[Food Friday] Orangen-Grieß-Pudding

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Letzte Woche habe ich euch unser → veganes Weihnachtsdinner vorgestellt und versprochen, dass ich euch auch noch das dazugehörige Dessert zeige. Ich habe einen Kindheitsklassiker in der aufgeppeppten Version gemacht: Grießpudding mit Orange und Mandeln.
Ich bin ja eigentlich jemand, der bei Desserts alles mit Schokolade bevorzugt (sind noch solche Chocoholics unter euch? ^^), aber es sollte dann doch mal etwas Abwechslung ins Spiel kommen, und dabei aber schnell und einfach zuzubereiten sein.
Schon eine Woche vor Weihnachten hatte ich die reguläre Variante dieses Puddings ausprobiert und dann für das Feiertagsdinner einfach einige Zutaten gegen vegane ausgetauscht. Von mir bekommt ihr also heute beide Versionen des Rezepts.

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Zutaten

(für 4 Portionen)

reguläre Version:
375 ml Milch
100 ml frisch gepresster Orangensaft (entspricht einer großen Orange)
Schale von 1 Bio-Orange
30 g Zucker
1 Prise Salz
1 EL gehackte Mandeln
50 g Weichweizengrieß
1 Ei

Fruchtfilets einer Orange
Pistazien zum Bestreuen

vegane Version:
1 Dose Kokosmilch (400 ml)
100 ml frisch gepresster O-Saft
Schale von einer Bio-Zitrone
30 g Zucker
1 Prise Salz
1 EL gehackte Mandeln
50 g Weichweizengrieß

Fruchtfilets einer Orange
Pistazien zum Bestreuen

Tipp: als Ei-Ersatz eignen sich Sojamehl (für das Eigelb) und aufgeschlagenes Kichererbsenwasser (für den Eischnee)

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Zubereitung

Reguläre Version:
Milch, Orangensaft, Orangenschale, Zucker, Salz und Mandeln in einen Topf geben und aufkochen. Den Grieß einrühren und dann vom Herd nehmen.

Das Ei trennen und das Eigelb unter den warmen Grießpudding rühren. Einige Minuten quellen lassen und in der Zwischenzeit das Eiweiß aufschlagen. Anschließend den Eischnee vorsichtig unter den Pudding heben.

Das Ganze nun in Schälchen füllen und vollständig auskühlen lassen (beispielsweise im Kühlschrank).

Aus der Orange (von der die Schale abgerieben wurde) Filets herausschneiden und auf dem Pudding verteilen. Mit Pistazien bestreuen.

Vegane Version:

Im Prinzip wird die vegane Variante genauso zubereitet wie die reguläre.

Kokosmilch, Orangensaft, Orangenschale, Zucker, Salz und Mandeln in einen Topf geben und aufkochen. Den Grieß einrühren und dann vom Herd nehmen.

Für die Fluffigkeit würde nun das Ei zum Einsatz kommen. Es gibt nun die Möglichkeit, das Eigelb durch mit Wasser verrührtem Sojamehl zu ersetzen und aus Kichererbsenwasser Eischnee aufzuschlagen. Wem das zu aufwendig ist, kann das „Ei“ als Zutat einfach auch weglassen. Der Grießpudding schmeckt ohne genauso lecker – er ist einfach nur kompakter.

Den warmen Pudding in Schälchen füllen und vollständig auskühlen lassen (beispielsweise im Kühlschrank). Aus der Orange (von der die Schale abgerieben wurde) Filets herausschneiden und auf dem Pudding verteilen. Mit Pistazien bestreuen.

Tipp: Die Glasschälchen, die ich verwendet habe, sind quasi zweckentfremdet: In ihnen war ursprünglich Créme Brûlée enthalten, die ich im Supermarkt gekauft habe. Ich fand sie aber so praktisch, dass ich sie nach dem Verzehr der Créme nicht wegwerfen wollte. Ihr könnt aber beispielsweise auch die Schälchen von Gü benutzen, sie sind allerdings etwas kleiner. Oder wenn euch nicht so wichtig ist, dass die Schälchen durchsichtig sind, dann tun es natürlich auch jegliche andere Schalen.

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Die Orangennote gibt dem Grießpudding das besondere Etwas – wie bereits gesagt: eine Kindheitserinnerung in aufgepeppter Version. Wirklich super lecker und luftig leicht.

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Wie findet ihr das Rezept?

Ich wünsche euch ein super kuschliges Wochenende! ♥

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8 Kommentare

  1. Das klingt richtig lecker! Das Rezept werde ich mir direkt mal abspeichern um es bald selbst zu testen:)

    Liebe Grüße, Lisa

  2. Das ist ja lustig, denn Griespudding ist bei mir auch eine Kindheitserinnerung 🙂
    Und vor gerade mal ein paar Tagen hatte ich Lust, mit unserem Grundrezept zu experimentieren und bekam dabei einen Bananen-Griespudding heraus, der nur drei Zutaten hat. Das hat mich echt gefreut.

    Orangen mag ich leider nicht wirklich, sonst würde ich deine Variante auch mal probieren.

    Liebe Grüße

  3. Ich liebe Grießpudding – Habs aber noch nie selbst gemacht! Sollte ich ändern! Danke für das Rezept!

  4. Das klingt ja total lecker. Also ich liebe ja Grießbrei aber in dieser Art und Weise habe ich ihn noch nie gegessen. *-*

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