Schwangerschaft | Von erwartetem Unerwartetem – Part 1

IMG_1177_baby to be schwangerschaft jetzt gehts rund

Halbzeit in meiner Schwangerschaft – Wahnsinn, wie schnell die Zeit rückblickend jetzt verflogen ist, wo sie sich anfangs noch wie Kaugummi zog. Es gab viele Hochs und einige Tiefs, aber vor allem ist mir eins ganz schnell bewusst gewesen: du kannst dich absolut nicht auf eine Schwangerschaft vorbereiten, denn du weißt weder, wie dein Körper sich verhalten wird, noch wie deine Gefühle sein werden oder du dich fühlen wirst. Noch viel unberechenbarer als dein eigener Körper ist aber tatsächlich auch dein Umfeld. Man glaubt gar nicht, wie schnell auch Leute um einen herum in den „Schwangerschaftsmodus“ verfallen – und das leider nicht nur im positiven Sinne. Man wird mit vielem konfrontiert – und das teilweise wirklich unerwartet. Was ich in der ersten Hälfte meiner Schwangerschaft alles erlebt habe, möchte ich euch heute gerne mit euch teilen. Vielleicht geht / ging es euch ja genauso und ich bin gespannt auf eure Erfahrungen.

Disclaimer: Jede Schwangerschaft ist anders, jeder macht andere Erfahrungen, hat andere Vorstellungen und Einstellungen, jeder Körper ist / reagiert anders, jeder hat ein anderes Umfeld. Die angesprochenen Punkte spiegeln meine persönliche Erfahrung und Meinung wider – vielleicht könnt ihr euch damit identifizieren, vielleicht auch nicht. Sie sind keinesfalls dazu gedacht, irgendwem auf den Schlips zu treten, sondern sollten mit einem Augenzwinkern verstanden werden. 😉 Eine Schwangerschaft ist etwas Wunderschönes und Einzigartiges, und auch wenn mein eigener Start nicht ganz so easy-peasy war, genieße ich die Zeit mit Babybauch mittlerweile in vollen Zügen und bin sehr stolz auf diese Erfahrung. 

Die Sache mit der Übelkeit

Ich hatte euch ja bereits im → ersten Babyposting berichtet, dass ich über den Begriff „Morgenübelkeit“ nur müde lachen kann. Zu Beginn der Schwangerschaft hatte ich wirklich gar keine Symptome und scherzte noch groß rum, dass ich wohl zu den Glücklichen gehören würde, die verschont blieben (während ich mir gleichzeitig im Hinterkopf so meine Gedanken machte, ob es denn normal wäre, wenn man so gar keine Wehwechen hat). Eine Freundin meinte da nur zu mir „Warte mal ab, das geht ab der 7. Woche los“ – und wie Recht sie damit hatte!

Quasi pünktlich zur 7. Woche kam die Übelkeit – erst schleichend, dann immer intensiver, und wie! Zwar musste ich mich niemals übergeben, aber glaubt mir: mit 24 Stunden Übelkeit fühlt man sich jetzt auch nicht wirklich gesegnet. Manchmal habe ich mir so sehr gewünscht, einfach mal erbrechen zu müssen, weil der Gedanke an Erleichterung da war. Aber es kam nie vor und provozieren wollte ich es nicht. Also ertrug ich die Übelkeit über Wochen und kam echt an meine Grenzen. Ich habe in der Zeit alles Mögliche an Hausmittelchen ausprobiert, die einem so vorgeschlagen werden: Ginger Ale, Bananen, Cracker… nach dem Aufwachen im Bett erstmal etwas snacken, dann erst langsam aufstehen… Alles half nicht so richtig, und spätestens nach einer Stunde kam die Übelkeit sowieso wieder. Meine Frauenärztin schlug mir daraufhin zweierlei Medikamente vor, von denen ich mich für ein Vitamin B Präparat entschied. Das linderte die Übelkeit manchmal ein bisschen, aber nie lange oder dauerhaft.

Über Wochen bestand mein Speiseplan eigentlich nur aus besagten Snacks, dazu musste (!!!) alles andere kühlschrankkalt sein – ob Getränk oder Essen. Zusätzlich hatte ich einen riesigen Heißhunger auf kalte Thunfischpizza und saure Gummibärchen (lustigerweise das einzige Verlangen, das bis heute geblieben ist). Warme Speisen gingen überhaupt nicht, an Kochen war nicht zu denken, und jegliche Gerüche (egal von was) erregten bei mir nur noch mehr Übelkeit. Das Ganze schlauchte mich so sehr, dass ich die meiste Zeit eigentlich liegend auf dem Sofa verbrachte und hoffte, dass der Tag irgendwie vorbei ging. Für jemanden, der meistens Hummeln im Hintern hat und immer etwas machen möchte, ist das auf Dauer kein schöner Zustand. Mein Mann tat mir in der Zeit auch sehr leid, da er immer am Rotieren war zwischen „schnell was kaufen, das sie gerade essen kann / mag“ und „heimlich in der Küche essen, damit ihr nicht noch übler wird“. Oh je. 😀

Wenn es einem so richtig mies geht, gehen einem auch so ziemlich alle eigentlich gut gemeinten Ratschläge und Sprüche auf den Keks (ich führe den Punkt unten noch einmal weiter aus). Mein „Favorit“ war ja „Da musst du halt einfach durch“. Super, danke auch! Ich hätte irgendwann jedem dafür an die Gurgel gehen können! Klar muss man, es geht ja kaum anders. Aber ein bisschen Empathie und gutes Zureden wäre an der Stelle einfach schön gewesen. Augenrollen wurde meine feste Reaktion in diesen Fällen…

Aber auch die schlimmste Zeit geht zum Glück mal vorbei, und ab der 13. Woche wurde es fast schlagartig besser. Zuerst war mir beim Aufwachen nicht mehr schlecht, ich verspürte wieder mehr Lust auf richtiges Essen, aber stellenweise überkam mich tagsüber noch so ein Übelkeitsflash (vor allem beim Gedanken an bestimmte Lebensmittel). Das wurde aber im Laufe von zwei Wochen immer besser und plötzlich war alles wieder beim Alten. Ich konnte komplett essen, worauf ich Lust hatte, und wagte mich sogar langsam wieder an die Lebensmittel und Speisen heran, die mir vormals noch übel werden ließen. Das Einzige, was ich bis heute nicht sehen kann, ohne an Übelkeit zu denken, sind witzigerweise → „Chicken Tacos“, ein Rezept, das ich für euch während der Übelkeitsphase gekocht, fotografiert und gebloggt habe. 😀

Was ich sagen will:
1. Wie die Übelkeit während der Schwangerschaft auftritt und ob sie einen überhaupt betrifft, kann man nicht vorhersagen. Genauso wenig, wie lange sie andauern wird, wie heftig sie ausfällt und ob / wie sie sich lindern lässt. Aber man sollte nicht verzweifeln, denn auch wenn man es zu der Zeit nicht glauben möchte, aber es stimmt: Irgendwann ist sie plötzlich weg. Solltest du dich gerade in genau dieser „üblen“ Phase befinden: Halte durch, auch wenn es hart ist. Du schafft das! Es wird besser!
2. Schalte unbedingt auf Durchzug bei jeglichen Sprüchen, die nicht hilfreich sind. (Punkt 2 ist einsetzbar für alle weitere Begebenheiten während der Schwangerschaft.)

Reaktionen auf die Schwangerschaft

Jeder begegnet euch mit einem Lächeln auf den Lippen, freut sich über das Baby-Glück, fragt euch aus und möchte euch 24 Stunden am Tag betüddeln? Weit gefehlt. Man erlebt so einige Überraschungen, was die Reaktionen auf die Schwangerschaft angehen – positiv wie auch negativ. Und glaubt mir, man kann absolut nicht voraussagen, wie die meisten Leute reagieren. Du kannst jemanden noch so lange kennen und trotzdem ist das Verhalten nicht kalkulierbar.

Die Reaktionen reichen im negativen Sinne von tiefer Eifersucht bis hin zu Beleidigungen, es kann sogar sein, dass du als Blogger plötzlich aus Verteilern fliegst – und im Positiven zu überschwenglicher Freude bei nahestehenden Menschen wie auch komplett Fremden (Beispiel: Die Verkäuferin an unserer Käse-Theke ist total hin und weg gewesen und fragt immer nach dem Baby, wenn sie mich sieht. Und das, obwohl wir vorher nie groß miteinander gesprochen haben). Ein Kind zu kriegen ist etwas Unglaubliches und absolut wundervoll, auch wenn das in unserer heutigen Gesellschaft von vielen leider nicht mehr so gesehen wird. Es ist unglaublich, wie viele Menschen negativ auf eine Schwangerschaft reagieren, sich vielleicht sogar persönlich angepisst fühlen, wenn sie von einer Schwangerschaft erfahren (selbst, wenn sie dich nicht mal persönlich kennen). Da frage ich mich echt, warum? Was ist der Grund dahinter? Es betrifft sie ja nicht einmal selbst. Kindergarten 2.0.

