Blogger Talk | DOs und DON’Ts beim Bloggen

IMG_6672_s

Heute präsentiere ich euch eine ganz neue Rubrik auf dem Blog mit dem simplen, aber effektiven Namen Blogger Talk. Worum es geht? Wir fünf Mädels – das sind Karin von Innen&Aussen, Nadine von Shoppination, Carina von Creams Beautyblog, Claudia von Beauty Butterflies und ich, eure Nani von HibbyAloha – werden euch nun des öfteren unsere Ansichten zu bestimmten Themen der Beauty(blogger)-Welt berichten. Wir hoffen damit zum einen, Hilfestellung bei bestimmten Fragestellungen zu geben (gerade für sehr neue Blogger), andererseits möchten wir auch mit euch in den Dialog treten und eure Meinungen zu den Punkten hören. Vielleicht habe ihr ja ähnliche oder auch ganz gegensätzliche Ansichten, oder könnt noch weitere Ideen liefern.

In unserer ersten Runde soll es heute um die DO’s und DON’Ts beim Bloggen gehen, also worauf wir persönlich beim Bloggen viel Wert legen und worauf wir auf jeden Fall verzichten, bzw. welche Dinge wir vermeiden. Die Punkte stellen unsere eigene Meinung dar und sind keine allgemein gültigen Regeln. Wir „alten Hasen“ möchten euch einfach ein paar Tipps, bzw. Denkanstöße geben, welche Aspekte uns persönlich am Herzen liegen, und diese können von Blogger zu Blogger jeweils auch komplett unterschiedlich ausfallen.
Vor einigen Jahren hatte ich bereits einmal eine Liste über meine DO’s und DON’Ts verfasst, die ich auch noch einmal vor diesem Beitrag gelesen habe (ihr findet sie → hier). Ich muss sagen, dass ich sie für meine Ansichten heute zum Großteil immer noch zutreffend finde, daher gibt es sicherlich auch ein paar Überschneidungen. Aber fangen wir an:

Oh yeah – DO!

