Clarins 3-Dot Liner: eine günstige Alternative aus der Drogerie von Astor

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Vor kurzem habe ich den 3-Dot Liner von Clarins in meinen letzten → Monatsfavoriten vorgestellt. Er ist schon seit Jahren fester Bestandteil meiner Schminkroutine und kommt immer dann zum Einsatz, wenn ich mal wieder richtig Lust auf schwarze Lidstriche habe, aber absolut keine Zeit für lange Schmink-Arien. Mit ihm kann ich sicher umgehen und auch ruckizucki Lidstrich-Schwänzchen ziehen (ein Mini-Tutorial a.k.a. meinen persönlichen Beauty Hack dazu findet ihr → hier). Kurzum: Auf ihn ist 100% Verlass.

Jedenfalls schrieb eine Leserin, dass sie den Eyeliner auch schon länger mal ausprobieren wollte, ihr aber eine günstige Alternative besser gefallen würde. Ich machte mich also auf und wurde tatsächlich fündig! Es ist zwar kein komplettes Dupe (die Dreifach-Spitze von Clarins findet man scheinbar bei keinem anderen Produkt), aber das Konzept ist ähnlich: der Perfect Stay Fountain Pen Eyeliner von Astor.

Heute möchte ich euch beide Produkte vorstellen und miteinander vergleichen.

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Was mich persönlich an dieser Art Eyeliner so begeistert ist die Spitze. Viele Eyeliner haben für ich einfach eine viel zu lange Filzspitze, die dann auch noch super biegsam ist. Das Resultat beim Schminken ist bei mir jedes Mal, dass ich unebene Striche ziehe oder auch gern mal so stark abknicke, dass es dicke Kleckse am Auge gibt. Frustration pur!

Ihr könnt euch also vorstellen, wie sehr ich innerlich gejubelt habe, als damals der 3-Dot Liner auf den Markt kam! Mittlerweile habe ich ihn schon nachgekauft, auch in der braunen Farbversion. Meine ausführliche Review zum 3-Dot Liner findet ihr → hier. Ich werde ihm und der braunen Version demnächst aber noch einen „Schminktischhelden“-Beitrag widmen.

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Der 3-Dot Liner von Clarins besitzt einen kleinen Dreizack als Filzspitze. Auf Druck gibt sie nach, bleibt aber ansonsten gut in Form. Der Sinn der drei Zacken ist, dass man so auch zwischen den Wimpern stellen durch Tupfen ausbessern kann, um optisch einen dichten Wimpernrand zu erhalten. Beim Ziehen von Lidstrichen lassen sich schmale, aber auch dickere Linien problemlos ziehen. Je schräger man den Stift beim Schminken hält, desto dicker wird der Strich. Durch Schichten wird die Linie farblich noch intensiver. Die Farbe trocknet sehr flott an, sodass es nicht zu Verwischen oder Patzern kommt. Dadurch, dass die Spitze sehr kurz gehalten ist, lässt sich absolut präzise arbeiten.

Inhalt: 0,7 ml // Preis: ca. 26,99 € (2012 noch 21,50 €!) // erhältlich online z.B. hier* bei Douglas

Der Perfect Stay Fountain Pen Eyeliner von Astor verfolgt ein ähnliches Konzept. Inspiriert von einem Kalligraphie-Stift kann auch hier dünn oder dick gezeichnet werden, je nach dem, wie viel Druck man ausübt. Auch können Linien unterhalb und oberhalb des Wimpernkranzes aufgetragen werden. Die Farbe ist absolut satt und tiefschwarz und zudem auch noch wasserfest – ein großer Pluspunkt. Auch hier ist die Trockenzeit super flott. Ich persönlich empfinde die Spitze jedoch als stärker biegsam als beim 3-Dot Liner, sodass ich mit dem Fountain Pen nicht ganz so präzise arbeiten kann.

Inhalt: 11 ml // Preis: ca. 6,95 € // erhältlich in der Drogerie mit Astor Theke oder online z.B. hier* bei Douglas

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Bei den Swatches seht ihr links immer die Linien auf voller Breite und danach mit der schmalen Seite des Stifts gezeichnet, stets in einer Schicht. Außerdem habe ich sie einmal auf nackter Haut pur aufgetragen und daneben über einer Base (MAC Paint Pot „Painterly“, den ich immer für Looks verwende).

Beide Stifte sind auf nackter Haut sowie auf einer Base absolut farbintensiv. Jedoch ist das Schwarz des Astor Fountain Pens deutlich intensiver und dunkler (was jedoch auch daran liegen kann, dass mein 3-Dot Liner schon etwas älter ist). Bei beiden Stiften gibt es kein Ausfransen oder Verlaufen auf der Haut.

