[Food Friday] Super Mario Fondant-Kuchen

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Vor kurzem feierte mein Bruder seinen 30. Geburtstag und mir war schon lange vorher klar, dass er etwas Besonderes geschenkt kriegen sollte. Da er ein großer Fan von Retro-Spielen ist und Super Mario uns beide durch unsere Kindheit begleitet hat, nahm ich mir das als Thema für seinen Ehrentag vor. Ein lustiges Shirt mit Mario-Motiv hatte ich bereits für ihn gekauft, aber auch einen passenden Kuchen sollte er bekommen.

Ihr wisst, wie sehr ich auf Fondantkuchen und Mottotorten stehe, und dass ich mich super gerne kreativ damit austobe (bereits gebacken habe ich eine → Scheibenwelt-Torte, einen → veganen Zauberwürfel-Kuchen und einen → Illusion Cake / Schwebekuchen). Also stand für mich schnell fest, dass Super Mario auch als Thema für den Kuchen gelten musste, den er geschenkt bekommen sollte.

Der Clue bei dieser Kreation war zum einen aber, dass der Kuchen recht klein sein sollte (ich musste also auch entsprechend kleine Figuren basteln und finden) und er musste vegan sein. Challenge accepted!

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Zutaten

Schoko und Vanille fand ich als Kombi für das Innere des Kuchens eine schöne Idee. Also habe ich als Grundrezept für den Teig den für → vegane Brownies genommen. Für die Buttercreme kam die aus dem → veganen Zauberwürfel-Kuchen zum Einsatz, allerdings natürlich ohne die dunkle Färbung. 😉

Der Teig

600 g Mehl
3 TL Backpulver
125 g Backkakao
300 g Zucker
1 Päckchen Vanillezucker
1 Prise Salz
2 EL Essig (Balsamico Bianco)
150 ml (Sonnenblumen-) Öl
750 ml kaltes Wasser

Die Buttercreme

1 Päckchen Puddingpulver Vanille (Dr. Oetker ist vegan und glutenfrei)
ca. 30 g Zucker
350 ml Pflanzenmilch (Soja)
250 g laktosefreie Margarine / vegane Butter, z.B. Sojola (auf Zimmertemperatur)

Zusätzlich

Springform mit Ø 20 cm*
weißer Rollfondant* (ich habe 1 kg gekauft und zum Großteil verbraucht)
200 g weiße Blütenpaste*
Lebensmittelfarben in Braun, Rot, Orange, Gelb, Blau, Grün (ich benutze immer Gelfarben von Wilton, da sie super mit Fondant funktionieren und die Farben brillant sind. Dieses Set* ist super für den Kuchen!)
Lebensmittelstift in schwarz*
viele Zahnstocher & Schaschlikspieße aus Holz
Pudertäschchen (= Puderzucker oder Stärke in einem löchrigen Allzwecktuch)
Rollstab*
Winkelpalette
großes, scharfes Messer
Fondantglätter*
Teigmatte*
dicke Pappe + Alufolie für den Teller
Frischhaltefolie

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Arbeitsmittel & Deko

Um den Kuchen dann auch noch in ein kleines Super Mario Level zu verwandeln, bedarf es auch entsprechenden Vorlagen, Ausstechern und natürlich den kleinen Figuren. Die wollte ich nicht selbst basteln, denn sie wären zum einen zu kompliziert gewesen und außerdem wollte ich, dass mein Bruder auch noch eine Erinnerung vom Kuchen übrig behält, die er sich ins Regal o.Ä. stellen kann.

Ich habe mir vor dem Backen und Designen in etwa überlegt, wie der Kuchen aussehen soll, welche Elemente aus den Spielen definitiv darin vorkommen sollen und mir dann eine kleine Skizze mit Notizen gemacht (welche Formen und Farben brauche ich?). Dann ging es los ans Shoppen: Man wird beispielsweise bei eBay recht schnell fündig, was günstige Ausstechformen, etc. angeht, allerdings haben diese meist auch eine lange Lieferzeit, da sie aus China kommen. Wenn es schnell gehen soll, ist daher Amazon oft die bessere Wahl. Vor eine besondere Aufgabe stellten mich die Sterne, da sie in den Videospielen nicht wie klassische Sterne spitz designt sind, sondern abgerundete Zacken haben. Aber ich hatte Glück und fand die perfekten Ausstecher. Die Mario & Co. Figuren selbst gehören zu einer Microworld-Sammelreihe, die ich dort ebenfalls günstig erstanden habe.

