Vom chaotischen Ehebett zum gemütlichen Familienbett mit eve

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Ein Baby tritt in das Leben zweier Menschen und bringt den gewohnten Alltag erst einmal mächtig durcheinander. Ein neuer Lebensabschnitt beginnt und neue Prioritäten werden gesetzt. Doch schon bereits bevor das kleine Menschlein da ist, treten allerlei Veränderungen auf den Plan. Nicht zuletzt durch den Nestbautrieb hieß es bei mir erst einmal „Ausmisten und Umgestalten“. Jeder Raum wurde wirklich bis ins Detail aufgeräumt, geputzt, und es wurde sich von jeder Menge Dingen getrennt, bzw. Neues angeschafft. Quasi eine kleine Rundumerneuerung der Wohnsituation, damit sich das Baby (und die Eltern) im neuen Leben auch wirklich wohl fühlen.

Die letzte große Aktion sollte unser altes Bett werden, das einen Austausch bitter nötig hatte. Schließlich sollte vor der Geburt unserer Tochter alles vorbereitet sein, damit wir uns Hals über Kopf ins Abenteuer „Familie“ stürzen und auch direkt mit unserem Familienbett starten konnten.

Nun ergab sich die Möglichkeit, diesen Traum wahr werden zu lassen, und wir durften die eve Matratze ausprobieren. Diese ist ja derzeit wirklich stark in der Bloggerwelt vertreten, aber mich machten die Beiträge neugierig und ich sagte dem Test zu. Sie kam lustigerweise genau dann bei uns an, als ich für die Geburt unserer Maus ins Krankenhaus musste. Bevor ich euch nun von unserer gemeinsamen Erfahrung mit der Matratze erzähle, erst noch unsere Vorgeschichte…

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Unsere Betten vorher: links Federkern mit Stoff-Schonbezug – rechts Kaltschaum mit Visko-Topper

Eine kleine Bettgeschichte

Als wir vor drei Jahren umgezogen sind, machten wir Nägel mit Köpfen und kauften uns endlich ein neues, größeres Bett. Zu zweit auf 140 cm zu liegen, ist zwar am Anfang jeder Beziehung schön und kuschlig, aber mit der Zeit wünscht man sich dann doch irgendwann mehr Bewegungsfreiheit. Also entschieden wir uns für die neue Größe von 180 cm Breite. Schwierig war nun nur die Matratzenfrage: Was nehmen wir? Da wir vormals auf einer großen schliefen, bei welcher jedem von uns irgendwas nicht passte, entschieden wir uns kurzerhand für zwei Einzelmatratzen. Jeder von uns hatte eben andere Ansprüche oder wollte etwas Neues ausprobieren, also war das für den Moment die beste Lösung. Aufgrund der Anschaffungskosten entschieden wir uns – wie das viele junge Paare ja machen, wenn es um Möbel geht – für das schwedische Möbelhaus. Wir fanden das perfekte Bett und wollten dort auch gleich die passenden Matratzen mitnehmen. Am Ende wurden es eine Federkernmatratze für mich und eine Kaltschaummatratze für meinen Mann.

Das Problem? Die unterschiedlichen Höhen. Zu Beginn war tatsächlich meine Federkernmatratze deutlich höher als seine – kaum zu glauben, wenn man sich das letzte aktuelle Foto anschaut. Mit den Jahren ist meine Matratze nämlich immer flacher geworden und war irgendwann einfach durchgelegen. Zum Ausgleich kauften wir also zu Beginn einen Topper aus Visko-Schaum für die Matratze meines Mannes. Die Höhen waren nun in etwa ausgeglichen, aber wie ihr ja auf dem Bild seht, ist das nicht lange so geblieben. Frühstück im Bett – etwas, was wir wirklich gerne machen – war damit ab einem gewissen Zeitpunkt also immer eine wacklige Angelegenheit. Und wenig zerstört einen so relaxten Start in den Tag mehr als ein umgekipptes Glas O-Saft.