  1. Brand your blog: Das bedeutet einfach, dass ihr euch am besten vor dem Eröffnen eines Blogs Gedanken über folgende Punkte machen solltet: Thema (Worüber will ich bloggen?), Name (Wie soll mein Blog heißen?), Logo (Wie gestalte ich meinen Header?) und Design (Wie soll der Blog ausschauen?). Es muss alles nicht von Anfang an perfekt sein (wenn ihr euch mal → mein allererstes Design anschaut, wisst ihr was ich meine), aber ihr solltet in etwa wissen, was ihr wollt und euch daran halten (der berühmte „rote Faden“). Schafft mit eurem Blog Wiedererkennungswert. Das geschieht bereits durch die Wahl des Namens, aber auch durch das Logo, welches euer Aushängeschild ist. Bloggt ihr über alles, was euch in den Sinn kommt, verwirrt das die meisten Leser nur, die meist auf der Suche nach Beiträgen zu bestimmten Themen sind. Wählt einige (wenige) Themen und schreibt Beiträge darüber, spezialisiert euch. Es spricht nichts dagegen, Themen zu wechseln, alte fallen zu lassen und die Fühler nach neuen Dingen auszustrecken. Aber verrennt euch nicht darin, über alles schreiben zu wollen.
  2. Blogdesign: Auf mich sollte ein Blog einladend wirken, sprich: helles, freundliches Design, nicht übertrieben kitschig / kindisch, aber dennoch fröhlich (was auch einem „cleanen“ Look nicht widersprechen muss).  Wie ich auch schon in meinem alten Beitrag zu diesem Thema gesagt habe: Vergleicht einen Blog mal mit einem Haus – wenn es hell, nett und aufgeräumt ausschaut, fühlt ihr euch wohl und kommt gerne wieder. Ist es düster, überladen und unangenehm, findet kein neuer Besuch statt.
  3. Fotos: große und klare Fotos sind für mich ein Muss. Dafür braucht man heutzutage auch nicht mal mehr eine professionelle Spiegelreflex, denn eine kleine Systemkamera ist heute nicht mehr so teuer und mittlerweile taugen selbst die integrierten Kameras so mancher Smartphones etwas. Wichtig ist mir neben der Bildschärfe (verwackelte, rauschende Fotos sind nicht aussagekräftig und eher unangenehm anzuschauen) auch die Größe. Die Bilder in den Beiträgen müssen nicht riesig sein, aber auch nicht winzig klein, so dass man das, was gezeigt wird, nur erahnen kann. Ganz schlimm finde ich dabei dann die Aussage „Zum Vergrößern einfach Klicken“. Nein – ich möchte direkt sehen, was gezeigt werden soll. Ein ständiges Großklicken von Bildern stört den Lesefluss des Beitrags. Die Anzahl der Fotos in einem Beitrag ist mir auch wichtig: Je nach Art des Beitrags sollte es auf jeden Fall mehr als eines sein. Man kann keine Review schreiben, in der man nur ein Foto des Produkts zeigt. Außerdem schaue zumindest ich mir super gerne schöne Bilder an, also lieber mehr als zu wenig. Aber wie gesagt, es ist abhängig von der Thematik des Blogposts – ein Statementbeitrag (wie beispielsweise bei meinen → Gedankenkarussells) bedarf gar nicht unbedingt mehr Bildern, da hierbei der Fokus auf dem Geschriebenen liegt.
  4. Texte: Man muss kein Journalist sein, um gute, ansprechende Texte zu verfassen. Jeder hat eine andere Art zu schreiben und zu formulieren, und das macht jeden einzigartig (wie übrigens auch die Art zu Fotografieren). Je länger ihr bloggt, desto mehr wird sich euer Schreibstil auch ändern. Macht euch also keine Sorgen, falls ihr gerade erst mit dem Bloggen begonnen habt und noch unsicher seid. Auch ich hatte ganz zu Beginn keinen richtigen Plan und erst mit der Zeit meinen Stil gefunden. Worauf ihr allerdings von Anfang an achten könnt und solltet ist die Rechtschreibung und der Aufbau der Texte: Verwendet bitte keine „verdrehte“ Sprache (also keine mit Absicht falsch geschriebenen Wörter à la Jugendslang), denn das ist einfach nur störend. Rechtschreibfehler an sich sind absolut kein Problem – die passieren jedem. Findet ihr einen (auch wenn der Beitrag vielleicht schon online ist), dann korrigiert ihn einfach wieder. Wenn ihr euch bei der Schreibweise bestimmter Wörter unsicher seid, sucht (online) einfach im Duden oder auf einer Übersetzungsseite (sollte es sich um ein Fremdwort handeln) danach. Lest vor Veröffentlichung auch auf jeden Fall noch einmal über euren Beitrag, denn manchmal schleichen sich Fehler ein. Der Aufbau eines Beitrags ist ebenfalls sehr wichtig – niemand würde einen ellenlangen Text ohne jegliche Absätze lesen. Fügt Absätze ein, unterteilt ihn in Abschnitte, nutzt Überschriften im Text – je länger der Beitrag desto mehr Struktur braucht er, um überschaubar zu bleiben. Apropos Struktur: Überlegt euch vor dem Bloggen zumindest grob, wie euer Beitrag aussehen soll, damit nicht wild durcheinander geschrieben wird und die eigentliche Aussage des Beitrags verloren geht. Ein Fazit kann hilfreich sein (Zusammenfassung der wichtigsten Punkt, bzw. daraus resultierende Meinung), muss aber nicht immer sein.
  5. Verlinkungen: Ob nun zu anderen Bloggern oder (ganz wichtig) den Quellen, wenn ihr etwas zitiert – versucht zu verlinken. Es bricht niemandem ein Zacken aus der Krone, wenn man auf andere Blogger verweist, im Gegenteil: So schafft man eine Gemeinschaft, macht außerdem auf sich aufmerksam und es ist für euren Blog nur von Vorteil. Man muss nicht in jedem Beitrag andere verlinken. Manchmal fehlt die Zeit, manchmal ist der eigene Beitrag so breit gefächert, dass man keinen anderen verlinken kann. Aber wenn ihr vor dem Verfassen eines Beitrags sowieso über eine Suchmaschine nach anderen Posts zum gleichen Thema durchsucht, dann stoßt ihr fast zwangsläufig auf andere Blogger. Wenn ihr deren Beiträge dazu passend und gut findet, verlinkt sie. Zitiert ihr von anderen Blogs, ist es unerlässlich zu verlinken (Thema Urheberrecht) und falls ihr zur Untermalung eures Beitrags auch ein Foto eines anderen (Bloggers) nutzen wollt, fragt diese unbedingt vorher an, ob sie damit einverstanden wären. Das Internet und auch die Bildersuche ist nicht zum freien Bedienen gedacht.
  6. Trete in den Dialog mit den Lesern: Zugegeben ein Punkt, bei dem ich selbst auch manchmal noch Schwierigkeiten habe. Ihr müsst nicht euren Senf zu jedem Kommentar abgeben, finde ich, nicht jeder Kommentar erfordert das. Aber zumindest wenn Fragen gestellt werden, sollten diese zeitnah beantwortet werden. Ich persönlich finde es auch schön, gerade bei ausführlichen Kommentaren noch einmal darauf einzugehen und zu antworten. Natürlich kommt sowas auch immer auf die Menge der Kommentare an, die man erhält. So etwas ist mit Sicherheit nicht immer möglich, gerade wenn viel kommentiert wird. Ich stelle auch meist noch Fragen zum Ende eines Beitrags, weil mich die Meinung der Leser zum Blogpost oder den darin vorgestellten Produkten oder Marken interessiert.

