[Food Friday] Zitronen-Joghurt-Guglhupf


Als wir vor kurzem Freunde mit ihren Kids zu Besuch bei uns hatten, habe ich mal wieder die Backschürze übergeworfen und mich ein wenig in der Küche ausgetobt. Ich liebe es, zu backen und anderen eine kulinarische Freude zu bereiten. Liebe (und jegliche anderen positiven Gefühle) gehen ja schließlich durch den Magen, sagt man. 🙂

Für diesen Besuch wollte ich etwas Simples machen, was relativ schnell geht und nicht zu aufwendig ist. Dennoch sollte der Kuchen noch einen raffinierten Twist haben. Da ich Kuchen aus Guglhupf-Formen generell klasse finde, stand also schon mal die Optik fest. Was den Geschmack angeht, so dachte ich mir: Was passt wohl besser zu einer frühlingshaften Kaffeetafel als etwas fruchtig-frisches? Also durchstöberte ich meine Rezeptsammlung und stieß auf einen Zitronenkuchen, der einfach wie gemacht für diesen Anlass war. Und hier ist das Rezept dieses Tages für euch. 🙂


Zutaten

200 g Butter
250 g Zucker
1 Päckchen Vanillezucker
3 TL geriebene Zitronenschale
1 EL Zitronensaft
1 Schuss flüssiges Vanillearoma
5 Eier
250 ml Joghurt, 3,5% Fett
350 g Mehl
1 Päckchen Backpulver
1 EL Rum (wenn Kinder mitessen, einfach weglassen)

für den Zitronenguss:
200 g Puderzucker, gesiebt
3 EL Zitronensaft
1 EL heißes Wasser

etwas Zitronenschale als Deko

Zubereitung

Den Ofen auf 175 °C Umluft vorheizen.

Die Zitrone heiß abspülen, trocknen und dann die Schale abreiben. Nun die Zitrone halbieren, auspressen und den Saft auffangen. Die Eier trennen. Mehl mit Backpulver mischen.

Für den Teig die zimmerwarme Butter schaumig schlagen und anschließend Zucker, Vanillezucker, Vanillearoma sowie Zitronensaft und -schale unterrühren (und den Rum, sofern ihr ihn verwendet). Nun die Eidotter nacheinander einrühren. Die Mehl-Backpulver-Mischungd abwechselnd mit dem Joghurt zur Teigmasse geben. Die Eiklar zu Schnee schlagen und danach unter die Teigmasse heben.

Den fertigen Teig in eine gefettete, bemehlte Guglhupfform füllen und im vorgeheizten Backofen für ca. 60 Minuten backen (Stäbchenprobe). Anschließend im Ofen bei offener Tür auskühlen lassen. Danach rausholen und stürzen.

Für die Zitronenglasur den Puderzucker in eine Schüssel sieben und mit Zitronensaft und Wasser glatt rühren, sodass eine dickflüssige Masse entsteht. Der Guss muss gerade noch streichfähig sein, aber auch nicht zu dünn. Er härtet dann später noch aus. Wer mag, kann für die Optik noch Zitronenzesten über die noch weiche Glasur streuen.


Die Motivbackform habe ich übrigens erst vor kurzem gekauft. Ich wollte der klassischen Guglhupfform mal ein spannenderes Aussehen verpassen. Das Auge isst ja schließlich mit, nicht wahr? 🙂 Diese Formen gibt es als teure Variante (aus Aluminium) von der Marke Nordic Ware und sie haben unglaublich tolle Designs. Ich habe mich allerdings für die günstige Variante aus Silikon entschieden, und die gibt es → hier*.


Der Kuchen war so unglaublich lecker und am Ende des Tages fast ratzeputz aufgefuttert. ^^ Saftig und frisch, genau wie ein Kuchen sein muss. Mmmh!

Wäre der Zitronenkuchen auch etwas für euch?

Wenn ihr sehen möchtet, wie meine Kaffeetafel aussah und wie der Besuch mit unseren Freunden verlief, dann schaut doch mal → hier vorbei. 🙂

*Affiliate Link

7 Kommentare

  1. Ich hatte schon ewig keinen Zitronenkuchen mehr. Der letzte bei Schwiegermutti war mir sowas von zu trocken, dass ich danach keinen mehr essen wollte :p Aber wenn man dein Meisterwerk hier so sieht, läuft einem das Wasser im Mund zusammen.

    • Oh, trockene Kuchen sind übel – kenn ich auch von Verwandtschaftsbesuchen. >.< Dieser hier ist echt idiotensicher, wie man so schön sagt. Probier ihn mal aus! 🙂

  2. Der Kuchen schaut einfach wunderbar aus und mach viel Lust davon zu essen. Ich werde diesen auf jeden Fall nachbacken. Danke für das Rezept und die Inspiration 🙂

    LG
    Mimi

  3. Der Kuchen sieht sehr lecker aus und die Form ist so toll! Lg

  4. Hmm toll, so ein Rührkuchen geht immer. Habe mir das Rezept daher gleich mal abgespeichert. 🙂 Lecker! <3

    Liebst Elisabeth-Amalie von Im Blick zurück entstehen die Dinge

Einen Kommentar hinterlassen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

*