Hier ist eine detaillierte Liste mit allen Dekoelementen und Werkzeugen, die ich verwendet habe:

Pappe aus einer Geschenkpapierrolle (alternativ Küchenrolle, ist aber größer)
3er Set Figuren „Mario, Luigi, Goomba“*
3er Set Figuren „Bob-om, Princess Peach, Yoshi“*
3er Set Figuren „Lakitu, Red Toad, Super Sumo Boss“*
6-teiliger Sternausstecher*
Fondant Prägerolle „Mauer“*
kleiner Ausstecher „Quadrat“*
kleiner Ausstecher „Kreis“*
Modellierwerkzeug und Wolken-Banderole* (am günstigsten als Set)
Lebensmittelkleber* und kleiner Pinsel

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Zubereitung

Der Kuchen

Zuerst den Backofen auf 175 °C Umluft vorheizen und die Form einfetten. Ich habe etwas pflanzliche Butter genommen und die Form zusätzlich noch mit Mehl bestäubt.

Alle trockenen Zutaten (Mehl, Backpulver, Kakao, Zucker, Vanillezucker und Salz) miteinander mischen und danach langsam das Wasser zugießen. Anschließend Öl und Essig untermengen und so lange rühren, bis ein glatter Teig entstanden ist.

Die Hälfte des Teiges in die gefettete Form gießen und dann für ca. 45 Minuten in den Ofen stellen. Macht am besten nach 30 Minuten einen Stäbchentest, um zu schauen, ob er auch komplett durch ist. Komplett auskühlen lassen, dann aus der Form lösen. Nun das Gleiche mit der anderen Hälfte des Teiges machen.

Die Buttercreme

Das Puddingpulver zusammen mit dem Zucker und ca. 4 EL der Pflanzenmilch in einem Messbecher so gut es geht verrühren. Die restliche Milch in einem Topf aufkochen, vom Herd nehmen und dann das angerührte Puddingpulver mit einem Schneebesen unterrühren. Innerhalb kürzester Zeit sollte der Pudding dick werden. Dann einfach zum Erkalten beiseite stellen. Damit sich keine unerwünschte Haut bildet, unbedingt mit einem Stück Frischhaltefolie abdecken (direkt auf den Pudding legen).

Um die Buttercreme fertigzustellen, die warme Butter schaumig schlagen (dauert einige Minuten) und dann den Pudding portionsweise unterheben. Dass alle Zutaten für die Buttercreme Zimmertemperatur besitzen ist sehr wichtig, denn sonst wird sie klumpig! Am Ende sollte eine homogene Masse entstanden sein.

Das Innere des Fondantkuchens

Für den unteren Teil des Kuchens habe ich ihn mit einem scharfen Messer in drei Teile geteilt: Zuerst habe ich die „Haube“, die beim Backen entstanden ist, vorsichtig abgeschnitten und in einer Schüssel zerkrümelt. Somit entstand eine glatte Oberfläche bei der Basis des Kuchens. Dann habe ich ihn noch einmal längs in der Mitte geteilt, sodass ich zwei Kuchenscheiben erhalten habe.

Mit dem zweiten Kuchen bin ich genauso verfahren, habe ihn allerdings, nachdem ich die „Haube“ entfernt hatte, in Form geschnitten. Als Schablone habe ich einfach eine übergroße Tasse genommen. Falls ihr so etwas nicht zur Hand habt, könnt ihr auch eine Schablone aus einem Stück Pappe ausschneiden, mit einem Zahnstocher in der Mitte des Kuchens platzieren und dann entlang der Ränder den überstehenden Bereich abschneiden. Diesen Teil könnt ihr ebenfalls in die Schüssel krümeln. Die obere Schicht für den Fondantkuchen sollte mindestens 3 cm (oder gern etwas mehr) schmaler sein als die Basis.

Als Tortenplatte kam eine dicke Pappscheibe zum Einsatz, die rundherum mit Alufolie eingewickelt war. In deren Mitte habe ich dann einen kleinen Klecks Buttercreme gegeben und anschließend die Basis des Kuchens darauf gesetzt: zuerst die unterste Scheibe, darauf kam eine dünne Schicht Buttercreme, darüber eine dickere Schicht Kuchenkrümel, wieder Buttercreme und oben drauf die zweite Kuchenscheibe. Die Basis habe ich dann rundherum mit Buttercreme eingestrichen und diese mit der Winkelpalette glatt gestrichen.