Um aber auch mal eine kürzlich erlebte, positive Begebenheit zu schildern: Da höre ich meinen Bruder auf der Geburtstagsparty zu seinen Gästen sagen, dass sie in der Wohnung nicht und nirgends rauchen dürfen, solange seine schwangere Schwester da ist. Was war ich von den Socken, wie unglaublich lieb und rücksichtsvoll. <3

Wie wundervoll eine Schwangerschaft ist, war mir bis zu meiner eigenen selbst gar nicht ganz bewusst. Es ist etwas Natürliches, ja. Aber gleichzeitig, wenn man die Biologie dahinter und auch die Wahrscheinlichkeit für das Entstehen einer Schwangerschaft mal genauer betrachtet, ist es einfach ein wahnsinniges Wunder. Ich habe jeden Entwicklungsschritt unseres Bauchzwergs mit einer App verfolgt (und tue es immer noch) und war jede Woche erstaunt darüber, wie die einzelnen Entwicklungsstadien verlaufen und was da gerade in meinem Körper vor sich geht. Aus zwei mikroskopisch kleinen Dingen entsteht am Ende ein kompletter Mensch. Ein Mensch, der in mir entstanden und herangewachsen ist. Super faszinierend! Kann etwas noch besonderer sein?

Was ich sagen will: 
Das Wichtigste – auch wenn es schwerfällt (und wenn du ein gefühlsbetonter, harmoniebedürftiger Mensch wie ich bist, wird es das): Lass dich von negativen Reaktionen nicht verunsichern und dir auf keinen Fall jegliches Glücksgefühl über deine Schwangerschaft nehmen. Du hast ein Recht darauf, dich zu freuen, glücklich und stolz zu sein!

Heißhunger? You know nothing…

Ich glaube, jeder kennt das Gefühl von Heißhunger. Dieses einnehmende Verlangen nach einer bestimmten Speise, die man genau dann haben muss und nicht glücklich sein kann, bis man sie bekommen hat. Nun potenziert das Gefühl mal 10 – BÄM habt ihr Schwangerschaftsgelüste. Diese sind sehr gerne auch triggergesteuert (spontan was beim Einkaufen gesehen, einen bestimmten Geruch in der Nase gehabt, jemand redet über eine Speise, etc.) und können zu jeglicher Tages- oder Nachtzeit auftreten.

Bei mir traten diese Heißhungerattacken zum Glück nur im ersten Trimester auf (vielleicht kommen sie auch noch wieder?), waren dafür aber echt heftig. Ich musste dann wirklich dringend Gummibärchen haben oder auch eine Pizza oder Limo oder eine bestimmte Art Bonbons, oder oder oder… Gerade meine Lust auf Gummibärchen hat mich ja total verwundert, denn sowas mochte ich vorher eigentlich nicht so gern. Manchmal ja, aber bei weitem nicht in dieser Intensität und sie wären nie die erste Süßigkeit meiner Wahl gewesen. Der Faible dafür ist aber auch über die Übelkeitsphase hinweg geblieben und ich mag sie aktuell sogar lieber als Schokolade (und das will was heißen!).

Genauso schnell konnte der Heißhunger aber auch wieder umschlagen und etwas, von dem ich ein, zwei Tage lang kaum genug bekommen konnte, ekelte mich plötzlich an.

Was ich sagen will:
Heißhunger is a fickle bitch. Mal will man dies, mal will man das. Plötzlich will man alles auf einmal und irgendwie aber gar nichts mehr. Es kann echt schwierig sein in der Schwangerschaft. Am besten ist, sich einen kleinen Vorrat an aktuellen Objekten der Begierde anzulegen, damit immer etwas daheim ist. Noch besser ist es natürlich, jemanden zu haben, der zu jeglicher Uhrzeit bereit ist, einen mit Essen zu versorgen. ^^

Dein Körper führt ein Eigenleben – dein Kopf aber auch

Du denkst, du kennst deinen Körper wie deine Westentasche (Moment, welche Tasche?!) und hast alles unter Kontrolle? Falsch gedacht. Kontrolle ist etwas, das du mit der Schwangerschaft sehr schnell abgibst, denn der Kommandant deines Körpers ist plötzlich ein klitzekleines Wesen in deinem Bauch. Gerade in den ersten Monaten gehen wirklich seltsame Dinge mit deinem Körper ab und es fühlt sich an manchen Tagen so an, als wärst du ein Neuwagen, dessen Käufer gerade mal alle Funktionen durchtestet – gerne auch mehrfach. Außerdem wirst du wieder in deine Teeniezeit versetzt und stellst vermutlich schnell fest, dass du wahrscheinlich zu unrecht gern noch einmal jung sein würdest (Hallo Pickel! Hallo wachsende Brüste! *aua*)

Mir kam irgendwann der Gedanke, dass mein Torso nicht mehr zu mir gehören würde und ich nur noch Arme, Beine und den Kopf für mich allein hätte und kontrollieren könnte. Oh warte, da wären wir wieder bei der Kontrolle… ruhelose Beine und Bewegungsdrang kommen aktuell oft vor, Wassereinlagerungen in den Knöcheln begannen recht schnell bei mir und der Kopf? Haha… als wenn der noch richtig ticken würde. 😉 Man wird grundsätzlich viel emotionaler, mit jedem Monat etwas mehr – dagegen kann man sich sträuben wie man will, es passiert einfach (jeder, der die Pille mal genommen oder abgesetzt hat, kennt so etwas ähnliches vermutlich schon).

Dass der Bauch auf jeden Fall wachsen wird, ist ja jedem klar. Wie sich das aber anfühlen wird, darüber habe ich mir nie groß Gedanken gemacht. Irgendwie dachte ich immer, es wäre wie fett werden: der Bauch wächst halt und du merkst nix, und dann ist er einfach groß. Ähm nein… man merkt es auf jeden Fall. ^^ Es drückt, zwickt, ziept… nicht immer angenehm, gerade ganz zu Beginn der Schwangerschaft.

Gefühlsschwankungen hatte ich bisher gar nicht so arg (nur die ersten 4 Wochen waren sie heftig vorhanden), zumindest nicht in dem klischeehaften Ausmaß, von dem ich bisher öfters gelesen habe: Ich weine nicht beim Anblick von Babykleidung, andere Kinder versetzen mich nicht in höchste Verzückung und ich denke nicht 24/7 nur über die Schwangerschaft, das Baby oder das künftige Leben als Mama nach. Ich bin allerdings etwas näher am Wasser gebaut und an manchen Tagen rühren mich besondere Dinge auch gern mal zu Tränen (wie → die Geschichte der neuen Spieluhr für meinen Bauchzwerg).

Was ich dafür viel mehr bei mir feststelle ist, dass ich ruckizucki auf 180 sein kann und Emotionen schnell hoch- oder überkochen. Gerade beim Autofahren finde ich viel schneller als vorher Gründe, den Mittelfinger zeigen zu wollen. Ruhig und ausgeglichen? Hahahahaha. 😀

Was ich sagen will:
Wie deine Gefühlswelt in der Schwangerschaft sein wird, kannst du vorher nicht wissen. Du kannst plötzlich vom einen Extrem ins andere wandern (vom eher rationalen Charakter zum Herzchenaugen-beim-Anblick-von-Babies Menschen) oder du bleibst der komplett gleiche Mensch wie vorher. Wie auch immer es sein wird: es ist alles normal. Orientiere dich nicht an anderen und schon gar nicht an Klischees. Auch dein Körper kann dich sehr überraschen, was nicht immer angenehm sein muss.

Die „gut gemeinten“ Ratschläge und andere Sprüche

Sobald du Mitglied im Mami-Club bist, prasseln sie auf jeden Fall auf dich herein – die unglaublich vielen Ratschläge von selbst ernannten Experten und Besserwissern und die schlauen Sprüche, die sich scheinbar absolut nicht verkneifen lassen. Plötzlich weiß jeder besser über dich, deinen Körper und dein Baby Bescheid als du selbst, gibt dir gerne ungefragt Ratschläge oder versucht vielleicht sogar auf unterschwellig gemeine Art, dir seine Meinung aufzudrängen und dich in deinen Grundfesten zu verunsichern. Auch gibt es Miesepeter, die dir jegliches Hochgefühl gern kaputt machen möchten, anstatt deine aktuelle Freude über irgendwas einfach stillschweigend zu akzeptieren und sich vielleicht auch für dich zu freuen.

Gerade zu Beginn der Schwangerschaft und vor allem, wenn es die erste ist, können die Sprüche nicht nur nervig, sondern auch belastend sein. Ich muss sagen, dass ich mich mittlerweile echt zurückhalte mit Aussagen darüber, was ich für mein Kind will / kaufen werde / etc., denn es hat gefühlt jeder irgendwie eine Meinung dazu und will sie einem auch noch aufdrängen. Einfaches Hinnehmen meiner / unserer eigenen Entscheidungen scheint plötzlich total out zu sein. Aber nicht nur das: Man trifft auch auf Super-Eltern, die meinen, ihre Einstellung zu jeglichen Themen rund um Baby, Schwangerschaft, Erziehung, ja sogar das Universum wäre die einzig richtige und egal was du glaubst, es ist sowieso falsch. Mütterliche Intuition? Hast du nicht, haben aber andere für dich. Kleiner Einblick gefällig?

Situation 1: Ich wurde gefragt, ob ich für unser Kind eine Schlafmatte mit Alarm im Falle von Atemaussetzern kaufen würde. Ich bin absolut dagegen, da ich mein Kind zum einen nicht auf etwas Verkabeltem schlafen lassen will und ich sehr wohl über die Fehlalarme Bescheid weiß. Da ich mich kenne, weiß ich sehr genau, dass genau diese falschen Alarme mich absolut wahnsinnig machen und dauerhaft verunsichern würden. Die Einstellung wurde absolut nicht verstanden und mir gleich mal versucht einzureden, dass ein Baby ohne diese Matten quasi nicht überleben könne. Klar können sie hilfreich sein und auch Sicherheit geben, aber sie können auch das genaue Gegenteil bewirken, und das befürchte ich hier.