Mein Mann war bis vor kurzem im Prinzip noch mit seiner Matratzenkombi zufrieden, nur am Gesamtbild störte ihn eben der Höhenunterschied und vor allem die „Liebesbrücke“ zwischen den Matratzen. Die verrutschte nämlich ständig oder wurde durch Bewegung immer weiter zwischen die Matratzen gedrückt. Durch die günstige Schaumstoffverarbeitung fiel sie mit den Jahren auch immer mehr auseinander und verfärbte sich von weiß zu gelb. Kuscheln im Bett ist mit so etwas dann auch nicht wirklich romantisch und die Liebesbrücke wird damit eher zum Liebestöter. Mich störte die Gesamtsituation auch, aber noch viel mehr meine Matratze selbst. Sie war nach der relativ kurzen Zeit von eben knapp 3 Jahren wirklich durchgelegen, hatte offensichtliche Kuhlen und man konnte beim Liegen einzelne Federn spüren. Ich war dermaßen enttäuscht von der Qualität, denn eigentlich soll man Matratzen ungefähr alle 10 Jahre wechseln. Davon war ich ja noch weit entfernt. Gerade während der Schwangerschaft wurde der Schlaf mit wachsendem Bauch auf der Federkernmatratze einfach immer unbequemer und selbst ein Matratzenschoner half nicht wirklich aus, das Ganze gemütlicher zu machen.

Spätestens seit unserem Urlaub im letzten Jahr, in dem wir auf einer riesigen, super gemütlichen King Size Matratze schlafen durften, wollten wir etwas an der unbequemen Schlafsituation daheim ändern und eine große Matratze für uns beide haben. Gerade auch in Hinblick darauf, dass wir das Bett gerne zeitweise mit unserer Tocher teilen und ein Familienbett einführen wollten, schien eine baldige Änderung absolut nötig.

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Die eve Matratze

Geliefert werden die Produkte von eve in wirklich stylishen Kartons, das muss man absolut zugeben, Passend zum Design der Produkte sind diese in weiß, gelb und schwarz gehalten. Außen ist das Design schlicht, innen finden sich Slogans und Zitate rund ums Thema Schlafen.

Matratzen gibt es quasi in jeder erdenklichen Größe und die Preise befinden sich im Bereich von 425 € bis 975 €. Weiterhin gibt es passende Kissen aus Viskoschaum im Format 42 x 66 cm für 75 € pro Stück, Bettwäsche, Bettdecken und auch einen wasserundurchlässigen Matratzenschoner (Preis zwischen 42,50 € und 97,50 € je nach Format).
Tipp: Aktuell gibt es täglich neue Adventsangebote auf der Seite (und auch auf dem Instagram-Kanal), mit denen man beim Kauf sparen kann oder sogar Extraangebote bekommt.

Zwischenzeitlich wurden die Matratzen noch überarbeitet und werden mittlerweile in Deutschland hergestellt.

Was genau hat sich verändert

Die mittlere Schicht haben wir nun in 7 Zonen eingeteilt, da uns Seitenschläfer berichtet haben, dass sie an der Schulter nicht so gut einsinken, wie gewünscht. Dies ist nun besser. du kannst immer noch kreuz und quer bequem liegen, aber wenn du dann aber schlafen gehst, dann fühlen sich auch Seitenschläfer besser.

Die eve ist nun 25 cm Höhe – Das ist eine reine Designentscheidung. Wir sind in den deutschen Markt mit 20 cm eingestiegen, weil dies die beliebteste Höhe war, und Betten darauf angepasst sind. Aber Kundenfeedback war, dass sie dem nicht zustimmen, und die 25 cm als schöner empfinden. Dem haben wir uns angepasst.

Waschbares Cover – nun kannst du die Oberseite abzippen und bei 40 Grad waschen.

Die Schichten der eve – Der Viskoschaum ist die oberste Schicht, in der Mitte ist eine Komfort-Schaumschicht. Hintergrund ist auch hier, dass wir das Feedback bekommen haben, dass vor allem fragilere Menschen den Gegendruck des Latex als zu stark empfunden haben. Somit ist nun die druckverteilende Viscoschicht ganz oben. Interessant an dieser ist aber, dass diese keinen Memory-Effekt besitzt. Somit kann man sich trotzdem gut auf der eve bewegen.