Mit der obersten Ebene des Kuchens bin ich ebenso so verfahren, habe sie allerdings auf einem kleinen Teller „zwischengeparkt“. Beide Kuchenebenen wanderten anschließend für mehrere Stunden in den Kühlschrank, damit die Buttercreme fest werden konnte. Wer wenig Zeit hat, stellt sie einfach für ca. 1 Stunde ins Gefrierfach.

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Hinter den Kulissen

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Design

Bevor alle Figuren entstanden sind, hieß es erst einmal: Fondant und Blütenpaste einfärben. Ich habe mir den grundweißen Fondant / die Blütenpaste so aufgeteilt, in welchen Mengen ich beides später brauchen würde, und dann kamen die Farbpasten zum Einsatz.
Die Grundfarbe des Kuchens sollte Hellblau werden, um wie ein zarter Himmel auszusehen. Die Menge hierfür bedurfte logischerweise auch des meisten Fondants, da sie beide Kuchenebenen bedecken sollte. Ebenfalls wurde viel Zartgrün gebraucht, zum einen für das Gras und auch für die Piranha Pflanzen und ihre „Tubes“. Gelb stand an dritter Stelle und von den restlichen Farben wurde nur wenig benötigt. Für alle Elemente, die später frei stehen sollten (die Piranha Pflanzen, Sterne, Pilze) habe ich Blütenpaste verwendet. Der Vorteil hierbei ist, dass sie hart trocknet und die Elemente sich an der Luft nicht mehr verbiegen oder bei Hitze schmelzen können.
Mit Hilfe eines Zahnstochers kann man sie leicht entnehmen und dosieren, je nach Wunsch der Farbintensität. Es ist immer besser, sich langsam an die gewünschte Farbe heranzutasten und nach und nach Farbpaste zum Fondant zu geben, ansonsten riskiert man, dass man die Farbe überdosiert. Einfach etwas Farbe auf den Fondant streichen und dann heißt es kneten, kneten, kneten. Es kann eine ganze Weile dauern, bis sich die Farbe komplett verteilt hat, und anfangs wirkt der Fondant erst einmal marmoriert. Einfach weiterkneten, bis er komplett eingefärbt ist. Das ist im Prinzip die mühseligste Arbeit des ganzen Kuchens und man sollte ordentlich Zeit hierfür einplanen. Wer seine Finger ungern einfärben möchte, dem empfehle ich Einmalhandschuhe. Diese sollte man dann aber auch bei jeder neuen Farbe wechseln, sonst gibt es Farbvermischungen in den Fondantteilen.

Sind Fondant und Blütenpaste fertig eingefärbt, wickelt alles unbedingt in Frischhaltefolie, da die Sachen sonst austrocknen und man nicht mehr mit ihnen arbeiten kann (gerade die Blütenpaste trocknet rasend schnell und bröckelt dann ohne Ende)!

Nun kommt es ans Ausstechen und Basteln der einzelnen Dekoelemente. Bestäubt eine glatte Fläche (am besten aber eine Teigmatte) mit Puderzucker, gebt den Fondant darauf und rollt ihn aus (am besten bestäubt man den Rollstab dafür auch etwas mit Puderzucker). Passt auf, dass er nicht zu dünn ausgerollt ist, da sich gerade in der hellblauen Fondantdecke sonst sehr schnell Risse und Löcher bilden können. Die Decke habe ich allerdings erst zum Schluss ausgerollt und sie dann direkt auf den Kuchen gelegt, da der Kuchen mit ihr nach einiger Zeit anfangen kann zu „schwitzen“. Den Prozess will man so lange es geht vermeiden.

Die Blütenpaste für die Sterne sollte so dick ausgerollt werden, dass hinterher ein Zahnstocher hineingesteckt werden kann. Den großen Stern mit „30 up“ habe ich extradick ausgerollt und zwei Mal ausgestochen. Auf einen Stern habe ich dann Schaschlikspieße gedrückt und trocknen lassen. Danach habe ich beide Sternteile mit Hilfe von Lebensmittelkleber zusammengeklebt, wieder trocknen lassen und dann mit einem schwarzen Lebensmittelstift die Beschriftung gemacht. Auch die Augen der kleinen Sterne, Wolken und Feuerblumen sind damit entstanden.