Situation 2: Im Gespräch über Frauenarztbesuche und Ultraschall bekam ich an den Kopf geworfen „Wie, du lässt immer einen Ultraschall machen? Eine richtige Mutter weiß doch, wenn etwas mit ihrem Kind nicht in Ordnung ist.“ Da fiel mir dann auch nicht mehr viel ein.

Situation 3: „So ein bisschen Alkohol schadet nicht.“ Es gibt tatsächlich Leute, die auch gern über deinen Kopf hinweg für dich entscheiden möchten, was du zu dir nimmst und in welchem Ausmaß. Ob du es möchtest oder nicht ist in dem Fall egal und ob es deinem Kind schadet, entscheidest in dem Fall scheinbar nicht du selbst.

Situation 4: „Hier hast du ein paar Ratgeber, die wirst du sicher brauchen.“ Ähm nein, nicht wirklich. Ganz begeistert war ich ja vom ungefragten Aufdrängen eines Stillratgebers mit den Worten „Bei mir hat Stillen ja gar nicht geklappt und ich brauchte dringend dieses Buch. Das wird dir auch helfen“. Schön, wenn einem direkt schon versucht wird zu attestieren, dass man ja definitiv auch Probleme haben wird, und das sogar schon in der 11. SSW.

Was ich sagen will:
Ja, dieser Punkt klingt grundsätzlich negativ, das ist mir bewusst. Ich habe da leider bis auf einen Fall bisher keine guten Erfahrungen gemacht (wobei ich hoffe, dass es sich noch ändern wird). Nur ein befreundetes Pärchen (selbst Eltern) hat nie etwas in Frage gestellt oder versucht, Ratschläge zu geben oder zu bevormunden. Ich finde ja, Ratschläge sollten gegeben werden, wenn explizit danach gefragt wird, und das Verteilen selbiger keine Selbstverständlichkeit bei jeder Begebenheit sein. Am dicken Fell und den Ohren auf Dauer-Durchzug arbeite ich noch. ^^ *ommmm*

Um nicht mit so etwas Negativem abzuschließen noch ein schöner Punkt zum Schluss…

Die ersten Kindsbewegungen oder „Alien, drölfzigster Teil“?

Auf die ersten spürbaren Bewegungen habe ich mich unglaublich gefreut, war aber auch etwas nervös. Wie würde es sich wohl anfühlen? Gut, schlecht, seltsam? Ein bisschen war die Befürchtung da, ich könne mich plötzlich wie der Hauptdarsteller im neuen Alien-Film fühlen. Wenn man andere Mütter fragt, wie sie die Bewegungen empfunden haben, kommen die unterschiedlichsten Aussagen. Die schönste Beschreibung war für mich „es fühlt sich an, als wenn man die Hand in ein Aquarium hält und ein Fisch an ihr entlang gleitet“. Bei mir war es allerdings etwas anders: Ich fühlte anfangs erst nur ein kleines Pochen oder Klopfen, manchmal dann eine Art Flattern im Unterbauch (wie Muskelzucken) und später fühlte es sich manchmal an, als wenn sich eine Schlange windet. Klingt freaky, ist aber gar nicht schlimm – im Gegenteil.

Ab dem Zeitpunkt, an dem ich mir innerlich sicher war, dass es mein Baby ist, was sich da gerade bewegt, war ich super happy. Die Bewegungen waren für mich sofort etwas absolut Natürliches (jegliche Alien-Assoziation war verflogen) und sie gaben mir sehr viel Sicherheit, da ich wusste, meinem Kind geht es gut. Ich bin sehr gespannt, ob und wie sich mein Empfinden dieser Bewegungen noch ändern wird, immerhin ist der Zwerg aktuell noch klein und hat Platz. Aber für den Moment genieße ich es einfach und warte gespannt auf jede neue Bewegung. Ich freue mich auch schon auf den Moment, in dem das Baby bewusst auf etwas mit Bewegungen reagieren wird. Es ist wirklich etwas Besonderes, denn allein diese unglaubliche Zweisamkeit, die momentan quasi das Geheimnis zwischen dem Baby und mir ist (da nur ich die Bewegung spüren kann, von außen sieht / spürt man sie noch nicht), ist unbezahlbar schön. Bei jeder Bewegung und jedem Tritt freue ich mich tierisch. Es ist wie eine nur für uns erkennbare Kommunikation – unsere Geheimsprache miteinander.

Was ich sagen will:
Mach dir nicht zu viele Gedanken darüber, wie du die Bewegungen empfinden wirst. Es gibt Frauen, die lieben das Gefühl und gewiss auch welche, die es nicht schön oder sogar eklig finden, denn sie teilen ihren Körper nicht gerne. Wie es für dich sein wird, wirst du ganz intuitiv feststellen. Aber vielleicht hilft dir der Gedanke der Kommunikation zwischen deinem Baby und dir ja dabei, dich auf und über die Bewegungen zu freuen.

Falls du gerade schwanger bist (oder es bereits warst) würde mich natürlich brennend interessieren, welche Erfahrungen du gemacht hast – ob sie ähnlich waren wie meine, oder komplett anders. 🙂

Ich bin schon gespannt, was mich in der zweiten Hälfte der Schwangerschaft alles erwarten wird, und werde dann sicher noch einen (oder mehrere) Beiträge über erwartet unerwartete Dinge schreiben.

48 Kommentare

  1. Toller Post! Als nicht-schwanger einfach toll zu lesen und da freut man sich noch mehr diese Erfahrung irgendwann zu teilen. Bezüglich der Alarm-Matratze muss ich gestehen, das ich die selbe Meinung wie du hattest, aber nachdem unser Neffe leider mit 4 Monaten verstorben ist an SIDS, hat sich die schlagartig geändert. Lieber würde ich aufwachen für Fehlalarme, als das durchzumachen was meine Schwägerin erlitten hat

    • Oh Gott, das ist natürlich unbeschreiblich schrecklich und tut mir wahnsinnig leid zu hören! 🙁 Da ist dein Meinungswechsel absolut verständlich. Ich glaube nur bei mir, dass es mich so kirre machen würde, wenn ein Fehlalarm kommt, dass ich irgendwann mein Kind im Schlaf dauerhaft beobachte und zur Helikoptermama mutiere durch dieses Trauma. Das möchte ich einfach nicht. Daher sage ich aktuell nein zu so einer Matte. Aber ich wollte meine Hebamme und FA auch nochmal nach ihrer Meinung / Erfahrung dazu fragen.

  2. Hallo liebe Nani, ein wunderschöner Bericht. Ich habe öfters sooo lachen müssen und konnte mich auch gut identifizieren. Meine beiden Mädels sind ja nun schon 5 und 7 und glaub mir das mit den Ratschlägen wird eher noch schlimmer wenn das Baby dann erstmal da ist…hihi….witzig war bei mir das ich mich davon habe gar nicht beeindrucken lassen. Ich habe auf mich vertraut und zwar beim Stillen und auch beim Baby. Normalerweise bin ich eher nicht so der superselbstbewusste Mensch und lasse mir auch öfters reinreden, aber da habe ich mir immer gesagt ich kann das, ich habe breite Hüften und bin dafür geboren Mama zu sein. Verlass Dich auf Dich und höre gelassen den anderen zu und mache es dann doch anders wenn Du es anders siehst, das war mein Motto und damit bin ich gut gefahren. Ich wünsche Dir einen wunderschöne Schwangerschaft und geniesse die Zeit. Ganz liebe Grüße, Vera P.S. Ich hatte übrigens auch keine Matten und meine beiden waren so wie ich Bauchschläfer (gaaaaaaaaaanz übel…hihi). Ultraschall hab ich immer herbeigesehnt um die Zwerglein zu sehen und heute wollen sie auch immer gern die Bildchen davon schauen.

    • Wenn du lachen musstest, hab ich mein Ziel ja erreicht. Es sollte auf jeden Fall auch mit lustigem Unterton sein. 🙂
      Dass die lieben Ratschläge nur noch mehr werden, hab ich nun schon von vielen Seiten gehört… oh je. Aber ich arbeite ja am dicken Fell und so, vielleicht fällt mir auch noch ein guter Spruch zum kontern ein – mal schauen. Deine Story lässt mich aber sehr hoffen, dass es bei mir genauso laufen wird. Ich habe von Anfang an gesagt, dass ich mich auf meine Intuition verlassen will und bisher bin ich damit gut gefahren. Ich habe ein sehr gutes Bauchgefühl, mit dem ich meist richtig liege, und ich werde mich auch weiterhin lieber darauf verlassen. Ratschläge können ja hilfreich sein, aber bitte bei Frage danach und nicht einfach so. 😀
      Und danke danke danke – ich genieße die Zeit echt und habe mich riesig über deinen Kommentar gefreut! <3

  3. ich hoffe, ich werde diese erfahrung auch noch in meinem leben machen dürfen :*

  4. Huhu, toller Bericht! Und in ganz vielem erkenne ich mich und meine Erlebnisse in der Schwangerschaft wieder! Nur übel war mir zum Glück nicht. Besonders anstrengend fand ich meistens die anderen Schwangeren, die dir ihre Überzeugungen aufdrängen wollen und dich schon vor der Geburt als Rabenmutter abstempeln wenn du die Dinge anders angehst, siehe Atemüberwachung. Aber es ist eine superschnell Zeit gewesen bei mir und ich hoffe sehr dass du den zweiten Teil voll genießen kannst!

