{Eat Seasonal} Schokoliebe im Glas – Schichtdessert mit Maronen- und Schokocreme

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Für unsere frühwinterliche „Eat Seasonal“-Runde haben wir uns dieses Mal für Nüsse im weitesten Sinne entschieden, nachdem es im letzten Monat → saftig-süße Feigen gab. Nüsse sind super vielseitig einsetzbar, ob nun in süßer Form (ganz klassisch in Keksen oder Kuchen) oder auch in herzhafter (ich denke da an Steak mit Nusskruste oder auch an meinen → hawaiianischen Melonensalat). Ich wollte aber mal eine ganz andere Form von Nüssen für ein Rezept verwenden, nämlich Maronen. Herausgekommen ist ein richtiger Desserttraum, in den man sich förmlich reinlegen möchte. 🙂
Da ich die süße Sünde als Überraschung für Freunde gemacht habe und sie eine längere Strecke transportieren musste, habe ich mir vorher extra solche hübschen Vorratsgläser bei Ikea gekauft (Name „Korken“ – ja, richtig gelesen ^^). Sie hätten zwar gern auch etwas kleiner sein dürfen (die Schichten wurden darin etwas flach), aber haben einen tollen Job gemacht, und somit war der Nachtisch auch optisch ein richtiges Highlight.

2015-08-22 Schoko-Maronen-Schichtdessert im Glas_s

Zutaten

(für 4 Portionen)

125 g Maroni (vorgegart und geschält)
100 g Zartbitterschokolade + ein bisschen zur Garnitur
100 g Vollmilchschokolade
120 g Mascarpone
2 Esslöffel Naturjoghurt
30 g Butter
1 EL Zucker
1 cl Rum
1 EL Zitronensaft
1 Päckchen Vanillinzucker
1 Msp. Zimt
325 ml Sahne (125 ml + 125 ml + 25 ml + 50 ml)

Vorratsgläser oder Glasschälchen

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Zubereitung

Beide Schokoladen hacken und in getrennte Behälter geben (sie ergeben später zwei eigenständige Schokoschichten im Dessert). 125 ml Sahne aufkochen und halb und halb auf die Schokoladen verteilen. Kurz abwarten, bis sich die Schokolade gelöst hat und dann rühren, bis eine gleichmäßige Masse entstanden ist. Anschließend ca. 3 Stunden ruhen lassen.

Die Butter schmelzen und leicht abkühlen lassen, dann unter die dunkle Schokomasse rühren und den Rum dazugeben.

125 ml steif schlagen und die Hälfte davon unter die Vollmilchschokolade heben. Die andere Hälfte kühl stellen – sie wird später das Topping für das Dessert.

Für die Maronicreme erst die Maronen hacken und dann zusammen mit 25 ml Sahne pürieren. Zimt und Zucker unterrühren. Die restlichen 50 ml Sahne steif schlagen und unterheben. Nun kühl stellen, bis das Dessert angerichtet wird.

Für die Mascarponecreme werden Mascarpone, Joghurt, Zitronensaft und Vanillinzucker cremig miteinander verrührt und dann kalt gestellt.

Für den Schichteffekt werden die Cremes nun nacheinander in Gläsern geschichtet, beginnend mit Maronicreme, dann Mascarponecreme, dunkle Schokocreme und zum Schluss Vollmilchschokocreme. Oben auf kommt ein Klecks der vorher kühl gestellten Schlagssahne. Wer mag, kann noch dunkle Schokolade darüber raspeln oder nimmt ein paar Schokostreusel.

Bis zum Servieren im Kühlschrank aufbewahren, damit die Schichten und Sahne nicht schmelzen.

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Ich sag’s euch: Ihr MÜSST dieses Rezept ausprobieren. Es schmeckt so göttlich! ♥

Kleiner Tipp: Falls etwas vom Dessert übrig bleiben sollte – unwahrscheinlich, aber wer weiß 😉 – schmeckt es auch megagut als Aufstrich auf dem Frühstücksbrötchen.

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Schaut auch bei den anderen Mädels unserer „Eat Seasonal“-Runde vorbei, denn dort gibt es super leckere Nuss-Rezepte.

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Montag: My Mirror World
Dienstag: What Ina loves
Mittwoch: Provinzkindchen
Donnerstag: we love handmade
Freitag: HibbyAloha
Samstag: Who is Mocca?
Sonntag: Puppenzimmer

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6 Kommentare

  1. OMG! Das sieht so lecker aus, muss ich mir merken!

  2. hmmm das sieht echt lecker aus! Ich kann mich gar nicht erinnern, wann ich das letzte Mal Maronen gegessen habe.

  3. Ich muss gestehen, ich habe noch nie Maronen probiert… Aber Aussehen tut das Dessert auf jeden Fall super! lg

  4. Ich wollte immer schon mal Maronen essen, habe es aber noch nie gemacht. Dabei sieht das tolle Rezept soooooo gut aus, yammi. 🙂

    liebst Elisabeth-Amalie

  5. Das sieht super lecker aus! Wo kaufst Du denn die Maronen? Ich glaube, es gibt sie im Supermarkt beim Obst, oder?
    Ich habe erst einmal welche probiert, auf dem Weihnachtsmarkt, und da schmeckten sie mir so ein bisschen wie Kartoffeln ( die ich leider nicht sehr schätze…), aber so als Creme in Verbindung mit Schokolade kann ich sie mir gut vorstellen.
    Wenn ich welche zu kaufen bekomme, probiere ich das Rezept auf alle Fälle aus!

    • Ja genau, ich hab im Supermarkt in der Obstabteilung eine Packung gefunden (verzehrfertig) und sie aus Neugierde mitgenommen.
      Jetzt wo du’s sagst – ja stimmt, ein bisschen wie Kartoffeln sind sie wirklich. Pur mochte ich sie deswegen auch nicht, aber gewürzt (wie hier) sind sie echt lecker.

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