Die Mauerteile sind super easy zu machen: einfach etwas braunen Fondant ausrollen und mit der Prägerolle leicht darüber rollen. Anschließend mit einer quadratischen Form ausstechen und zum Ankleben bereitlegen. Auch die Fragezeichen-Kästchen sind so entstanden, allerdings ohne den Einsatz der Prägerolle. Für die Löcher in den vier Ecken habe ich einfach einen Zahnstocher verwendet. Das Fragezeichen ist von Hand gerollt aus weißer Blütenpaste und mit Lebensmittekleber aufgeklebt.

Die kleinen Münzen sind auch frei Hand entstanden: Ich habe einfach etwas gelbe Blütenpaste zu einer Kugel gerollt und dann zwischen zwei Fingern in eine ovale Form gedrückt. Mit einem Modellierwerkzeug habe ich dann die Vertiefung für einen kleinen 3D-Effekt hineingeritzt und sie trocknen lassen. Ebenfalls frei Hand designt sind die Wolken. Aus einem kleinen, ausgerollten Rechteck haben wir sie mit Hilfe eines Modellierwerkzeugs ausgeschnitten.

Die kleinen Pilze sind einfach eine Kombination aus einem weißen und einem Kügelchen Fondant, die ich aufeinander gedrückt habe. Auf den roten Teil habe ich noch flache, weiße Pünktchen gedrückt und nach dem Trocknen die schwarzen Augen gemalt.

Ich habe mich auch an einem einzigen Goomba versucht (die braunen, grimmigen Pilze), aber war gar nicht zufrieden mit dem Resultat. Ich habe dafür ein braunes Dreieck ausgerollt, die Ecken leicht abgerundet, braune „Füßchen“ angeklebt sowie weiße Zähnchen und Augen. Zum Schluss mit schwarzem Lebensmittelstift die Pupillen, den Mund und die Augenbrauen für einen bösen Blick aufgemalt und fertig war er. Aber wie gesagt, mir gefiel er nicht so gut, deswegen ist es bei dem einen geblieben.

Aufwendiger (aber nicht schwierig!) waren da schon die Feuerblumen und vor allem die Piranha Pflanzen: Die Feuerblume besteht im Prinzip aus drei Ebenen: einem roten Oval, einem kleineren orangen Oval und einem kleinen weißen Oval. Alles ist frei Hand entstanden und wurde einfach mit Lebensmittelkleber aufeinander geklebt. Den grünen Stil und die Blätter habe ich zum Schluss gebastelt und dann den Kopf der Blume wieder mit Lebensmittelkleber bestrichen und leicht angedrückt.
Für die Piranha Pflanzen habe ich etwas rote Blütenpaste ausgerollt und rund ausgestochen. Mit einem Messer habe ich dann ein gedehntes V aus dem oberen Teil ausgeschnitten, der dann das Maul sein sollte. Mit etwas weißer Paste habe ich die Schnittstelle für die Lippen dann umrandet und kleine weiße Zacken als Zähne angedrückt. Zum Schluss kamen die weißen Tupfen darauf. Für den Stiel etwas grüne Blütenpaste dick zu einem Stab rollen, den Kopf der Pflanze mit Lebensmittelkleber bepinseln und dann auf ein Ende des Stiels drücken. Für die Blätter ebenfalls eine dicke Wurst rollen und dann mit den Fingern in eine ovale, flache Form bringen. Mit einem Zahnstocher ein paar Linien hineinritzen und dann in sich drehen, damit die Blätter in Form kommen. Das untere Ende jeweils mit ein wenig Lebensmittelkleber bestreichen und ans untere Ende des Blumenstiels kleben. Für die „Tubes“, aus denen die Pflanze herausschaut, ein kleines Stück Pappe einer Geschenkpapierrolle abschneiden und der Länge nach halbieren. Mit grünem Fondant ummanteln und über die obere Hälfte der Röhre noch einmal eine weitere Schicht Fondant legen und mit Lebensmittelkleber andrücken. Beim späteren Anbringen an den Kuchen zuerst die Röhre in den Fondant drücken, dann die Rückseite der Piranha Pflanze mit Lebensmittelkleber bepinseln, in die Röhre setzen und leicht am Fondant andrücken.