    • Auf die anderen Schwangeren mit ihren Ansichten bin ich im realen Leben noch nicht getroffen, daher graut es mir schon vor dem Geburtsvorbereitungskurs. 😀 Die tollen Sprüche kamen bisher nur von Leuten, die bereits (frisch gebackene) Eltern sind. Na ich bin mal gespannt, was noch alles an „Ratschlägen“ usw. kommen wird. ^^

  5. Bei mir ist die unterschwellige Übelkeit noch nicht weg. 🙁 es gehts mir wie dir, nur kalte Sachen und abends wirds ganz schlimm. Hab nun binnen 4 Wochen 4 Kilo abgenommen. Aber laut Arzt ist alles OK. Achja, ich bin in der 14. Ssw. Liebe Grüße und ich bin noch fassungslos, dass du aus verteilern geflogen bist

    • Erstmal herzlichen Glückwunsch! <3 Habe gar nicht mitbekommen, dass du auch schwanger bist. Wir haben ja einen echt Blogger-Baby-Boom dieses Jahr! 😀
      Abgenommen habe ich am Anfang auch noch leicht, eben wegen der Übelkeit. Wenn dein Arzt dich überwacht und sagt, es wäre alles gut, dann kannst du beruhigt sein. Mach dir auf keinen Fall einen Kopf - i.d.R. nimmt sich das Baby, was es braucht und dein Körper versorgt erst das Kleine und dann dich. 🙂
      Ich drücke die Daumen, dass die Übelkeit bei dir auch bald vollkommen vorbei ist. Versuche es doch sonst mal mit Nausema (das waren meine Vitamin B Tabletten) oder wenn es davon nicht besser wird, könnte Akupunktur vielleicht einen Versuch wert sein? Ansonsten immer den Arzt fragen - die sind dafür da, einen gut während der Schwangerschaft zu betreuen.

  6. Hallo Nani!

    Ich musste auch sehr schmunzeln. Jaaaa, der immerwährende Wahnsinn hat begonnen und hört erst mit den Enkelkindern auf. :-))))) lass dich nicht beirren und vertraue auf deine Instinkte, dann wird alles gut und vor allem, für EUCH passend. Kein Kind ist wie das Andere, keine Schwangerschaft ist gleich und auch Eltern sind immer anders. Genau das macht es so unverwechselbar Einzigartig! Schau dir, wenn du magst, mal das Gelassenheitsgebet an. Wie wahr, wie wahr…

    Freundschaften sind auch in meinen Schwangerschaften kaputt gegangen, aber alles negative hat letztendlich etwas immer etwas positives hervorgebracht.

    Was mich gut durch die Jahre gebracht hat, wenn ich mal wieder am Scheideweg stand: ich weiß nicht ob es besser wird, wenn es anders wird. Ich weiß nur, dass es anders werden muss, wenn es besser werden soll!!!

    Ich kann dir leider auch nicht sagen, warum manchmal ausgerechnet die Leute so bescheiden reagieren, von denen man es überhaupt nicht erwartet. Es ist so unnötig.
    Lass dich nicht dusselig quatschen. Dein Körper, dein Kind, euer Leben!

    Und ja, ich kenne diese Übelkeit auch. Ätzend.

    Fühle dich gedrückt, meine Liebe und passe gut auf euch Zwei auf. ;-))))

    • Ich vertraue auch darauf, dass alles Negative immer irgendeinen Grund hat. Ist schon seit ewigen Zeiten meine Einstellung und hilft sehr, mit bestimmten Dingen umzugehen. 🙂
      Ja dieses Bequatschen… hach… aber ich arbeite ja am dicken Fell und kann hoffentlich einfach nur noch drüber lächeln. Aber durch die Schwangerschaft schnellt da mein Blutdruck einfach zu schnell hoch und ich bin direkt auf 180. 😀 haha
      Danke dir und fühl dich fest zurück gedrückt! <3

  7. Oh ich freu mich für dich und wünsche dir weiterhin alles Gute. Kommt mir alles sehr sehr bekannt vor. Auch das „Alien“ Wort hab ich damals oft benutzt. Es gab einen Moment als ich ungefähr so weit war wie du da hat es mich echt gegruselt dass da etwas in mir wächst. Ich hatte wirklich totale Panik und hätte es mir am liebsten rausgerissen ( klingt jetzt hart, aber war eine totale Panikattacke ). Hab die Kindsbewegungen später immer sehr genossen. Bis es halt kurz vor Ende echt immer in die Rippen ging :(. Übelkeit war bei mir auch ganz arg. Besonders auf alles gut riechende. Shampoo, Duschgel, Waschmittel usw. Ich weiß noch dass ich eines Abends nach dem Sport total verschwitzt und stinkend im Flur saß und geheult hab weil ich nicht duschen wollte. Mein Mann musste mich dann echt zwingen. Ich wollte noch nicht mal das Bad betreten weil ich in jedem Winkel irgendwas geschnuppert habe :D. So wie du jetzt schon von deiner Schwangerschaft erzählst wirst du gefühlsmäßig überwältigt sein wenn das Baby erst da ist. Es ist einfach das Tollste der Welt. LG

    • Ein bisschen „Angst“ habe ich vor den möglichen Tritten in die Rippen & Co. ja schon, aber ich lass das erstmal auf mich zukommen. Momentan ist es jedenfalls total schön. 🙂 (Deine Panikattacke kann ich aber nachvollziehen. Wenn einem erstmal so RICHTIG bewusst wird, was da gerade in einem abgeht, kann es schon abgefahren sein 😀 ).
      Wo du es gerade erwähnst… Düfte waren auch soooo hart für mich! Ich habe keinerlei Parfum ertragen können (Duschgel ging zum Glück), aber ganz schlimm war für mich ja auch Katzenfutter. Da bin ich ja fast verrückt geworden! Die Katzen musste immer mein Mann füttern und ich konnte nicht im gleichen Raum sein, weil der Geruch einfach nicht auszuhalten war. Schlimm waren für mich auch die Gerüche anderer Leute… im Fahrstuhl zu fahren hat mich einmal fast wahnsinnig gemacht, weil eine Frau es mit dem Parfum so übertrieben hatte. >.< Deine Story mit dem Duschen klingt echt heftig, oh je. 🙁 Kann es aber absolut nachvollziehen. Ich freue mich so sehr auf unseren kleinen Zwerg und vor allem auch darauf zu sehen, was für einen Charakter er / sie hat und wie er / sie aussehen wird! Mein kleines Bauch-Ü-Ei. <3

  8. Hey Nani,
    ich freue mich sehr für dich/euch. Bei uns hat es über ein Jahr gedauert, bis ich schwanger geworden bin und nun ist unser Mädchen schon fast ein halbes Jahr alt. <3
    Bei mir war das mit den Tipps und Ratschlägen gar nicht so heftig. Ich glaube, die meisten haben sich gar nicht getraut, weil sie wussten, dass mich das nicht interessiert. Meiner Mutter habe ich dann immer gesagt, dass ich das eh so mache wie ich das will. Ich habe vor und während der Schwangerschaft viel gelesen und fand mich sehr gut vorbereitet und war davon überzeugt, dass ich gut Bescheid weiß, was bis jetzt auch so war.
    Genauso bei der Geburt, habe mir viele Berichte durchgelesen, auch die schlimmen, war da aber auch überzeugt und locker, dass ich eine gute Geburt haben werde 🙂 und das war auch so.
    Die Sensormatten haben wir auch nicht, die kann man bei einem Babybay sowieso nicht benutzen und meine Kleine schläft immer noch darin.
    Ich hatte auch von der 8. bis zur 17. Schwangerschaftswoche Dauerübelkeit. Habe mich irgendwie nur von Toast und Butter ernährt. Hatte aber die ganze Schwangerschaft einen krassen Fleischekel. Das hat sich nach ein paar Wochen gelegt.
    Also nicht bekloppt machen lassen und an dich selbst glauben!
    LG
    Silvy

    • Bei uns hat es auch sehr sehr lange gedauert, bis es im wahrsten Sinne „gefruchtet“ hat. Umso besonderer ist das Ganze jetzt auch für mich, weil es eben so sehr gewünscht und gewollt war. 🙂
      Ich bin bei vielem um die Schwangerschaft auch eher gelassen (mal von kleineren Situationen abgesehen – hatte z.B. mal eine Zecke), aber vor der Geburt habe ich nach wie vor Angst. Da muss ich mich erst noch richtig mental drauf vorbereiten und eine positive Einstellung entwickeln. Ich habe zwar auch schon viele Berichte – gute wie schlechte – gelesen, aber dennoch kann ich nicht richtig positiv rangehen bisher. :-/
      Übelkeit bis zur 17. SSW ist heftig, oh je! 🙁 Konntest du sie wenigstens etwas lindern? Den Fleischekel hatte ich anfangs auch sehr stark und einkaufen war die Hölle. An die Fleischtheke bin ich in der Zeit gar nicht gegangen und noch schlimmer war vom Geruch her die Fischtheke… urgs. >.< Aber nehme mir deinen Tipp sehr zu Herzen, dass ich an mich selbst glauben soll. Danke dir! <3