Deutsche Produktion – Produkte in Deutschland produziert und in Deutschland verkauft verkürzt die Lieferzeit und produziert in deutscher Qualität. Die ganze Matratze ist OEKOTEX100 Klasse 1 zertifiziert. Unser Produzent ist Frankenstolz, die eine hypermoderne Fabrik vor drei Jahren gebaut haben, die komplett softwaregesteuert ist. Es ist wirklich imponierend. Diesen Partner zu finden, von uns zu überzeugen, und dann zusammen die eve weiterzuentwickeln hat insgesamt fast 10 Monate gedauert. Dezember 2015 haben wir damit begonnen.

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Unsere Erfahrung mit der Matratze

Nach dem Auspacken fiel mir direkt der starke, chemische Geruch auf. Zwar habe ich generell eine feine Nase (durch die Schwangerschaft noch viel mehr), aber dies fiel selbst meinem Mann auf. Unsere erste Maßnahme war also, den Bezug zu waschen. Dieser ist nach dem Waschgang bei 40 Grad (er passt problemlos in die Waschmaschine) super schnell getrocknet ohne sich zu verformen, und auch der Geruch war weg. Nicht so hingegen in der Matratze selbst. Da ich nicht ohne Kopfschmerzen zu bekommen im gleichen Raum mit ihr sein konnte, geschweige denn mein neugeborenes Baby im Beistellbett daneben schlafen lassen wollte, stellten wir die Matratze kurzerhand in einem anderen Zimmer auf, um sie auszulüften. Es dauerte tatsächlich zwei volle Wochen inklusive ständigem Lüften, bis der Geruch nur noch minimal beim Nase-in-die-Matratze-drücken wahrzunehmen war.

Die erste Nacht auf der Matratze war für mich sehr ungewohnt, da ich das punktuelle Einsinken (vor allem beim Sitzen) von meiner alten Matratze nicht kannte. Beim Liegen in der Horizontalen fühlte es sich für mich fast wie Schweben an – super angenehm. Trotz meines starken Hohlkreuzes konnte ich auf der Matratze sogar auf dem Rücken liegen, da sie sich perfekt meiner Körperform anpasste. Sogar Schlafen auf der Seite (ich bin Seitenschläfer) war für mich sehr tief und erholsam. Am nächsten Morgen hatte ich auch keinerlei Hüftschmerzen, wie ich es vormals mit meiner Federkernmatratze hatte. Schwierig war für mich lediglich das Aussteigen aus dem Bett, da sich direkt an meiner Seite das fest verankerte Beistellbett meiner Tochter befindet. Also blieb nur das Rausrobben mit den Füßen zuerst, was sich für mich anfangs wie Bewegen in Treibsand anfühlte. Außerdem war das Aussteigen aus dem Bett auf diese Weise für mich nach der Geburt sehr schmerzhaft, da meine Bauchmuskeln noch nicht mitmachen wollten. Äußerst positiv war für mich, dass ich in der Nacht keinerlei Bewegung meines Mannes auf der anderen Seite der Matratze mitbekommen habe. Es war so schön, endlich mal auf der gleichen Ebene nebeneinander zu schlafen und auch zu kuscheln, ohne eine nervige Matratzenritze zwischen uns. Die erste gute Nacht auf der Matratze haben wir dann direkt mit einem Frühstück im Bett gefeiert, was endlich ohne Wackeleien oder umgekippte Tassen und Eierbecher von Statten ging. 🙂

Das Stillen meiner Tochter auf der Matratze war zu Beginn etwas umständlich – oder besser gesagt der Effekt davon auf die Matratze: Das Sitzen an einer festen Stelle für eine längere Zeit bewirkt, dass sich eine tiefe Mulde unter einem bildet, die nur sehr langsam nach dem Aufstehen oder einem Positionswechsel wieder verschwindet. Das gleiche passiert ebenso beim Lesen oder Fernsehen im Bett.