Wenn alle Elemente getrocknet sind, könnt ihr mit der Fertigstellung des Fondantkuchens beginnen: Wie oben beschrieben zuerst die ausgerollte Fondantdecke auflegen (Achtung: jede Ebene bekommt ihre eigene Fondantdecke!) und mit einem Teigglättter glatt streichen und andrücken. Im zweiten Schritt kommt die grüne Grasfläche dran, die wir von Hand zurecht geschnitten haben. Wir haben lediglich vorher den Umfang der unteren Ebene ausgemessen und eine so lange Schlange aus grünem Fondant ausgerollt und zurecht geschnitten. Die Rückseite haben wir mit Lebensmittelkleber und dann am Kuchen angebracht. Dann kamen die Dekoelemente zum Einsatz: Hierbei sind der Fantasie keine Grenzen gesetzt. Ihr könnt euch an einem spielbaren Level versuchen oder sie einfach nach Lust und Laune anbringen. Alle Teile wurden mit Lebensmittelkleber an Ort und Stelle befestigt, damit sie nicht abfallen konnten. Die obere Ebene des Kuchens habe ich zusätzlich noch teilweise mit einer kleinen, weißen Wolkenborte verziert, damit der harte Übergang zwischen den Ebenen ein bisschen kaschiert wird. Die Motivform dazu gibt es in → diesem Set*. Die grüne Ranke, die aus einem braunen Kästchen hoch zu den Sternen wächst, habe ich spontan von Hand gerollt. Sind alle Elemente angebracht, könnt ihr vorsichtig die Sterne auf die Spitze setzen. Fangt am besten mit dem großen Stern an und baut die kleineren dann wie ein Feuerwerk dahinter auf. Zum Schluss kamen die gekauften Mario-Figuren zum Einsatz, die ich einfach bunt auf dem Kuchen verteilt habe. Da sie von allein nicht ganz halten wollten, habe ich immer einen Klecks Lebensmittelkleber auf sie gestrichen und sie damit befestigt.

Am besten sollte der fertige Kuchen dann noch einmal in den Kühlschrank, damit sich alles komplett festigt und nichts mehr verrutschen oder abknicken kann. Anschließend kann er verschenkt, serviert und angeschnitten werden. 🙂

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Insgesamt stecken 8 Stunden Arbeit zu dritt in diesem Kuchen (das Backen nicht mit eingerechnet). Wenn ich mir das rückblickend so vor Augen halte, ist es echt krass: wir (mein Mann, bester Freund und ich) haben da wirklich einen kompletten Samstag dran gesessen und Figuren gebastelt. Aber es hat unglaublich viel Spaß gemacht und das Ergebnis spricht für sich, finde ich. Das Geburtstagskind hat sich ohne Ende gefreut und auch die Gäste waren begeistert. Ich würde sagen:
Mission accomplished.

Das Schöne am Kuchen war auch, dass selbst als er aufgegessen war, immer noch die gekauften Figuren als Erinnerung daran geblieben sind. 🙂

Mal sehen, was meine nächste kreative Kuchenaktion sein wird. Eine Idee habe ich ja schon und wenn alles so klappt, wie ich es mir vorstelle, bekommt ihr das Ergebnis schon in ein paar Wochen zu sehen… 😉

Solltet ihr diesen Kuchen (oder generell Fondantkuchen) nachbacken wollen, ein kleiner Tipp: Plant auf jeden Fall drei Tage dafür ein. Das Backen des Kuchens am ersten Tag, das Basteln der Figuren am zweiten Tag und das Zusammenstellen der gesamten Torte findet dann am dritten Tag statt. So kommt ihr nicht in Zeitnot und könnt bei Patzern und Fehlern immer noch nachbessern oder neu basteln. Es schadet auch nicht, immer etwas mehr Fondant und Blütenpaste für genau diese Fälle parat zu haben.

Wie gefällt euch mein Super Mario World Kuchen?
Habt ihr schon mal mit Fondant gearbeitet?

Ich wünsche euch ein zuckersüßes Wochenende! ♥

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22 Kommentare

  1. Hallo Nani,

    das sieht wundervoll aus – wäre ich auch nur im geringsten künstlerisch begabt, würde ich versuchen, es nachzumachen. So jedoch bewundere ich deine Kreation einfach und schwelge in Mario-Erinnerungen. Ob ich heute Abend das Super-Nintendo auspacke…?

