{Eat Seasonal} Pfifferlingsknödel in Salbeibutter

 

Der Herbst ist nun ganz offiziell da und somit geht unsere „Eat Seasonal“-Aktion neben einer neuen Runde auch in eine neue Jahreszeit. So langsam eingeläutet hatten wir ihn ja schon letzten Monat mit leckeren → Zwetschgen-Rezepten, aber da der Herbst so viele Leckereien bietet, fiel die Wahl  für die nächste kulinarische Reise schwer. Letzten Endes haben wir uns dafür entschieden, den September den Pfifferlingen zu widmen.
Ich liebe Pilze, und gerade bei Pfifferlingen finde ich, dass es gar nicht viel Schnickschnack drumherum bedarf, um sie schmackhaft anzurichten. Da es für euch aber etwas Besonderes sein soll, habe ich mich an Pfifferlingsknödeln versucht und sie ganz einfach mit Salbeibuttersauce kombiniert. Mir ist allerdings ein kleines Malheur passiert und ich habe tatsächlich eine Zutat vergessen (das Mehl), sodass sie mir beim Kochen teilweise auseinander gefallen sind. Das war echt ärgerlich (gerade in Bezug auf die Fotos), aber geschmacklich waren sie dennoch super lecker.

 

 

Zutaten

für die Knödel:
(ca. 6 Stück)

3 trockene Brötchen
190 g geputzte Pfifferlinge
2 Eier (Gr. M)
1 EL Olivenöl
1 kleine Zwiebel, gewürfelt
2 EL Petersilie, gehackt
1/2 EL Thymian
2 EL Schnittlauch, gehackt
1/2 EL Oregano
1 Schluck warme Milch
25 g Mehl
Salz & Pfeffer

für die Salbeibutter:

1 Handvoll Salbeibläter (Hälfte fein gehackt, Hälfte ganz)
1 Knoblauchzehe
250 g Butter, zimmerwarm
Salz & Pfeffer

 

 

Zubereitung

Die Brötchen in kleine Würfel schneiden und in eine Schüssel geben. Pfifferlinge putzen, die Enden abtrennen und dann etwas klein schneiden, zu den Brötchenwürfeln geben. Die Zwiebelwürfel kurz in Olivenöl andünsten und dann zu den Brötchen und Pfifferlingen geben. Eier, Petersilie, Thymian, Oregano und Schnittlauch dazu tun und alles miteinander verkneten. Das Mehl hinzufügen und die warme Milch hineingießen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Die Masse sollte am Ende griffig sein, aber nicht zu nass.
Nun rollt ihr daraus die Knödel und lasst sie gute 20 Minuten ruhen. Setzt anschließend Wasser mit etwas Salz in einem großen Topf auf und gebt die Knödel in das siedende Wasser. Sie sollten darin um die 10 Minuten bei niedriger bis mittlerer Temperatur köcheln. Hebt sie anschließend mit Hilfe einer Kelle oder zwei Löffeln vorsichtig heraus und lasst sie abtropfen (am besten in einem Sieb oder einer Schüssel, auf deren Boden ihr einen umgedrehten Unterteller legt, worunter sich das Wasser sammeln kann).
Die Salbeibutter lässt sich super fix zubereiten: Die Hälfte der Butter in einen kleinen Topf oder eine Pfanne geben und schmelzen lassen. Den Knoblauch hineinpressen, die gehackten Salbeiblätter dazu geben und mit Salz und Pfeffer würzen. Nun kommt die restliche Butter dazu und sobald diese geschmolzen ist, kommen die übrigen Salbeiblätter hinein.
Wenn man mag, kann man die Butter auch wieder komplett erkalten lassen (ist eine Möglichkeit, sollte etwas übrig bleiben), wodurch man einen tollen Brotaufstrich bekommt.
Für unser Gericht nun einfach zwei Knödel auf einen Teller anrichten und etwas der flüssigen Salbeibutter dazu gießen. Direkt servieren und genießen.

 

Mal davon abgesehen, dass meine zerfallenen Knödel nicht ganz so hübsch anzuschauen sind, waren sie trotzdem absolut lecker. Das Schöne an solchen „erweiterten“ Semmelknödeln ist auch, dass sie sich super aufbewahren lassen, um sie später zu essen. So lassen sie sich nach einer Nacht im Kühlschrank am nächsten Tag sogar zu einem Salat verarbeiten (in Stücke schneiden, Zwiebel, Salz, Pfeffer, etwas Öl und Weißweinessig dazu) oder knusprig anbraten als Beilage, beispielsweise zu Fleisch oder Fisch. Ein richtig vielseitiges Essen also, von dem man über mehrere Tag etwas hat.

 

 

Ich hoffe, euch hat meine Idee für die Verarbeitung von Pfifferlingen gefallen. Schaut euch unbedingt auch die Rezepte der anderen „Eat Seasonal“-Mädels an, bei denen euch garantiert das Wasser im Mund zusammenlaufen wird.

 

 

Montag: Viktoria | My Mirror World
Dienstag: Ina | What Ina Loves
Mittwoch: Hannah | Provinzkindchen
Donnerstag: Anna & Petra | We love handmade
Freitag: Nani | HibbyAloha
Samstag: Verena | Who is Mocca?
Sonntag: Yvonne | Puppenzimmer

Wenn ihr mein Rezept nachkocht, freue ich mich wie immer über euer Feedback dazu. 🙂

Habt ein kuschliges Wochenende! ♥

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4 Kommentare

  1. Sehr lecker, Pfifferlinge sind meine liebsten Pilze, wahrscheinlich weil es sie nur so kurz gibt und ich sie praktisch nie esse;) Sieht sehr lecker aus!
    Liebe Grüsse,
    Krisi

  2. Eine schöne Idee, die sehen sehr lecker aus! lg

  3. Ich hasse Pilze xD Aber die Knödel sehen echt total lecker aus!

  4. Ok, ich sollte jetzt dringend ins Bett – krieg schon wieder Hunger und da sieht verdammt lecker aus, was du da gezaubert hast. Knödel sind aber auch was feines und dann noch mit Pfifferlingen <3

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