Nach einer Woche konnte ich mich auf der Matratze so bewegen, dass ich weder weggeknickt noch zu sehr eingesunken bin. Es brauchte einfach eine gewisse Eingewöhnung. Nun schlafen wir schon seit bald sieben Wochen auf der eve und ich schlafe sehr viel besser, als noch zu der Zeit, als ich meine Federkernmatratze hatte. Ich finde deutlich leichter in den Schlaf und bin wirklich „weg“, d.h. mein Schlaf ist sehr fest und ich träume auch jede Nacht. Da unsere Maus bereits durchschläft, seit sie ca. 2 Wochen alt ist, bekomme ich nachts meine 6 bis 7 Stunden Schlaf, und fühle mich morgens ausgeruht und bin schmerzfrei. Was mir aufgefallen ist: Als Seitenschläfer hatte ich vormals einen eher unruhigen Schlaf und habe mich viel hin und her gewälzt. Nun wache ich die meiste Zeit genau in der Position auf, in der ich auch eingeschlafen bin. Ob es daran liegt, dass ein Umdrehen durch den Viskoschaum mühevoller ist und ich es im Schlaf nicht schaffe, oder ob ich einfach so bequem liege, dass mein Körper keine Drehung benötigt, kann ich nicht sagen. Ich brauche nun auch weder Seitenschläferkissen noch Stillkissen für den Schlaf, was ich vorher jahrelang benutzt habe, um keine Hüftschmerzen zu haben.

Mein Mann war ja schon mit dem Schlaf auf Kaltschaummatratzen vertraut und wie gesagt ursprünglich nicht so unzufrieden mit seinem Schlaferlebnis. Durch seine vorherige Kaltschaummatratze mit Visko-Auflage kannte er ein ähnliches Konzept zur eve ja bereits. Jedoch war seine Kombi nicht so gut aufeinander abgestimmt: Matratze zu hart, Topper zu weich. Das hat er aber erst einmal so richtig bewusst gemerkt, nachdem er einige Nächte auf der eve verbracht und einen Vergleich hatte. Auf der eve schläft er fabelhaft und merkt auch, dass sein Rücken (mit dem er schon länger Probleme hatte), viel besser geworden ist. Sogar seine Physiotherapeutin meinte schon zu ihm: „Was hast du mit deinem Rücken gemacht? Der ist ja viel lockerer als sonst!“. Sein Rücken wird optimal gestützt und er sinkt insgesamt an den richtigen Stellen ein. Da mein Mann mit relativ wenig Bewegung schläft, kommt ihm die eve Matratze sehr entgegen.

Der eve Matratzenschoner

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links: Oberseite aus Stoff – Mitte: Unterseite mit Neotherm Membran – rechts: Matratzenoberseite

Passend zu den eve Matratzen gibt es auch einen Matrazenschoner zu kaufen, der praktischerweise auch noch wasserundurchlässig ist dank Neotherm Membran. Gerade für uns ist das perfekt, mal von den möglichen Malheuren durch ein Frühstück im Bett abgesehen, hält der Bezug auch mein nächtliches postnatales Schwitzen aus, sodass die Matratze geschont wird und nicht mit der Zeit unschöne Flecken bekommt oder anderweitig in Mitleidenschaft gezogen wird. Auch Milchspucke unserer Maus lässt er nicht durch, und für später (wenn unsere Tochter auch länger mit im Bett schläft) denke ich, wird die Matratze auch vor kleinen Windelunglücken geschützt sein. Ein perfekter Bettbezug für Familienbetten. 🙂

Sehr gut gefällt mir auch, dass der Protektor wirklich komplett über die Matratze passt (kein Wunder, wo er ja speziell dafür entwickelt wurde), denn unsere alten Bettlaken sind einfach nicht hoch genug und standen ab. Für die Zukunft könnte es nur schwer werden, reguläre und günstige Bettlaken von anderen Herstellern zu finden, die die gleichen Maße haben. Aber da muss ich mich noch mit beschäftigen.

Da wir Katzen haben, die ab und zu auch mal ins Schlafzimmer kommen und übers Bett toben, werden Bettlaken bei uns oft schnell mit Löchern versehen. Der weiche eve Bezug aus Baumwoll-Jersey wirkt relativ dünn und ich bin mir nicht sicher, wie er Katzenkrallen Stand halten wird. Bisher ist noch nichts passiert und sollte sich daran in der Zukunft etwas ändern, werde ich es hier noch ergänzen.