    Liebste Grüße,
    Anna

    • Mich juckt es auch schon die ganze Zeit in den Fingern, mal wieder die alte Konsole rauszukramen. 😀 Hach, das waren schöne Zeiten damals.
      Danke dir! <3

  2. Wow, das ist ja ein richtiges Meisterwerk geworden, echt beeindruckend! Und sicher auch sehr lecker, Fondant mag ich jedenfalls gerne und die Kombi aus Schoko und Vanille klingt gut! lg

    • Daaankeschön! <3 Es war eine richtige Herausforderung, den Kuchen zu machen, aber hat auch wahnsinnigen Spaß gemacht. 🙂 Und so wie ich gehört habe, war er auch total lecker. 😉

  3. Ich ziehe meinen Hut vor dir! Der Kuchen ist einfach nur gigantisch und toll geworden – wow! 🙂

    Hab ein schönes Wochenende,
    Evi

  4. Die Torte ist wirklich so unglaublich toll, ich bin ganz hin und weg und wer sich nicht über eine solche Torte freut, ach der is einfach doof 😀 Ich fände es toll eine solche Torte zu bekommen, da ich aber leider diejenige bin, die solche Sachen macht… blöd gelaufen *g*
    Liebe Grüße

    • Dankeschön! <3
      Das ist hier nicht anders. Ich glaube, da könnte ich ewig warten, aber mir würde nie einer so eine Torte schenken. 😀 Aber verschenken ist definitiv auch toll. Allein schon die Reaktion auf die Torten... Da ist man schon wahnsinnig stolz hinterher. 🙂

      • Oh ja da hast du Recht. Als ich meiner Schwester jetzt eine zum 30sten gemacht habe, hat sie angefangen zu weinen. Ich musste zwar aufpassen nicht mit zu heulen aber dafür hat sich die ganze Arbeit in jedem Fall gelohnt 🙂

  5. Wahnsinn. Ich war schon von dem Cube Kuchen sehr angetan, aber diesen hier finde ich noch toller.
    Das ist wirklich beeindruckend- ich wünschte, ich wäre eine bessere Bäckerin, denn über so einen Kuchen würde sich meine kleine Schwester total freuen.

    • Danke! <3
      Aber weißt du was: Genau den gleichen Gedanken hatte ich noch vor ein paar Jahren, als ich die ersten Fondantkreationen auf Blogs entdeckt habe. Ich hab mir sowas nie nie nie zugetraut, aber dann einfach irgendwann gemacht. Da waren meine Neugierde und der Tatendrang einfach zu groß. ^^ Es ist gar nicht so schwer und macht unheimlich Spaß. Probiere es einfach mal aus! 🙂

  6. die torte ist echt so mega genial <3 ich liebe mario!
    hast du echt klasse gemacht, kann es mir nicht besser vorstellen 🙂

  7. Das ist einfach der Oberkracher!!!

  8. OMG, was für eine Arbeit. Für mich wäre das gar nichts. Ein Kuchen muss für mich immer schnell gehen. 😀 Ich bewundere dich dafür. 🙂

    Liebst Elisabeth-Amalie

    • Normale Kuchen mag ich auch lieber schnell, aber als Geschenk oder für besondere Anlässe darf es schon mal aufwendiger sein. ^^ Danke! <3

  9. Der Wahnsinn oO

    Ich würde ja auch gerne mal ein Foto von der Scheibenwelt-Torte sehen 😀

    • Ich muss mal schauen, ob ich damals Bilder von der Scheibenwelt-Torte gemacht habe. Ich weiß nur, dass ein einziges Handyfoto existiert, aber das hier zu zeigen, wäre irgendwie nicht so prall. Wenn ich richtige Bilder finden sollte, dann mache ich mal einen flotten Beitrag dazu. 🙂

  10. Die Torte ist ja mal der Oberhammer! Sie ist so liebevoll gestaltet, ich glaube ich würde umfallen vor lauter Freude, wenn ich solch eine Torte bekäme. Riesiges Kompliment an dich! <3 Scheibenwelttorte klingt aber auch super 😀

    • Wow, danke danke danke! <3
      Ich schaue mal, ob ich damals Bilder von der Scheibenwelt-Torte gemacht habe, und dann zeige ich sie hier in einem Beitrag mal. 🙂

  11. Der Wahnsinn, was für tolle Fondant-Kuchen du kannst! Ich bin total beeindruckt!

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