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So viel zur Theorie, kommen wir zur Kür. Ich habe stets das gleiche Augen-Make-up geschminkt (MAC Paint Pot „Painterly“ als Base, darüber der Lidschatten „Warm Taupe“ aus der Anastasia Beverly Hills Modern Renaissance Palette als Solokünstler) und mit beiden Stiften einen Lidstrich gezogen. Die Ergebnisse könnt ihr hier sehen: oben unter Verwendung des Fountain Pens, unten mit Hilfe des 3-Dot Liners.

Bei beiden Looks gelang ein schöner, schwarzer Lidstrich, der jedoch beim Fountain Pen eindeutig schwärzer ist, beim 3-Dot Liner jedoch präziser. Wie bereits erwähnt, liegt der Farbunterschied mit Sicherheit auch am Alter des 3-Dot Liners (gekauft vor über einem Jahr) und die Präzision an der Übung im Umgang mit den Stiften.

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Fazit

Wer genau wie ich mit klassischen Filzlinern nicht zurecht kommt und eine Version mit kurzer Spitze sucht, oder wer schon immer mal den 3-Dot Liner ausprobieren wollte, aber aufgrund des Preises auf der Suche nach einer günstigen Alternative ist, der sollte sich unbedingt mal den Perfect Stay Fountain Pen von Astor ansehen (es gibt ihn meines Wissens nach auch noch mit einer noch kürzeren Spitze). Gerade bei dem Preis von knapp 7 € für 11 ml kann man absolut nichts falsch machen und das Experiment wagen, ob man damit gute Lidstriche ziehen kann.

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Welcher der beiden ist euer Favorit? Habt ihr vielleicht mit beiden bereits Erfahrung? Oder kennt ihr vielleicht noch eine weitere Alternativ aus dem Drogeriebereich, die ihr empfehlen könnt?

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12 Kommentare

  1. Elisabeth-Amalie

    Ich würde es schon interessant finden, ihn zu testen. Aber ich komme mit den herkömmlichen Eyeliner wirklich gut zurecht. 🙂

    Liebst Elisabeth-Amalie

  2. Der Liner von Astor sieht echt interessant aus! Vielleicht schaue ich ihn mir mal an 🙂

  3. Sehr schöner Vergleich!
    Ich nutze meist den Tattoo Liner von Kat von D. Wobei meine Augen sehr gerne mal tränen usw. Ich brauch eigentlich noch etwas mehr Haltbarkeit. Gerade am Wing geht gerne mal was flöten, wenn sie so tränen.

    • Den Tattoo Liner kenn ich noch gar nicht. Aber Kat von D. macht generell tolle Sachen!
      Bei tränenden Augen (weißt du, woher?) wäre ja was Wasserfestes (und wenn nur als Topper) super. Vielleicht ist der von Astor ja dann was?

  4. Liebe Nani,
    das ist ein toller und superhilfreicher Vergleich! Astor ist eine Marke, die ich meist links liegen lasse, weil ich bis auf wenige Lippenprodukte die Marke nicht anspricht. Ich kannte den „3 Dot Liner“ von Clarins auch nicht, aber mir gefällt das Konzept des Liners ungemein gut, so dass ich mir den mal tatsächlich anschauen werde. Ich verwende derzeit den „Eyemazing Liner“ von Manhattan, der hat aber eine biegsame und lange Filzstiftspitze, der etwas Übung und Zeit erfordert. Aber auch den L’Oréal „Super Liner Superstar“ mag ich sehr gern, die Spitze hier ist etwas stabiler und erinnert mich ein wenig an den von Astor.

    Liebe Grüße!

    • Den von L’Oréal werde ich mir mal anschauen, danke für den Tipp! <3
      Ich kann halt leider mit den langen Filzspitzen überhaupt nicht umgehen. Ich probiere es ja immer mal wieder, aber wir werden einfach keine Freunde mehr. ^^ Deswegen bleibe ich dem 3-Dot Liner auch treu, bzw. werde mal in der Drogerie nach Alternativen schauen. 🙂

  5. Ich kenne beide Liner nicht – sie sehen aber beide interessant aus…. Wenn es wieder etwas kühler ist und ich mich wieder (mehr) schminke, werde ich mich mal umsehen.
    Liebe Grüße
    Anke

    • Ich freu mich ja schon auf den Herbst, um mal wieder mehr Makeup zu nutzen. 😀 Wobei – vermutlich werde ich dann dieses Jahr keine Zeit dafür haben mit Baby… 😀

  6. Vielen Dank für den Vergleich! ^.^ Sehr interessant zu sehen, wie die beiden im direkten Vergleich abschneiden!

    • Bitte bitte! 🙂 Ich hab mich ja echt gefreut, überhaupt was in der Richtung in der Drogerie gefunden zu haben. Echt klasse, dass es sowas mittlerweile jetzt gibt.

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