Hell no, DON’T!

  1. Überladene Seite: Man möchte ja möglichst viel auf dem Blog präsentieren, das ist absolut verständlich. Aber dabei sollte der Blog und vor allem auch die Sidebar weiterhin übersichtlich sein, damit nichts untergeht und das Design nicht unruhig wird. Um die Sidebar zu entlasten, schafft eventuell Unterseiten, die ihr in Form von Reitern auf der Seite anbringt (ist bei Blogspot problemlos möglich und bei WordPress Themes sowieso). Natürlich hat jeder einen anderen Geschmack und vielleicht wird mir der ein oder andere hier auch widersprechen, aber ich persönliche finde dunkle Layouts (ich habe schon öfters schwarze Hintergründe mit greller Schrift gesehen), blinkende Gimmicks (kitschige Mauszeiger-Icons, Gifs, animierter fallender Schnee), Musik (gerade, wenn sie von allein abläuft und man den Stopp-Knopf nicht findet) und Kommentar-Captchas eher störend.
  2. Bildklau / Textklau: Wie bereits oben erwähnt, ist beides ein absolutes No-Go! Seid kreativ und macht eigene Bilder, verfasst eigene Texte. Denn genau das ist ja im Prinzip, was einen Blog ausmacht: etwas Eigenes. Die Bildersuche von Suchmaschinen ist kein Selbstbedienungsladen! Jedes Bild hat einen Besitzer (= Urheber) und darf nicht ohne Zustimmung verwendet werden. Das ist auch kein Kavaliersdelikt mehr, fremde Bilder ohne Erlaubnis zu nutzen, sondern kann richtig Ärger geben und teuer werden, wenn es angezeigt wird. Solltet ihr fremde Bilder nutzen wollen, stellt vorher sicher, dass ihr sie auch wirklich verwenden dürft. Genauso ist es mit Texten: Zitieren ja, aber mit Quellenangabe, fremde Texte einfach übernehmen geht nicht und kann ebenfalls teuer werden.
  3. Stress: Ich lese öfters, dass sich einige Blogger tausend Mal entschuldigen, wenn sie mal nicht gebloggt haben – sei es bloß für einen Tag nicht oder auch mal länger nicht. Macht euch doch bitte keinen Stress damit, denn niemand wird es euch übel nehmen. Wir sind alle nur Menschen, ihr müsst nicht wie eine Maschine funktionieren und wie am Fließband abliefern. Das wichtige – sofern ihr intensiv bloggen solltet – ist einfach eine gewisse Regelmäßigkeit und Beständigkeit. Ich lese sehr viel lieber nur einen einzigen ausgefeilten, qualitativ guten Beitrag, als viele kleine, lieblose. Gebt euch Mühe beim Bloggen, macht es mit viel Herzblut, aber stresst euch nicht deswegen. Wenn ihr länger abwesend seid – aus welchen Gründen auch immer, sei es einfach eine kreative Pause, Krankheit, wie auch immer – dann könnt ihr darüber ja kurz auf dem Blog berichten und die Leser wissen Bescheid. War eine Meldung nicht möglich, dann kann ich eine „Entschuldigung“ (auch wenn es irgendwie das falsche Wort ist) verstehen. Aber wie gesagt, bitte kein Stress, nur weil mal über einen kurzen Zeitraum nichts veröffentlicht wurde. Ich habe früher auch täglich Beiträge rausgehauen, aber irgendwann gemerkt, dass es mich persönlich sehr unter Druck setzt, immer abliefern zu „müssen“ (den Druck macht man sich oft ja nur selbst) und darunter auch Qualität und Kreativität gelitten haben, genauso auch die Spontanität, weil dafür keine Zeit mehr war. Daher blogge ich mittlerweile bewusst nicht jeden Tag, um eben Qualität aufrecht zu erhalten, mich in Ruhe kreativ austoben zu können (gerade beim Fotografieren, was einfach zeitaufwendig ist) und auch spontan mal einen Beitrag zu schreiben, der so gar nicht geplant war. Dafür sind die „freien“, nicht eingeteilten Tage prima.