Das einzige, was mich am Matrazenschoner stört ist, dass aufgrund des weichen Stoffes der Schoner sehr schnell verrutscht und am nächsten Morgen knuddelig ist, in Falten liegt und an den Rändern teilweise hoch gezogen ist (auch bei wenig Bewegung meinerseits im Schlaf!). Man muss das Laken also jeden Morgen neu ordentlich ziehen und feststecken. Mit den festeren Stoffen unserer alten Laken hatte ich das „Problem“ nicht so stark. Eventuell hilft es, ein zusätzliches, reguläres Laken über den Schoner zu ziehen.

Die eve Kissen

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Die Kissen sind im ähnlichen Design wie die Matratze gehalten und besitzen leider ebenfalls einen starken Geruch. Bei weitem nicht so intensiv wie bei der Matratze, aber dennoch sehr störend. Vor der ersten Nutzung hatte ich vergessen, den Bezug zu waschen, und sie einfach nur so für eine Woche auslüften lassen. Dennoch war für mich der Geruch noch immer so deutlich wahrnehmbar, dass ich nach der ersten Nacht darauf mit tierischen Kopfschmerzen aufgewacht bin. Daraufhin habe ich den Bezug gewaschen, der Geruch verflog und Schlafen auf dem Kopfkissen war ohne Kopfschmerzen möglich.

Mein Mann kam mit seinem Kissen nicht so richtig zurecht. Für ihn als Rückenschläfer passt es nicht ganz, denn es ist ihm einen Tick zu hoch, was sich am nächsten Morgen in seinem Nacken bemerkbar machte. Generell ist er aber sehr wählerisch mit Kissen.

Ich mag meine Kissen normalerweise am liebsten sehr fluffig und war anfangs nicht sicher, wie mein Schlaf darauf werden würde. Auch lege ich beim Schlaf auf der Seite meine Hand stets neben mein Gesicht unter dem Kissen. Mit einem weichen, fluffigen Kissen kein Problem. Die eve Kissen sind zwar auch weich, aber in ihrer Form nicht so formbar wie beispielsweise ein Federkissen. Ich wusste daher zuerst nicht, wohin mit meiner Hand, fand aber schnell eine gemütliche Position. Mein Schlaf auf dem Kissen war unglaublich bequem und kuschlig. Ich habe darauf so dermaßen gut schlafen können, was ich ehrlich gesagt nicht erwartet hatte, da die Festigkeit so ganz anders als meine sonstigen Vorlieben war.

Kleines Manko ist für mich allerdings die Form von  42 x 66 cm, da in den wenigsten regulären Bettwäschesets im Handel Kissenhüllen in dieser Größe mit dabei sind, und auch die Form nicht wirklich Standard ist – man findet Kissenhüllen oftmals nur in 80 x 80 cm, allerhöchstens in rechteckiger Form dann in 80 x 40 cm (was für die eve Kissen auch nicht passt). Also bleibt einem wohl nur, unifarbene Bettwäsche zu kaufen und die Kissenhüllen separat zu besorgen, oder die zu Bettwäsche-Sets gehörigen Kissenhüllen einmal umzuschlagen (was ich persönlich aber nicht so ideal finde) oder eben auf die Bettwäsche von eve zurückzugreifen, die standardmäßig weiß ist.

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Kritik & Verbesserungswünsche

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Wie oben bereits geschrieben ist der starke, chemische Geruch für mich der stärkste Kritikpunkt. Ich kenne so etwas von anderen Matratzen eigentlich nicht, zumindest nicht in dieser Intensität. Klar dünsten neue Möbel, etc. erst einmal etwas aus, das ist normal. Aber das Maß, in dem die eve gestunken hat, war schon sehr hoch. Ich hatte anfangs ehrlich Bedenken, ob wir sie überhaupt nutzen sollen. Mittlerweile ist zum Glück keinerlei Geruch mehr wahrnehmbar.

Was mich optisch ein wenig stört ist, dass die Matratze an den Ecken unförmig (geworden) ist und nach oben steht (auf dem obigen Foto kann man es erkennen). Entstanden ist das Ganze nach Waschen des Matratzenbezugs und dem Neubeziehen. Da wir schon zu dritt versucht haben, den Bezug ordentlich auf die Matratze zu ziehen und es nicht richtig geklappt hat, wüsste ich nun auch nicht, wie man es noch besser hinbekommen kann. Ich dachte anfangs, dass sich das Ganze nach einer Weile Benutzung vielleicht wieder legen würde, dem ist aber auch nach 7 Wochen leider noch nicht so. Eventuell würde es auch weniger auffallen, wenn unser Lattenrost im Bett abgesenkt wäre und die Matratze nicht so aufliegen würde.

