{Food Friday} Low Carb Burger – „Protein Style“

Als wir letzten Sommer in → San Francisco waren (Wahnsinn, wie schnell die Zeit vergeht!), wollte mein Schatz unbedingt zur berühmten Burgerkette „In & Out Burger“ am Fisherman’s Wharf gehen. Während er ein klassisches Burger-Menü orderte, bestellte ich etwas vom „(Not so) Secret Menu“ des Ladens, und zwar einen sogenannten „Protein Style Burger“. Im Prinzip enthält er alles wie ein normaler Hamburger, aber anstatt der Burgerbrötchen (buns) befindet sich alles zwischen zwei großen Salatblättern. Genau auf diese Art Burger hatte ich die Tage so richtig Bock, und heute gibt es das easy-peasy Rezept dazu für euch (was besonders den Low-Carb-Fans gefallen wird).

Ihr braucht…
200 g Rinderhack
1 Packung Baconscheiben
Scheiblettenkäse (z.B. Cheddar)
1 Zwiebel
Tomaten
Salatgurke
1 kleiner Eisbergsalat
Ketchup & Mayo
Gewürze: Worcestersauce, Salz, Pfeffer, Paprika (edelsüß & scharf)
evtl. noch etwas Butterschmalz zum Anbraten

So wird’s gemacht…

Zuerst das Hackfleisch in eine Schüssel geben und würzen. Bei mir ist der Klassiker immer Salz, Pfeffer, Paprika und für ein rauchiges Aroma noch unbedingt etwas Worcestersauce (Tipp von Freunden aus den USA). Dann eine Hälfte der Zwiebel klein schneiden und die Würfel unter das Hackfleisch mengen. Anschließend kleine Burger-Patties formen. Die Größe ist natürlich jedem selbst überlassen. Ich habe mich für viele kleine entschieden, um so jeden Burger mit ungefähr zwei Patties zu befüllen.

Als nächstes werden die Bacon-Streifen in einer Pfanne ohne Öl (!) schön knusprig gebraten und dann auf Küchenkrepp zum Abtropfen abgelegt. In dem ausgetretenen Fett des Bacons bratet ihr dann die Burger-Patties (eventuell braucht ihr noch zusätzlich etwas Butterschmalz, falls das Fett nicht ausreichen sollte). Am besten bratet ihr sie von jeder Seite kurz scharf an, damit sie eine schöne Bräunung bekommen, und lasst sie dann vor sich hin brutzeln bis sie gar sind.

In der Zwischenzeit kümmert ihr euch um das Gemüse. Tomaten und Gurke waschen und in Scheiben schneiden. Den Strunk vom Eisbergsalat entfernen und dann die einzelnen Blätter abziehen. Diese dann noch unter Wasser abbrausen und trocknen. Die andere Hälfte der Zwiebel in dünne Ringe schneiden.

Für den Burger nehmt ihr euch dann ein großes Salatblatt und dieses wird dann befüllt: Zuerst die Burger-Frikadelle(n) hineingeben, darauf dann Zwiebelringe und zwei Bacon-Streifen verteilen, Gurken- und Tomatenscheiben dazu und zum Schluss eine Scheibe Käse on top (wer sie lieber angeschmolzen mag, legt sie einfach direkt auf die Frikadelle). Darauf kommen dann noch ein paar Kleckse Ketchup und Mayo und ein zweites Salatblatt als Deckel oben drauf. Fertig – nun kann reingehauen werden! 🙂

Aus dem restlichen Gemüse (vom Eisbergsalat bleibt nämlich super viel übrig) habe ich dann noch einen Salat mit Essig-Öl-Kräuter-Dressing als Beilage gemacht.

Die Burger sind wirklich ganz leicht und schnell herzustellen und beim Belag kann man nach Lust und Laune variieren. Ich habe einfach die Dinge genommen, die für mich an dem Tag am leckersten klangen. Super yummy und noch besser als das „Original“ aus SF.

Habt ihr auch schon mal Burger selbst gemacht? (Mit Sicherheit, aber ich bin ja neugierig und will was darüber hören! ^^)

Ich wünsche euch ein schönes Wochenende! ♥

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8 Kommentare

  1. Mache meine (Cheese)Burger auch immer mit Rinderhack selbst 🙂
    Statt diesen hellen Hamburger Brötchen nehme ich immer diese Vollkorn-Tostbrötchen (gibt's bei Lidl oder Edeka)

  2. Auf so einen Burger hätt ich jetzt auch Lust!

  3. Ich habe bisher immer nur die klassischen Burger selbst gemacht, das heißt mit den hellen Hamburger Brötchen. Schmeckt auch immer gut, aber ist wirklich eine Kalorien Bombe 😀 Ich hole auch immer extra Hamburger Soße, weil die noch besser zum Burger schmeckt, als Mayo.
    Liebe Grüße,
    Maria von fashion-inspires.me

  4. Gerade erst vor Kurzem mit einer Freundin darüber gesprochen, dass es irgendwo einen Burgerladen in D gibt, der das auch so verkauft. Mist – mir fällt nicht mehr ein, welcher das war. Aber ich kanns ja auch einfach selbst machen. Danke für die Inspiration!

  5. LECKER!!! Hab ich jetzt auch Bock drauf!

  6. Lecker!! Wir haben sogar schon mal die Fertig-Patties gekauft (gefroren), die waren auch gar nicht mal so schlecht.

  7. Sieht zum Anbeißen aus 🙂

  8. Heute nachge"kocht" mit Tatar, angebratenen Champignons/Zwiebeln, BBQ Sauce und ohne Gurke. Sehr sehr geil!!!

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