Silk’n SensEpil Haarentfernungsgerät & Aktion

Haarentfernung ist sicherlich ein Thema für sich und es gibt die unterschiedlichsten Methoden, um unerwünschtem Haarwuchs Herr zu werden. Ich gehöre ja eigentlich zur Fraktion „Rasieren“ – das mache ich schon seit Teeniezeiten, früher immer mit Rasierer und Schaum beim Duschen, mittlerweile komme ich sehr gut mit meinem Gillette Venus & Olaz zurecht (die Klingen haben kleine „Rasiergelkissen“, sodass man den Rasierschaum spart). Die Methode ist gut und schnell, aber auf lange Sicht natürlich nicht günstig und auch nicht mit langanhaltendem Erfolg verbunden. Auch bin ich zur Winterzeit damit eher etwas schludrig (nach dem Motto „sieht ja eh keiner, dann muss ich es nicht regelmäßig machen“ ^^). Enthaarungscremes funktionieren eigentlich auch ganz gut, da hier der Effekt etwas länger anhält, allerdings konnten mich noch keine zu hundert Prozent überzeugen, da ich oft trotzdem noch stellenweise nachrasieren musste. Eine andere beliebte Möglichkeit ist das Epilieren. Das habe ich genau einmal als Teenie ausprobiert und danach nie wieder – die Schmerzen waren einfach zu groß. Warum also nicht mal Haarentfernung mittels Lichtimpulsen ausprobieren? Zwar kostet so ein Gerät schon etwas, allerdings ist es immer noch günstiger als beispielsweise der regelmäßige Gang ins Waxing Studio.

Das Silk’n SensEpil Hair Removal ist ein solches Gerät zur Haarentfernung mit Hilfe von Lichtimpulsen. Anfangs war ich ja etwas skeptisch, allerdings klingen die Rezensionen im Internet überwiegend sehr positiv und überzeugend. Mit dem Gerät soll sogar eine dauerhafte Haarentfernung möglich sein. Ich bin also gespannt, wie die Resultate mit dem Silk’n SensEpil ausfallen werden. Habt ihr bereits Erfahrungen mit so etwas?

Vorbereitung

Silk’n SensEpil ist für die Verwendung im Bereich der Achselhöhlen, Bikinizone, Arme, Beine, Gesicht, Rücken, Schultern und Brust geeignet (also wäre das Gerät im Prinzip sogar auch etwas für Männer). Diese Bereiche müssen vor der Anwendung rasiert, sauber, trocken und frei von Deos und dergleichen sein. Außerdem dürfen die Haare weder mit Wachs entfernt, ausgerissen oder gezupft worden sein, da sonst wohl die gewünschten Resultate nicht erzielt werden können. Weiterhin ist das Gerät nicht für Menschen mit natürlich dunkler Hautfarbe geeignet, und sollte auch nicht auf tätowierten Stellen angewendet werden.

Vor dem Einsatz muss das Gerät entsprechend des eigenen Haar- und Hauttyps eingestellt werden. Hierfür muss man einfach das Gerät einschalten, das Handteil auf die zu behandelnde Hautstelle legen und die Impulstaste des Geräts betätigen. Die Lichtstärke kann gesteigert oder gesenkt (durch die +/- Taste) werden. Es wird empfohlen, sie so einzustellen, dass das Gefühl bei Benutzung gerade nicht unangenehm ist. Das Gerät muss so vor der Behandlung immer individuell auf den zu entsprechenden Körperbereich angepasst werden.

Funktionsweise

Diese ist im Prinzip denkbar einfach: Die zu behandelnde Körperstelle wird nun partienweise mit dem Handteil des Geräts „abgefahren“. Man legt das Teil mit sanftem Druck auf die entsprechende Stelle und drückt die Taste an der Oberseite des Handteils. Nun wird ein Lichtimpuls abgegeben. Anschließend wechselt man zur nächsten Stelle und tastet sich so langsam im Behandlungsbereich vor.

Durch die Lichtimpulse wird ein Pigment im Haarschaft, das für die Absorption des Lichtes verantwortlich ist (Melanin) angeregt, Wärme zu produzieren, welche den Haarwuchs langfristig unterbinden soll.

Eindruck nach der ersten Behandlung

Über die Wirkung einer dauerhaften Behandlung kann ich natürlich nach dem ersten Ausprobieren noch nichts sagen, allerdings möchte ich euch kurz meinen ersten ersten Eindruck mitteilen.

Ich bin erstmal direkt am Einschalten gescheitert, denn den An-/Aus-Schalter muss man anfangs offenbar etwas fester drücken (ich habe es später noch einmal probiert, da ging es dann ganz leicht). Nun heizt sich das Gerät auf und es klingt, als würde man einen kleinen Fön in Betrieb nehmen.

Zunächst habe ich den Wärmetest auf der Haut gemacht, und da ich das Gerät an den Unterschenkeln anwenden wollte, konnte ich sogar bis zur Stufe 3 (von 5) gehen, bis ich den Lichtimpuls auch gespürt habe. Im Bereich des Schienbeins waren die einzelnen Impulse so gut wie kaum wahrnehmbar, in Richtung Knie oder den Seiten hat es manchmal aber schon etwas geziept (ähnlich dem Gefühl, wenn man ein Haar mit einer Pinzette ausreißt), aber nicht so unangenehm, dass ich die Stufe hätte senken müssen.