Der gelbe Rand ist das Markenzeichen der eve und an sich ist die Matratze auch total schick anzuschauen damit. Aber der Rand schimmert halt auch durch jegliche helle Bettlaken durch, selbst durch den firmeneigenen Schoner (wenn auch deutlich geringer als durch unsere bisherigen weißen Laken). Nutzt man normalerweise farbige (dunkle) Bettlaken zu seiner Bettwäsche, stellt das natürlich kein optisches Hindernis dar. Unser Bettwäsche-Konzept ist allerdings stets „weißes Laken + weiß-gemusterte Bettwäsche“ (wie ihr auf den Fotos sehen könnt). Das macht das Ganze dann schon etwas schwieriger zu kombinieren. Mit unserer gelben Bettwäsche harmoniert der gelbe Rand schon gut, mit jeder anderen wieder nicht. Eventuell muss ich mich einfach mal auf die Suche nach einem blickdichten Laken aus einem dickeren Stoff machen oder dauerhaft über den Matratzenschoner noch ein reguläres, weißes Laken ziehen.

Einen verstärkten Rand fänden wir persönlich gut, damit die Matratze nicht wegknickt, wenn man sich mal darauf setzt, beispielsweise beim Anziehen.

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Fazit

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Ich hätte nie gedacht, dass ich mal auf etwas anderem außer Federkern so gut schlafen könnte. Der weiche Visko-Schaum, der sich optimal der Körperform anpasst, ist schon äußerst bequem!

Für jede Figur, bzw. jedes Körpergewicht, oder Leute, die sich im Schlaf einfach viel bewegen (müssen / wollen), ist die Art von Matratze dadurch aber auch nicht gleich gut geeignet. Als schwerer Mensch sinkt man einfach viel weiter ein, als ein Leichtgewicht (kann ich bestätigen – da machen sich die zusätzlichen Schwangerschaftskilos noch deutlicher bemerkbar). Auch Herumwälzen ist deutlich schwieriger als auf anderen Matratzen.

Dennoch schlafe ich hervorragend auf der Matratze und mein Mann sowieso. Nach der ersten Still-Runde am Morgen liegt unsere Maus dann auch nicht in ihrem Beistellbettchen, sondern kommt zum Kuscheln und Schlummern einfach zu uns und fühlt sich pudelwohl in unserem gemütlichen Familienbett. 🙂

Weitere Reviews findet ihr beispielsweise bei Lullabees, Beauty Butterflies, Innen & Aussen, Beauty Mango und Einfach Ina.

Zur Auswahl der eve Matratze gelangt ihr im Shop → hier, zu den Kissen geht es → hier entlang und den Matratzenschoner findet ihr → hier.

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6 Kommentare

  1. Die Mini-Hibbyaloha ist soooo niedlich 🙂
    Ich wünsche eine schöne Adventszeit!

  2. Seitdem ich die eve Matratze habe, schlafe ich so viel besser, was ich niemals gedacht hätte! Vielen Dank für’s erwähnen 🙂

    • Ich hätte es auch nie erwartet. Vor allem, weil ich mal eine Nacht auf der Matratze meines Mannes geschlafen habe zum Test, und das ging gar nicht. Von daher bin ich echt happy mit der eve und mehr als positiv überrascht. 🙂

  3. Ich kann ja verstehen, dass sich dein Leben grundlegend geändert hat aber, dass die letzten 2 Beiträge einfach 2 absolut inhaltlose Werbeposts waren finde ich etwas enttäuschend. Dein Post war vor deiner Schwangerschaft mal um einiges kreativer.

    • Ich finde es sehr enttäuschend, dass ich von dir noch niemals einen positiven Kommentar auf dem Blog erhalten habe, wenn dir meine Beiträge vorher doch anscheinend besser gefallen haben. Aber für so einen inhaltslosen Kommentar findest du Zeit und Muße.

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