[Food Friday] Spanischer Vanillekuchen

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Ihr seid doch gewiss auch totale Süßmäulchen, oder? Ich kann ja bei Kuchen immer sehr schlecht nein sagen und futtere ihn nicht nur mit Leidenschaft, sondern backe auch super gerne. Im Sommer kommt sowas bei mir normalerweise eher selten vor, da ich die Küche nicht noch zusätzlich aufheizen will. Aber manchmal packt mich dann doch die Backwut und ich zaubere was Leckeres fürs Wochenende.

So war es auch dieses Mal, als ich eine ganz neue Art Kuchen probiert habe. Marzipan und Schokolade liebe ich sowieso schon, aber hierbei reizte mich auch noch die Kombination mit Fruchtkonfitüre und Zitrone. Und was soll ich sagen? Entstanden ist ein sehr leichter und leckerer Kuchen für den sommerlichen Sonntagstisch. 🙂

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Zutaten

100 g Zartbitterschokolade
1 Vanilleschote
100 g Marzipanrohmasse
5 Eier (Größe M)
75 g Zucker
150 g Butter + etwas für die Form
1 TL Zitronenschale (Bio)
150 g Vollmilchjoghurt
150 g Mehl
50 g gehackte Mandeln
1 TL Backpulver
1 Prise Salz
2 EL Aprikosenkonfitüre
150 g Zartbitterkuvertüre
1 EL Pistazienkerne

Kastenform (Länge 26 cm)

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Zubereitung

Zuerst den Backofen auf 160 °C Umluft vorheizen. Die Schokolade in kleine Stückchen hacken, Vanilleschote längs halbieren und das Mark herauskratzen. Marzipan in ganz feine Stückchen schneiden (oder reiben, dafür muss es aber vorher gut gekühlt sein, damit die Reibe nicht verklebt).

Die Eier trennen und das Eiweiß mit einer Prise Salz und 25 g Zucker steif schlagen und beiseite stellen. Nun die Butter, den restlichen Zucker (50 g), die Eigelbe, Marzipan, Vanillemark, Zitronenschale und Vollmilchjoghurt miteinander verrühren. Backpulver und Mehl vermischen und in die flüssige Creme rühren. Dann die gehackte Schokolade und Mandeln dazugeben und zum Schluss vorsichtig den Eischnee unterheben.

Die Kastenform fetten, den Teig hineinfüllen und glatt streichen. Nun wandert der Kuchen für gute 50 bis 60 Minuten in den Ofen (Stäbchenprobe). Anschließend herausnehmen und auskühlen lassen, dann aus der Form stürzen.

Die Konfitüre leicht erwärmen und den oberen Teil des Kuchens damit bestreichen. Die Kuvertüre im Wasserbad schmelzen und über den Kuchen gießen. Zum Schluss mit den gehackten Pistazienkernen bestreuen und die Kuvertüre fest werden lassen.

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Ein eher leichter Kuchen für die Sommerzeit – obwohl ja jede Menge Schokolade enthalten ist. Ich fand die Kombination mit der Aprikosenkonfitüre auch sehr spannend. Normalerweise mag ich sowas nicht so ganz gern, fand es aber hierbei total lecker. Wer hätt’s gedacht? 🙂 Auch der Geschmack vom Marzipan kommt sehr schön hervor und man hat einen in sich stimmigen, super fluffigen Kuchen. Am nächsten Tag schmeckt er übrigens noch viel besser – aber so ist das ja bei den meisten Kuchen. ^^

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Was ist eigentlich euer liebster Kuchen? Habt ihr vielleicht sogar Rezepte für mich?

Wenn ich nur noch einen Kuchen für den Rest meines Lebens essen dürfte, würde meine Wahl ja auf → Wiener Nusskuchen nach dem Rezept meiner Oma fallen. Daran kann ich mich einfach nicht satt essen und es sind so viele Kindheitserinnerungen damit verbunden. Hach! ♥

Ich wünsche euch ein chilliges Wochenende! ♥

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6 Kommentare

  1. Das Wetter passt ja mittlerweile auch zum Kuchen 🙂 Marzipan ist ja nicht so meins, aber ansonsten sieht der sehr lecker aus!

    • Ja, der Sommer ist irgendwie sehr wankelmütig dieses Jahr. 😀 Es ist auch der erste Sommer, in dem ich freiwillig Grießbrei und Milchreis gegessen habe. Das gab es auch noch nie!

  2. Die Mischung ist irgendwie seltsam und zugleich interessant. Ich werde es mal abspeichern und ausprobieren. Ich backe auch sehr gerne – auch wenn es nicht immer gelingt O.o – aber im Sommer auch eher nicht. Wobei ich im Moment total Lust aufs Backen habe und überlege zu welcher gerne auch erfundenen Gelegenheit ich wieder was backen könnte… für mich alleine wäre halt doof.

    LG
    Sandra

    • Dieses Jahr ist der Sommer eh so komisch, da gab es ja (leider) öfters die Chance, mal zu backen, weil es so kalt war. Ich hoffe ja, im nächsten Jahr wird es besser. Ich möchte auf jeden Fall dann öfters mal no-bake Kuchen machen und will mir mal eine Rezeptliste zusammenstellen. 🙂

      Was die Gelegenheit zum Backen angeht: Einfach loslegen und zur „Not“ ein paar Tage allein am Kuchen futtern. ^^ Oder vielleicht an Nachbarn, Kollegen, den Postboten, etc. verschenken?

  3. Uhhh, die Kombination klingt ja echt gut, sowas kannte ich noch gar nicht- Für Kuchen bin ich immer zu haben, wobei ich im Sommer auch eher selten backe. Momentan habe ich dafür eh nicht so richtig Zeit. 😀

    Liebst Elisabeth-Amalie

    • Ja, da backe ich auch eher selten. Aber ich will mal mehr no-bake Kuchenrezepte ausprobieren. Dann heizt sich die Küche nicht so auf und man hat trotzdem was Süßes auf dem Teller. 🙂

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