Das Licht des Impulses ist wirklich extrem hell, und ich habe mich beim ersten Mal ziemlich erschrocken. Man sollte beim Abdrücken also entweder wegschauen oder die Augen schließen, oder bei der Behandlung eine Sonnenbrille tragen, da es sonst schon sehr unangenehm für die Augen sein kann. Drückt man auf den Auslöser, wird der Lichtimpuls mit einem kleinen Knall abgeschickt. Das Gerät muss sich dann einige Sekunden aufladen und gibt einen Piepton von sich, wenn es wieder einsatzbereit ist. In der Zwischenzeit kann man also bequem die Position des Handteils wechseln. Man braucht übrigens keine Angst zu haben, dass man sich mit dem Gerät versehentlich direkt ins Auge blitzt, denn es löst nur bei direktem Hautkontakt aus, und nicht, wenn man einfach nur auf den Knopf des Handteils drückt. Alle Partien auf den Beinen genau zu treffen und dabei keine auszulassen, fand ich allerdings etwas schwer und ich bin mir fast sicher, dass ich einige vergessen haben werde. Ich muss mir hierfür noch eine bessere Lösung einfallen lassen, da ja ansonsten die Haarentfernung nicht überall funktioniert.

Nach der ersten Anwendung habe ich an den behandelten Stellen noch keine Veränderung feststellen können, sie waren auch nicht heiß oder gerötet. Die ersten ein bis vier Behandlungen sollen nun mit einem Zeitabstand von zwei Wochen stattfinden, danach nur noch monatlich und nach der siebten Sitzung nach Grad der Notwendigkeit, bis die gewünschten Ergebnisse erreicht sind. Ich bin gespannt, wie lange ich im Endeffekt dann „haarfrei“ sein werde.

Hinweis

Sinnvoll ist es, mit den Behandlungen zur jetzigen Jahreszeit anzufangen, denn man soll das Gerät nicht auf gebräunter Haut, bzw. nach Sonneneinwirkung (gilt auch für Solarien!) anwenden, und auch nach der Behandlung die entsprechenden Körperstellen nicht der Sonne aussetzen.

Beispiele für Anwendungsbereiche
Möchtet ihr zur Langzeitwirkung ein Update, bzw. eine Review? Habt ihr das Gerät vielleicht sogar zuhause und könnt mir von euren Erfahrungen damit berichten?

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Sale-Aktion

Falls euch das Epiliergerät nun neugierig gemacht hat oder ihr es vielleicht schon länger auf eurer Wunschliste hattet, dann habe ich jetzt gute Neuigkeiten für euch:
Bei vente-privée gibt es ab heute für 24 Stunden den sogenannten OneDay-Sale, in der ihr das Silk’n SensEpil Gerät anstelle von 279 € UVP mit einem Preisnachlass von 47 % für 149 € erwerben könnt. Den Lichteinsatz könnt ihr dort heute ebenfalls nachkaufen, und zwar für 19 € anstatt regulär 44,95 €.

Ich denke, das Prinzip von vente-privée werden die meisten von euch bereits kennen, da es ja schon lange viele solcher Private Sales Clubs gibt, bei denen man die Angebote nur nach Anmeldung einsehen kann. Vente-privée ist ein großer Online-Shop, der täglich neue Verkaufsaktionen mit beliebten Marken startet. Das reicht von Mode, Schmuck, Gastronomie, Beauty, Accessoires und High-Tech bis hin zu Reisen. 

14 Kommentare

  1. Das Teil schaut ja verrückt aus, aber klingt auf jeden Fall cool. 😀 Mich würde interessieren, ob es bei dir was bringt! Danke auch für den Hinweis mit der Aktion. *gleichmalguckengeh*

    LG
    Jule

  2. Verrücktes Teil!

  3. Klingt intressant, ich würde mich auf jeden Fall über einen Bericht über die Langzeitwirkung freuen.
    LG Natalie

  4. Au ja, bitte ein Langzeitbericht! Danke!

  5. Ein Langzeitbericht wäre wirklich super – solche Geräte sind hochinteressant für mich. Bisher nehm ich noch meinen Epilierer zur Hand, aber wenn der mal seinen Geist aufgibt hätte ich echt gern so ein Teil…
    Liebe Grüße!

  6. Ich würde mich auch über einen Langzeitbericht freuen, spannende Sache! Aber ich stelle mir das ganze doch sehr zeitintensiv vor, oder? lg Lena

    • Kommt sicherlich auf die Körperstelle an, das "Nachladen" zwischen den Lichtimpulsen geht aber eigentlich sehr schnell (ca. 3 Sekunden). Pro Wade hab ich jetzt um die 10 Minuten gebraucht, meine ich. Allerdings bin ich halt auch nicht sicher, ob ich wirklich jede Stelle erwischt habe. Ich denke, wenn ich mir ein Raster auf die Beine male, um genauer zu arbeiten, wird es schon etwas länger dauern. Dafür sollte es an den Achseln dann aber entsprechend schneller sein, da die Körperstelle kleiner ist. 🙂

    • Ja gut, das geht ja noch einigermaßen, vor allem wenn die Haare irgendwann dauerhaft verschwinden. Ein ein Raster dachte ich auch schon, macht sicherlich Sinn. lg

  7. ich wäre auch gern frei von haaren ^^… ein weiterer bericht wäre toll 🙂

  8. Mich würde ein Langzeitergebnis sehr, sehr interessieren! 🙂

  9. Gibt es schon ein Update?

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