  9. Ohhhhhhh was ein toller Bericht! Ich konnte total viel von dem was du erzählt hast nachempfinden und habe mich gerade sehr an meine eigene Schwangerschaft, die nun schon 3 1/2 Jahre her ist 😉 erinnert gefühlt.
    Übel war mir zum Glück nicht und auch die Gelüste waren nie wirklich vorhanden, ich war aber auch deutlich sensibler und das mit den ‚guten‘ Ratschlägen kenne ich auch. Ich kann dir nur eines raten: Hör auf dein Bauchgefühl! Das hat mir mal eine gute Freundin geraten und es war der beste Rat, den ich je bekommen habe. Jede Mutter ist anders, jedes Kind ist anders, daher muss jeder seinen eigenen Weg finden.
    Ich wünsche dir eine gute zweite Schwangerschaftshälfte und freue mich schon darüber zu lesen 🙂
    Liebe Grüße
    Astrid

    • Hihi, dankeschön! 😀 <3
      Auf mein Bauchgefühl ist die meiste Zeit immer Verlass und ich habe schon von Anfang an gesagt, dass ich alles intuitiv machen und entscheiden will. 🙂 Hält aber irgendwie keinen von den besonderen Ratschlägen und besserwisserischen Sprüchen ab... 😀 *lol* Ich hoffe echt so sehr, dass ich irgendwann einfach nur noch auf Durchzug schalten kann und es mir wurscht ist. Es kommt einem ja manchmal echt so vor, als würden einem andere echt nicht zutrauen, sowas auch selbst gewuppt zu kriegen. Tztztz...
      Aber du hast sowas von Recht: jedes Kind ist anderes, jede Mutter sowieso und man kriegt das irgendwie hin. Es läuft halt nicht alles nach Schema A ab und jeder Rat passt immer.
      Ich freu mich sehr, dass dir der Bericht gefallen hat! <3

  10. Was ein toller Bericht und ich kann einiges sehr gut nachvollziehen Meine kleine Prinzessin kam vor gut vier Wochen auf die Welt und leider muss ich sagen es geht dann nicht gerade anders weiter 🙁 was wirklich anstrengend ist , wir waren schon so weit das wir manchmal einfach nicht an die Tür sind…was ich besonders gehasst habe waren die Geschichten über die Geburt „schreckliche schmerzen“blabla“48 Std. wehen“ Hallo wieso erzählt man einer hoch schwangeren Frau sowas??? Ich hatte wirklich Angst 🙁 dabei hatte ich dann eine ganz tolle Geburt und hätte mir die ganze Panik vorher sparen können!
    Ich hoffe du kannst den Rest deiner Schwangerschaft genießen und man lässt dich in Ruhe!Lass dich nicht verunsichern oder dir Angst machen , jede Frau und ihr Körper ist anders.
    Glg Anna

    • Erst einmal herzlichen Glückwunsch zu eurer kleinen Maus! <3
      Oh je, die Leute kommen sogar zum Nerven bei euch vorbei? 🙁 Da würde ich dann auch irgendwann nicht mehr an die Tür gehen.
      Oh auf die Sprüche über Geburten bin ich ja schon gespannt - noch kam da nix Schlimmes, zum Glück! Ich hab nur eine Story in der Family erzählt bekommen, und die war durchweg positiv und ermutigend. 🙂 Aber ja, ich kann es auch nicht verstehen, warum man Schwangeren Horrorstories erzählt. Als würden wir uns nicht sowieso dauernd 'nen Kopp machen, ob alles gut ist und weiterhin bleibt.
      Ich hoffe, ich mache mir auch umsonst Panik wegen der Geburt und dass es alles gut laufen wird. Muss mir da noch die richtige Einstellung angewöhnen. Gar nicht so einfach. Aber dein Kommentar hat mir auf jeden Fall schon sehr geholfen. Danke dafür! <3

  11. Ich musste grad sehr schmunzeln, bis auf den Heißhunger kann ich alles unterschreiben. Beim Thema Gerüche war ich übrigens überrascht wie lange es gedauert hatte, bis ich einige wieder riechen konnte. Mir wurde noch ein Jahr später beim Gedanken an Ingwertee übel, weil ich den in dieser Phase probiert hatte. Rosehip Oil musste ich wegschmeissen. Und was übrigens sehr gemein ist, ist wenn man in dieser Phase mit den ÖPNV fährt und jemand die Deoflasche zückt und großzügig zu sprühen anfängt. Ich dachte nur „WTF DU DUMME *pieeeppieepieeep*“

    Zum Thema Einmischen..seh es als Übung für später, auch dein Kind werden andere immer besser kennen als du 😉 Nuja…ich versuch mir immer einzureden, sie meinen es nur gut.

    Zum Thema Matratze kann ich übrigens beitragen, dass eine Freundin die bei ihrem Kleinen hatte, da in ihrer Familie leider der plötzliche Kindstod auftrat. Sie hatte keine Fehlalarme bisher und ich denke vor diesem Hintergrund machen die Matratzen auch Sinn.

    Wenn dein Würmchen da ist, kann ich übrigens noch http://www.gewuenschtestes-wunschkind.de/ empfehlen (jaja da sind sie wieder, die Ratschläge :D)

    • Oh Ingwertee, den hab ich oben ganz vergessen. Den gab es bei mir im Wechsel mit Ginger Ale, urgs… Was bei mir ganz lange nicht ging, war der Geruch von gekochten Eiern. Bääääh! Mittlerweile geht es so langsam aber wieder. Diese Chicken Tacos (die ich oben erwähnt hatte) gehen aber nach wie vor nicht bei mir. Allein der Gedanke daran reicht aus, dass mir übel wird. Ich habe echt keine Ahnung warum. 😀
      Deine Story mit den ÖPNV erinnert mich an eine ähnliche Begebenheit bei mir: Fahrstuhl-Fahrt mit einer extrem parfümierten Dame. Oh mein Gott, war das schlimm! Ich hab echt gedacht, ich muss gleich ko****. 😀 haha
      Wenn ich nicht so schnell auf 180 wäre, könnte ich vielleicht versuchen, die Nettigkeit hinter den Ratschlägen zu sehen. Wobei, es kommt natürlich auf die Art an. Dumme Sprüche bleiben weiterhin dumm. Ich muss an meiner Gelassenheit arbeiten… 😀
      Wegen der Matratze: Ja, da stimme ich dir voll zu, dass sie in dieser Situation absolut Sinn machen. Wäre so etwas bei uns der Fall, würde ich mich auch definitiv dafür entscheiden.
      Danke auch für den Link, den Blog habe ich direkt mal abonniert. 🙂 Ich liebe solche Blogs ja – vor allem, wenn eben mit Leichtigkeit und einem Augenzwinkern geschrieben wird und nicht alles rosarote-wattewolke-mäßig ist. Ich kann dir auch einen Mama-Blog empfehlen, den ich sehr erfrischend finde: http://queensofconstance.com/ 😀

  12. Huii, was für ein langer Bericht. Ich habe dahingehend noch keine Erfahrungen sammeln können, finde deinen Beitrag aber sehr spannend. Das mit der Übelkeit stelle ich mir schon echt schlimm vor. Klar, der Eine hat sie, der Andere nicht. Aber wenn es einen dann so hart trifft, ist das schon blöd. 🙁

    Liebst Elisabeth-Amalie

    • Ja, da hast du recht. Vor allem weiß man vorher halt auch nicht, ob es einen trifft, wann und wie hart. Ich wusste bis zu meiner Schwangerschaft nicht mal, dass diese Übelkeit auch den ganzen Tag gehen kann. Ich habe mich nur vor der klassischen Morgenübelkeit mit Erbrechen gefürchtet (ich hasse es, mich übergeben zu müsse). Nun ja, das blieb mir ja erspart, dafür wollte die Übelkeit nicht weg. Aber ganz wichtig: man sollte sich von sowas nicht abschrecken lassen. Eine Schwangerschaft ist viel zu schön und ein einzigartiges Abenteuer. <3

  13. Der Part mit der Übelkeit könnte von mir sein. In der 7. Woche fing es an, wirklich übergeben habe ich mich aber nie. Dafür war die Übelkeit eigentlich den ganzen Tag über da und am Abend am Schlimmsten. Ich konnte in dieser Zeit auch kaum was machen und mein Mann musste den Haushalt schmeißen. Ich war froh, dass er so viel Verständnis dafür hatte.

    Heißhunger hatte ich eigentlich nie so richtig. Aber Saure Gummitiere waren auch bei mir der Hit. Als mir immer so übel war, war das teilweise Abends das einzige was ich rein bekam. Fleisch ging am Abend gar nicht *urgs* Letztens habe ich mir einen Pudding „gekocht“ (Dr. Oetker, du weißt schon) und hatte voll Lust drauf. Nach dem ersten Löffel schob ich die Schüssel weg und wollte absolut keinen Pudding mehr essen. So geht es mir oft. Teller randvoll, auf das Essen freuen und dann *bääähhhh* weg damit!

    Hachja die Ratschläge. Du hast es sicher schon auf Twitter mitbekommen, dass besonders meine Kolleginnen gerne mal mit Ratschlägen um sich schmeißen. Sowas wie „früher haben auch alle geraucht und keine Rücksicht auf Schwangere genommen“, „ein bisschen Alkohol soll sogar gut für das Baby sein“, „also ich hatte keinerlei Beschwerden, ich glaube du bist da zu empfindlich“.

    Haha, ich dachte auch immer, so ein Bauch ist wie fett. Aber besonders beim Bücken, Schuhe zubinden usw. merkt man schon den Unterschied 😀 😀 Der Bauch lässt sich nicht einfach eindrücken oder zur Seite schieben. Und von Restless Legs bin ich leider auch betroffen. Dieses Gefühl am Abend auf der Couch, wenn man doch einfach nur den Film sehen will, ätzend.

