

für den Zuckerguss:
ca. 50 g Puderzucker
1 EL kaltes Wasser

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Zubereitung

Zuerst den Backofen auf 180 °C Umluft vorheizen.

Nun muss der Kürbis geraspelt werden: Nehmt den Hokkaido und halbiert ihn, dann schneidet ihr die Schale ab. Das Raspeln ist je nach Utensil etwas aufwendig. Mit einer Küchenmaschine geht es ruckizucki, mit einer Handreibe dauert das Ganze etwas. Habt ihr das Fleisch komplett geraspelt, drückt über der Spüle mit den Händen den Saft etwas aus.

Hinweis: Das Fleisch eines halben Hokkaido-Kürbis ergibt ausgedrückt ungefähr 150 g (wenn es etwas mehr ist, ist es nicht schlimm, nur leckerer). 

Dann die zimmerwarme Butter zusammen mit Zucker, Vanillezucker und Ei glatt rühren. Mehl, Backpulver und die Gewürze (Salz, Zimt, Ingwer und Kardamom) gut mischen und dann löffelweise zur Butter-Zucker-Mischung geben. Zum Schluss kommt noch das Kürbisfleisch dazu. (Wer mag, kann auch noch ein paar gehackte Nüsse unterheben.)

Jetzt werden die Kekse auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech gesetzt: Schnappt euch einen Esslöffel und gebt den Teig mit etwas Abstand in gehäuften Klecksen auf das Blech. Sie müssen keine perfekt runde Form haben und können gern auch etwas erhöht sein – umso saftiger sind sie hinterher.  Im vorgeheizten Ofen werden sie nun gute 15 Minuten gebacken. Macht am besten hinterher die Stäbchenprobe um zu sehen, ob sie auch „durch“ sind. Sie sollten fertig sein, wenn sie leicht hellbraun geworden sind.

Anschließend holt ihr die Kekse vom Blech und lasst sie auskühlen. Bei mir sind aus der Menge Teig zwei Bleche voll Keksen geworden, die allerdings auch etwas größer waren.

Sind alle Kekse erkaltet, könnt ihr ihnen nach Belieben noch einen Zuckerguss verpassen: Verrührt dafür Puderzucker mit etwas Wasser, bis eine glatt, dicke Masse entstanden ist. Die könnt ihr dann mit Hilfe einer Gabel über die Kekse sprenkeln.

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Ein richtig schnelles Rezept, das ich spontan letztes Wochenende ausprobiert habe, und die Cookies sind so lecker! Wenn ihr Kekse mögt, die nicht ganz so süß sind, dafür aber herbstlich gewürzt, dann MÜSST ihr sie unbedingt mal ausprobieren. Falls ihr sie nachbackt, freue ich mich sehr über euer Feedback dazu, egal in welcher Form (ob nun als Kommentar, Nachricht bei Twitter, Facebook oder auch als Bild auf Instagram).

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Der erste Food Friday auf dem „neuen“ Blog – ich freu mich. 🙂 Jetzt könnt ihr – wenn ihr mögt – sogar den Print Button ganz aktuell ausprobieren, um euch das Rezept auszudrucken (für die älteren Food-Beiträge werde ich ihn nach und nach noch einbauen).

Ich wünsche euch ein herrliches Herbst-Wochenende! ♥

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6 Kommentare

  1. Ohhh wie lecker! Die muss ich unbedingt machen :)))
    Liebste Grüße & schönen Abend!

  2. nomnomnom ich liiiiiebe Kürbis und die Kekse hören sich fantastisch an! Und sehen auch so aus 🙂

  3. So toll! Hab’s gestern direkt nachgebacken, das Kürbis „rüsten“ war zwar extreeem mühsam und aufwändig (habe aber auch einen richtig harten und blöden Kürbis erwischt), umso leckerer aber die Kekse! Danke fürs Teilen. 🙂

    • Oh, das freut mich RIESIG zu hören! 🙂 Ja, das stimmt – das Raspeln ist wirklich viel Arbeit. Aber es lohnt sich so sehr. Ich glaube, ich werde die Kekse demnächst auch noch mal machen. Ich kann diesen Herbst irgendwie nicht genug von Kürbis bekommen. 😀

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