    Bei mir hat es mit den Kindsbewegungen ja etwas gedauert, wahrscheinlich wegen der Vorderwandplazenta. Es war immer mal wieder ein Kribbeln und irgendwann, ganz plötzlich dann dieses dumpfe Gefühl im Bauch. Ja du hast Recht, als würde sich eine Schlange winden. Voll abgefahren und jedes Mal wunderschön!

    Und was ich noch sagen wollte, es stimmt, man weiß erst was für ein abgefahrenes Gefühl es ist schwanger zu sein, wenn man es ist. Ich habe z.B. immer darüber gespottet wenn Schwangere ihren Bauch streicheln. Nun tue ich das selbst. Unbewusst. Man ist plötzlich in einer ganz anderen Welt finde ich. Alle Dinge rund um das Thema Baby sind plötzlich so viel interessanter als andere Dinge.

    LG!!!

    • Der Haushalt hing in der Übelkeitsphase auch viel an meinem Mann, oder blieb einfach liegen. Was auch gar nicht mehr ging: Katzen füttern. Der Geruch vom Futter war sowas von unerträglich und ich konnte absolut nicht im gleichen Raum sein, wenn die Katzen gefressen haben. *würg*
      Fleisch ging anfangs auch nicht – auch beim Einkaufen war die Fleischtheke mein persönlicher Endgegner, ebenso wie die Fischtheke. Ich habe immer einen großen Bogen drum gemacht, um weder die Gerüche abzukriegen noch den Anblick zu ertragen. 😀 haha

      Dass ich etwas nicht mehr essen mag, was gerade vor mir steht, hatte ich (noch) nicht, allerdings habe ich oft einfach keinen Elan zum Kochen oder Essen. Das ist irgendwie so ein notwendiges Übel und viel geht momentan auch nicht mehr rein. Ich esse Portionen wie gewohnt und fühle mich plötzlich, als müsste ich platzen. Ich glaube, das kommt jetzt immer mehr, weil die Fruchtblase ja weiter nach oben wächst. Naja, schadet mir jetzt auch nicht, weniger zu essen. 😀

      Die wunderbaren Ratschläge deiner Kollegen hab ich teils schon auf Twitter gesehen. Sehr geil waren die zum Thema Rauchen… Also echt, da geht mir ja die Hutschnur hoch! Ich kriege ja schon die Krise, wenn ich mal in die Stadt muss und um mich rum geraucht wird. Ich habe den Geruch schon vorher gehasst, aber ich will den Scheiß jetzt logischerweise noch viel weniger einatmen. Einen ähnlichen Spruch bezüglich meiner Beschwerden (das war damals noch wegen der Übelkeit) habe ich auch abgekriegt. Echt super nett, wenn einem andere attestieren, man würde sich nur anstellen… *augenroll*

      Bücken ist mittlerweile auch so schlimm bei mir! 😀 Entweder wird mir schummrig beim Schuhebinden oder mir tat nach dem Aufstehen auch schon der Bauch weh. Was freue ich mich auf die Sandalenzeit – kein Bücken mehr zum Schuhe anziehen. Einfach reinschlüpfen und loswatscheln. ^^

      Ich bin nach wie vor fasziniert von den Bewegungen und versuche auch rauszufinden, ob da ein Schema dahinter steckt. Musik mag es definitiv, weil dann immer gestrampelt wird. Beim Autofahren sind die Bewegungen aber nicht immer super, weil das Würmchen gern genau dann meint, mal so richtig gegen den Hosenbund drücken zu müssen. 😀

      Die Sache mit dem Bauchstreicheln hab ich früher auch nie verstanden, aber irgendwie macht man das ganz automatisch. Verrückt! Aber es ist schon ein bisschen wie Kommunikation mit dem Baby, Beruhigung und das Wahren von Sicherheit. Ich glaube (und das hätte ich früher nie nie nie gedacht), es ist wirklich so ein krasses Abenteuer und so unglaublich, das kann man nur verstehen, wenn man selbst schwanger ist oder mal war. Für Außenstehende ist das Ganze ja nur Theorie, man kann sich nicht hineinversetzen oder Dinge nachvollziehen. Ich spreche da auch für mich selbst, weil ich eine Schwangerschaft zwar immer als etwas Schönes und Natürliches, aber niemals als so abgefahren, einzigartig oder besonders angesehen habe. Ich kann es schlecht in Worte fassen, aber ich glaube, du verstehst, was ich meine. Hier gilt vermutlich das gleiche, wie bei den meisten Dingen im Leben: man muss es mal erlebt haben, um es zu verstehen. 🙂

      • „Reinschlüpfen und Loswatscheln“ 😀 😀 😀 Sehr geil! Habe heute auch Birkis an, das ist so super!

        Geil ist auch immer der Spruch, der kam z.B. von meinem Chef oder meinem Vater bezüglich der Übelkeit > „Du bist doch Schwanger und nicht krank“. Ja toll, aber Übel ist Übel, egal ob wegen verdorbenen Essen, Magen-Darm-Virus oder Schwangerschaft. Wo ist der Unterschied? Auch meine Ischiasbeschwerden werden nach wie vor nicht ernst genommen, weil „dein Bauch ist doch noch gar nicht groß, wo sollen denn die Schmerzen herkommen“. Ja Halloooooo, der Nerv ist halt seit der 7. Woche eingeklemmt, was soll ich dagegen machen? Unblaublich die Leute. Mittlerweile, wenn jemand fragt wie es mir geht, sage ich immer „joa, gut, muss ja“ und erzähle nichts über meine Beschwerden.

        • Super Spruch vom Chef, Respekt. Da fällt mir auch nix mehr zu ein. -.- Ja, man ist nicht krank, aber Beschwerden sind Beschwerden. Sagt er das auch zu alten Leuten, wenn sie Schmerzen haben?! „Du bist alt, nicht krank, also stell dich nicht so an und lauf schneller…“
          Bist du wegen dem geklemmten Nerv in Behandlung? Ich stell mir das echt schmerzhaft vor, oh je. 🙁 Ich habe ab und zu mal Rückenschmerzen (Hohlkreuz), die jetzt schon echt unangenehm sind, aber ich hoffe, bei dem „ab und zu“ bleibt es vorerst. *klopf auf Holz*
          Deine Reaktion auf die Nachfragen kann ich verstehen. Was soll man auch noch groß machen / sagen? Man muss ja quasi immer erwarten, als Jammerlappen oder – noch besser – als „undankbar“ für die Schwangerschaft abgestempelt zu werden. :-/

  14. Lilafee

    Ab wann hast du denn die ersten Bewegungen gespürt?
    Ich wurde auch schief angeguckt zu dem Alkohol Thema, da wir auch nicht mehr mit Wein kochen. Ich finde es ist jedem selbst überlassen wie er was handhabt. Aber wir haben da unsere Entscheidung getroffen und die soll auch bitte akzeptiert werden.
    Ich hatte das Glück und bin von der Übelkeit verschont geblieben, wofür ich wirklich sehr dankbar bin. Dafür hatte ich mit anderen Wehwehchen zu kämpfen.
    Für mich ist die Schwangerschaft auch etwas wundervolles und einzigartiges <3

    • Gedacht etwas zu spüren habe ich tatsächlich schon in der 16. SWW (im Nachhinein würde ich es auch so bestätigen, auch wenn es ein ganz zartes Pochen und Klopfen im Bauch war). Richtig bewusst wahrgenommen habe ich sie so um die 17. / 18. Woche, da waren sie ähnlich wie jetzt, aber nicht so intensiv und häufig. 🙂 Und du?
      Mit Wein koche ich auch nicht mehr, einfach um sicher zu gehen. Es ist halt einfach keine Garantie da, dass der Alkohol komplett verkocht ist bis zum Verzehr, und so wichtig ist mir Alkohol nicht (und nie gewesen). Ich habe zwar totale Lust auf Risotto, aber das gibt es dann halt erst nach der Geburt mal. ^^
      Du hast absolut Recht, dass Eltern ihre Entscheidungen selbst treffen sollten und diese zu akzeptieren sind. Ich glaube, den Spruch muss ich mir angewöhnen und dann immer wieder aufsagen, wenn mal was kommen sollte.
      Welche Wehwechen hattest du, wenn ich fragen darf?
      Ich wünsche dir weiterhin eine wunderschöne Schwangerschaft. <3

      • Ich hatte mit schlimmen Bauchkrämpfen zu kämpfen und Sodbrennen. Leider hat da auch kein Magnesium geholfen. Und ich habe mir so viele Sorgen am Anfang gemacht 🙁 Aber zum Glück ist jetzt alles gut.
        Ich hatte letzte Mal so Lust auf Risotto, da habe ich es mit Wasser gemacht. War zwar nicht das Gleiche, aber auch lecker 🙂
        Danke schön, die wünsche ich dir natürlich auch <3

  15. Manuela

    Schöner Bericht! Ich fühle mich in meine Schwangerschaft zurückversetzt…….
    Ich war von den guten Ratschlägen auch sowas von angenervt, was ich allerdings im Nachhinein feststellen musste: das mit dem Stillen kann eine Schwierige zur Verzweiflung bringende Sache sein! Ich habe mich im Nachhinein geärgert das ich das vorher nicht ernst genommen hatte. Man will für sein Kind nur das Beste aber es klappt einfach nicht, dann versucht man alles, kauft Ratgeber, googelt,……. Eine gute Vorbereitung hätte mir einiges erspart 😉

    • Ich weiß, dass Stillen nicht bei allen klappt und einen an den Rand der Verzweiflung bringen kann, wenn man unbedingt will und nicht kann. Aber ich habe für mich die Entscheidung getroffen, es einfach auf mich zukommen zu lassen. Ich will vorher keine theoretischen Anleitungen und Tipps lesen (sowas macht mich nur verrückt und verunsichert), sondern es erst einmal versuchen, ansonsten die Hebamme / Krankenschwestern um Hilfe bitten und wenn alle Stricke reißen, kann ich immer noch Ratgeber lesen oder googlen. 🙂

  16. Toll geschrieben! Ich bin aktuell im 8. Monat und die „besten“ Ratschläge bekomme ich von denen, die nicht mal eigene Kinder haben. Das ist wirklich unfassbar, wieviel besser es plötzlich alle wissen…. „Keine Ballerinas mehr anziehen“ „Bloß keine Ananas essen…..“ „Du wirst schon sehen, dass du kein eigenes Leben mehr hast, wenn dein Kind geboren ist….“ Ah ja. Interessant. Gut sind natürlich auch diese unterschwelligen Ratschläge a la „also, wir haben uns ja dafür entscheiden, ist ja auch viel besser“
    Einen wirklich wertvollen Tipp habe ich bislang nur von einer Person (mit Ausnahme meiner Hebamme oder anderen Mit-Schwangeren) bekommen… Schau, dass im Krankenhaus die Toilette auf deinem Zimmer ist 🙂
    Oh und „warte ab, dir wird noch schlecht/schwindelig/ du wirst noch riesig rund werden…“ Die unbeteiligten scheinen alle eine Glaskugel zu haben, mit der sie in die Zukunft sehen können 😉
    Wünsche dir noch eine entspannte Schwangerschaft!

    • Die „Ratschläge“ bei dir haben es in sich und ich muss echt sagen, ich verstehe die Hintergründe nicht mal. 😀 Warum keine Ballerinas oder Ananas, habe ich was verpasst? 😀 Ich kann es auch nicht nachvollziehen, wenn einem andere auf einmal Angst vor der Entscheidung, ein Kind zu haben, machen wollen. Was ist denn der Zweck dahinter? Soll man sich doch noch mal umentscheiden und das Kind nicht mehr kriegen, oder wie? *augenroll*
      Bei uns kamen so Sprüche zum Glück gar nicht – wir sind aber auch eher Nachzügler in meinem Familien- und unserem Freundeskreis. ^^
      Den Tipp mit der Toilette im KH merke ich mir, danke! 🙂
      Zum Spruch „Warte ab, dir wird noch… blablabla“: Den bekam ich vor einiger Zeit auch ab, als ich erzählte, dass meine Übelkeit endlich weg ist. „Ja warte mal ab, die kommt vielleicht auch wieder…“ Danke auch! Warum sagt man einem sowas?! Du scheinst mit der Glaskugel vermutlich total richtig zu liegen… 😀
      Ich wünsche dir einen entspannten und angenehmen Endspurt in deiner Schwangerschaft und natürlich auch eine wunderschöne Geburt! <3

  17. danke für den ausführlichen, tollen bericht! ich bin noch weit davon entfernt schwanger zu werden, lese aber beiträge dazu total gerne! 🙂 und wünsche dir/euch weiterhin alles gute :-*

  18. Toller Beitrag 🙂
    Ich hab ja bei Instagram letztens erst gesehen, dass du schwanger bist und ich freue mich als langjährige Leserin deines Blogs total für euch 🙂

    Mein Baby ist jetzt schon 4 Monate alt, aber ich kann sooo viel von dem, was du schreibst, nachvollziehen.
    Die Übelkeit war bei mir auch heftig, rund um die Uhr übel, immer wieder würgen und Erbrechen bei leerem Magen. Mir ging es noch nie in meinem Leben so elend. Jeder sagte mir, das geht nach der 12. Woche vorbei. Ich hab da sooo sehnlichst drauf gewartet, aber wurde leider erst ab der 17. Woche langsam besser 😉
    Ich hatte einige Probleme in der Schwangerschaft und war am Ende soooo ungeduldig und froh, dass es doch 9 Tage vor ET losging. Aber jetzt, wenn ich Schwangere sehe, vermisse ich es seltsamerweise doch wieder, schwanger zu sein 🙂

    Ich hoffe, du stehst über sämtliche negativen Kommentare, auch später wenn das Baby da ist und jeder meint, dir ach so tolle Ratschläge geben zu müssen oder dich zu bevormunden.

    Eine tolle restliche Schwangerschaft wünsche ich dir 🙂

    • Ich freu mich so riesig über deinen lieben Kommentar, dankeschön! ♥
      Deine Übelkeit hört sich ohne Ende schlimm an, oh wei. 🙁 Auch wenn es bei mir „nur“ bis zur 13. SSW ging, kann ich es doch nachempfinden. Man denkt in der Zeit halt echt, es nimmt sicher nie ein Ende und leidet einfach nur. Keine Ahnung, was sich die liebe Natur dabei gedacht hat.
      Momentan bin ich in der Phase, in der ich den Gedanken an die Geburt gaaaaanz weit von mir wegschiebe und lieber nicht drüber nachdenken will. 😀 *bibber*
      Für die „tollen“ Ratschläge muss ich mir noch den passenden Gegenspruch überlegen, den ich dann gebetsmühlenartig immer wieder aufsage. ^^

  19. Erstmal herzlichen Glückwunsch zur Schwangerschaft.
    Und ja ich habe deinen Bericht ziemlich grinsend und kopfnickend gelesen. Meine Tochter ist mittlerweile fast 9 und mein Soh ist 3 1/2 und beide Schwangerschaften waren von Grund auf verschieden, was also wieder bestätigt, dass die gutgemeinten Ratschläge, aller Leute, sehr subjektiv sind und sich definitiv nicht bei jeder Schwangerschaft anwenden lassen. Schlussendlich findet man ganz von alleine am besten raus was einem gut tut.
    Bei meienr Tochter hatte ich 6 Monate lang dieses Übelkeitsgefühl 24 Stunden am Tag, ich habe mich hauptsächlich von Leicht & Cross Knäckebrot mit etwas Butter, Erdbeeren( KILOweise) und Milchshakes vom großen gelben M ernährt. Im letzten Drittel war es von heute auf morgen weg und ich konnte wieder fast alles essen. Geruchsempfindlich war ich bei beiden Schwangerschaften, vorallem was Parfüm angeht.
    Bei meinem Sohn hatte ich überhaupt keine Übelkeit, dafür ab dem 5 Minat ständig Sodbrennen. Das einzige was half, war eiskalte frische Milch 3,5%, besser 3,8%, davon habe am Tag bis zu 3l getrunken. Kein Scherz. Wie gesagt, hör auf dich selbst, DU weißt womit du dich wohlfühlst und was dir am besten hilft. Eine weiterhin angenehme Schwangerschaft.
    LiebsteGrüße Steffi

    • Danke für deinen lieben Kommentar! 🙂
      Ha, da fühle ich mich doch gleich wieder darin bestätigt, dass man auf sein Bauchgefühl hören sollte, weil man selbst am besten weiß, was für einen selbst und auch das Baby gut ist.
      6 Monate Übelkeit klingt wie die Hölle, oh je! 🙁 Ich hoffe noch auf meine Obstphase. Irgendwie bin ich derzeit nicht so sehr der Fan davon. Das einzige, was ich unbedingt essen muss, sind meine Oats am Morgen – da müssen dann auch Beeren drauf. ^^
      Sodbrennen hatte ich bisher noch keins (bzw. noch nie im Leben) *klopfaufHolz* und mein Mann wundert sich immer, dass ich als Schwangere scharfe Sachen, etc. ohne Probleme essen kann. 😀 hihi
      Nochmals danke für deine unterstützenden Worte! <3

  20. Toller Bericht <3 Ich finde es immer super spannend solche Berichte zu lesen und fühle mich dadurch, auch wenn etwas wehmütig;-), in meine Schwangerschaftszeit zurückkatapultiert!

    Mir ging es mit der Übelkeit genau wie dir. Ich habe mich nie übergeben und wochenlang auf der Couch rumgekrepelt (es war Hochsommer/Semesterferien und ich bekam ständig Anrufe/SMS ob ich mit Baden kommen möchte) – noch niemand wusste von der Schwangerschaft, also habe ich mich in meine Übelkeitshöhle verkrochen. Besonders schlimm war der Geruch von Katzenfutter – das Zeug riecht ja extrem intensiv (finde ich eigentlich normalerweise sogar fast appetitlich:D ), doch diesen Geruch konnte ich plötzlich nicht mehr ertragen…das hat mich fertig gemacht.

    Ich finde es schade und erschreckend, dass du auch negative Reaktion kassieren musstest – ich verstehe gar nicht warum!? Bei uns war es größtenteils positiv – die einzigen "negativen" Reaktionen waren einfach dem geschuldet, dass ich mit 23 "schon" schwanger bin und ob ich nicht noch was erleben/reisen/feiern möchte.

    Ich gebe dir jetzt auch einen Tipp 😀 Ignoriere die Klugscheißer und Besserwisser – das wird leider auch mit Ende der Schwangerschaft nicht aufhören. Ich wünsche dir/Euch eine wundervolle Zeit, das große wundervolle Abenteuer kommt erst noch!

    Ach noch ein Tipp, kann ich ja geben, bin ja schließlich schon Mami und allwissend 😀 … Geht nochmal ins Kino! So einfach wie es klingt, aber als unsere Mäusl dann da war, gibt es für sowas keine Zeit mehr. Rückblickend wäre ich gern einfach nochmal mit meinem Mann ins Kino gegangen!

    Alles Liebe <3

    • Oh ja, Katzenfutter war ja auch meine persönliche Geruchshölle. Mein Mann musste dann immer die beiden Tiger füttern und ich konnte nicht mal im gleichen Raum sein, wenn sie gefressen haben. ^^ Dabei ging es mir sonst wie dir auch und ich fand den Geruch vorher sogar echt gut. 😀
      Ich verstehe negative Reaktionen und Kommentare generell nicht, egal aus welchem Grund. Auch bei dir, dass wegen des Alters gemeckert wurde. Das ist eine Entscheidung, die jeder für sich trifft und die jeder Außenstehende einfach akzeptieren und tolerieren sollte. Wenn ich mir überlege, dass meine Mama mich mit 24 bekommen hat… „damals“ war sowas total normal. Und wie gesagt, die Entscheidung trifft ja jeder für sich selbst.
      Der Tipp mit dem Kino ist super, danke! :-* Ich habe bereits eine kleine Pre-Baby Liste und hab den Punkt direkt nochmal drauf aufgenommen.
      Und deinen Tipp wegen der Klugscheißer nehme ich mir auch zu Herzen. 😀

  21. Toller Artikel.
    Mir ging es in vielen Dingen ähnlich wie dir. Bei mir ging es mit der Übelkeit in der 8./9. Woche los. Vorher war ich auch froh und dachte „gehörst du wohl zu den Glücklichen“. Tja. Leider nicht. Ich musste mich dann jeden Morgen übergeben und auch oft mittags noch. Mir wurde auch oft beim Essen schlecht. Ich konnte kein Brot sehen. Kein Müsli. Kein Hackfleisch. Und wie bei dir. Auch nichts warmes.

    Ich hab auch unterschiedliche Reaktionen auf die Schwangerschaft bekommen. Viele meinten wir seien mit 25 und 27 (ich wurde kurz nach der Geburt 26 und mein Freund war 28) ja noch sehr sehr jung zum Kinder kriegen… Finde solche Aussagen immer grauenhaft. Als hinge immer alles nur vom Alter ab… Es kommt doch viel mehr auf Reife, Partnerschaft und Wille an. Wir waren zum Zeitpunkt der Schwangerschaft bereits 7 Jahre zusammen und hatten auch alle füt uns wichtigen Grundlagen geschaffen.

    Was mir noch sehr negativ auffiel war die Rücksichtnahme der Mitmenschen. Mir wurde ein einziges Mal ein Platz im Bus angeboten. Und da war ich vllt. im 6/7. Monat. Nicht mal an ET+1 auf dem Weg zurück vom Krankenhaus mit leichten Wehen, wurde ein Platz in der Bahn freigemacht. Ich finde das unmöglich ignorant. Spiegelt aber sehr gut unsere Gesellschaft wieder. Vllt. liegts aber auch an meiner Heimatstadt.

    Zum Stillratgeber kann ich auch was sagen: Also ehrlich gesagt ist das etwas, was ich wirklich wirklich bereue… Ich habe mir einreden lassen, dass ich sowas nicht lesen bräuchte. Das klappe schon und bloß nicht vorher verrückt machen. Tja… Pustekuchen. Es war eine Katastrophe. Ich habe wirklich gekämpft. Hatte durch eine schwierige Geburt und unheimlichen Stress danach erst nach 3 (!!!) Monaten einen richtigen Milcheinschuss. Es war eine wirklich harte Zeit und ich habe die ersten Wochen nur am Handy gesessen und mir Stillanleitungen/Videos/Positionen/Tipps angeschaut. Ich hatte Stillhütchen, eine Pumpe und sonstiges Zeug und keine Ahnung davon. Schmerzen ohne Ende. Ich habe wirklich bereut, dass ich keinen Ratgeber gelesen habe. Das hätte mir sicher auch einiges erspart. Im Krankenhaus zeigte mir jede Hebamme das Anlegen anders. Ich war selbst total unbeholfen und das führte natürlich zu Wundheit ohne Ende. Von daher kann ich aus meiner persönlichen Erfahrung sagen, dass ein Blick in ein paar Videos oder einen Ratgeber sicher nicht schaden kann. So ein bisschen Grundwissen.

    Ps.: Ich stille übrigens immer noch. 😉 Meine Kleine ist gerade 1 Jahr alt geworden. Es hat sich also gelohnt zu kämpfen.

    Liebe Grüße und weiterhin alles Liebe.

    • Liebe Sandra,

      Da kommt mir einiges ja auch sehr bekannt vor…

      Ich finde es schlimm, wenn nach dem Alter gegangen wird und Leute daraufhin meinen, ihren Senf zum Kinderkriegen dazu geben zu müssen. Oh man! *augenverdreh* Wie du ja sagst, es kommt auf so viel mehr an als auf diese dumme Zahl. Es gibt Leute, die sind mit Mitte 30 noch nicht mal reif für Kinder. Warum sollte es andersrum dann nicht auch sein, dass junge Menschen sehr wohl reif dafür sein können? Früher hat man zu sowas nichts gesagt, da war es normal, jung Eltern zu werden.
      Die Rücksichtnahme der Mitmenschen ist mir in zweierlei Hinsicht auch aufgefallen – also negativ wie positiv. Positiv: Unser DHL Mann übergibt mir Pakete nicht mehr einfach, sondern trägt sie mir immer ins Haus, damit ich nicht schwer heben muss. Und das, obwohl ich ihm nicht gesagt habe, dass ich schwanger bin. Das macht er von sich aus. Finde ich sowas von lieb! 🙂 Negativ: Beim Einkaufen wird man gern angerampelt oder es wurde auch schon versucht mir den Einkaufswagen in den Bauch zu drücken. Unfassbar, echt! Ich glaube, du hast Recht, dass es an unserer Gesellschaft generell liegt. Das ist nicht nur in deiner Heimatstadt der Fall. Wenn ich mir die negative Haltung gegenüber Kindern und Schwangeren anschaue, das ist echt zum Kotzen! Aktuell ist es ja auch total „in“, schwangere Blogger zu bashen und es werden sogar Meckerartikel darüber verfasst. Da fehlen mir echt die Worte bei soviel Schwachsinn…
      Wegen dem Stillen: Also einen kompletten Ratgeber dazu möchte ich weiterhin nicht lesen, einfach weil ich für mich weiß, dass mich sowas mega verunsichern würde und ich nicht mehr wüsste, was ich dann tun muss oder nicht, und und und. Ich glaube, da ist sicher jeder verschieden, aber ich kenne mich in der Richtung einfach. Ich weiß noch genau wie es vor der Schwangerschaft war, als ich rein interessehalber einen Ratgeber über Schwangerschaft gelesen habe. Panik pur… Deswegen lehne ich das für mich aktuell ab. Was ich allerdings gemacht habe: Ich habe eine Stillanleitung (wenn man das so nennen kann) vom Krankenhaus angeschaut, wo verschiedene Stillhaltungen gezeigt und Stilltypen von Babies beschrieben wurden. Das fand ich sehr hilfreich. Außerdem habe ich meine Hebamme zu diesem Thema befragt und ich vertraue ihr da voll und ganz, dass sie uns nach der Geburt in der Richtung helfen wird. Sie meinte auch, ich soll mich nicht von Krankenschwestern verunsichern lassen und wenn mir etwas komisch oder widersprüchlich vorkommt, soll ich sie noch aus dem Krankenhaus anrufen und sie kommt und hilft. 🙂 Das hat mich sehr beruhigt und ich gehe das Thema Stillen weiterhin relaxt an.

  22. Hana Mond

    Wie furchtbar, dass dich tatsächlich Leute zu Alkohol überreden wollen … der Glaube „ein bisschen Alkohol schadet nicht“ ist einfach nicht aus dem Köpfen zu kriegen. Doch, „ein bisschen“ Alkohol kann aus einem gesunden Kind ein behindertes Kind machen … 🙁
    Schlimm genug, dass manche Schwangere das „schadet nicht“ glauben – aber eine Schwangere, die drauf verzichten möchte, noch versuchen umzustimmen? Das kann einen auch ohne Schwangerschaft auf 180 bringen …

    • Ja, so sehe ich es eben auch! Und ich finde es auch schrecklich, dass Leute sich das Recht herausnehmen wollen, für einen anderen entscheiden zu wollen (es folgte ja noch „Ich koche auch weiterhin mit Alkohol“ – super, muss ich jetzt immer fragen, was die Zutaten sind, wenn wir zum Essen kommen?!). Viele Menschen sind halt einfach mega rücksichtslos. Ob das nur ein Problem unserer Gesellschaft ist? :-/

  23. Liebe Nani,
    auch wenn ich total spät dran bin, wünsche ich dir alles Gute in der Schwangerschaft und gutes Durchhaltevermögen. Mitreden kann ich bei sowas ja überhaupt nicht, weil ich nicht schwanger bin und keine Kinder habe. Aber ich kann definitiv verstehen, dass du den intuitiven Weg gehen möchtest. Ich bin auch ein absoluter Fan davon und treffe Entscheidung so, wie ich sie für richtig halte. Aus dem Bauch heraus. Das kann ja nicht verkehrt sein. Ich denke an dich und wünsche dir für die kommende Zeit nur das Beste <3

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