  4. Übermäßiges „Auf-sich-aufmerksam-machen“: Ihr schreibt einen Beitrag und möchtet, dass ihn viele Leute sehen? Verständlich. Ihr möchtet, dass Leute auf euren Blog aufmerksam werden? Ebenfalls völlig richtig. ABER: Ich finde es immer sehr nervig, wenn ein und der selbe Beitrag mehrfach am Tag (oder über mehrere Tage hinweg) auf Twitter beworben wird. Es ist absolut okay, das ein paar Mal zu machen, aber bitte nicht vier, fünf, drölfzig Mal, am besten noch im Abstand von wenigen Minuten (habe ich alles leider schon gesehen). Auch das Hinterlassen des eigenen Bloglinks in den Kommentaren kann auf Dauer nervig sein, ganz besonders, wenn der Kommentar beinahe noch kürzer ist, also der darauf folgende Bloglink. Bei Blogger war es in den Kommentarfeldern leider nicht möglich, seinen Bloglink einzutragen und man konnte nur über den Namen oder das Profilbild auf den Blog von jemandem finden. Auf vielen WordPress Blogs (so auch hier) gibt es aber die Möglichkeit, seinen Bloglink in ein eigenes Feld einzutragen, wodurch man beim Klick auf den Namen einer Person direkt zum Blog weitergeleitet wird. Eine schöne Sache, um andere Blogs zu entdecken. Schade ist es, dass dennoch immer wieder Kommentare hinterlassen werden, in der nicht nur der Link zum eigenen Blog im passenden Feld hinterlassen wird, sondern stets auch noch in der Signatur. Auf Dauer kann so etwas wie gesagt nerven und hält mich eher davon ab, besagten Blog zu besuchen. Macht lieber durch reges Kommentieren auf euch aufmerksam. 🙂
  5. Fehlende Kennzeichnung: Bezahlte Kooperationen und Samples gehören gekennzeichnet, egal auf welchem Kanal, ebenso Affiliate Links oder bezahlte Links. Das ist nicht nur eine kleine Regel, sondern ein rechtliches Muss. Blogger untereinander sehen meistens, wenn andere etwas eben nicht kennzeichnen (weil man vielleicht die gleiche Anfrage hatte, das gleiche Paket erhalten hat, oder oder oder) und es macht einfach einen sauschlechten Eindruck in der Community und auch bei Firmen! Aber nicht nur da, sondern auch beim Leser. Schade finde ich es daher, dass es manchmal Leser gibt, die sich aufregen, sobald eine bezahlte Koop kommt oder wegen „zu vieler“ Samples. Vielleicht ist das auch einer der Gründe, warum manche Blogger nur ungern kennzeichnen, aus Angst vor negativen Kommentaren. Wenn ihr eine Koop macht oder Samples annehmt – was auch immer – dann steht auch dazu und kennzeichnet auch. Ihr müsst ja nicht alles annehmen, nicht jedes neue Produkt anfragen und auch nicht jeder Koop zustimmen. Rechtlich könnt ihr euch sonst ganz schönen Ärger einheimsen, wenn etwas nicht richtig deklariert ist.
  6.  Stagnation und Resignation: Eigentlich ist es ganz normal, dass man sich auch einfach weiterentwickelt, je länger man bloggt  – sei es nun was die Interessen betrifft, aber auch die Art zu schreiben oder zu fotografieren, der eigene Qualitätsanspruch, etc.. Für mich ist es aber trotzdem ein wichtiger Punkt, den ich nennen möchte. Es ist super, wenn man mit seinem Blog vollkommen zufrieden ist – so soll es auch sein. Aber ich selbst bin ein kleiner Perfektionist und versuche mich immer weiter zu entwickeln, mich interessieren ständig neue Dinge und die möchte ich dann umsetzen. Ich will damit nur sagen: Scheut euch nicht davor, neue Dinge auszuprobieren (auch wenn es ewig dauert, sie zu erlernen) und euch selbst neu zu erfinden. Das ist immer noch besser, als unzufrieden (mit seinem Blog, den Themen, etc.) zu bleiben und einfach aufzugeben. Tretet nicht auf der Stelle, sondern probiert aus, fragt nach, wenn ihr nicht weiter wisst oder Tipps möchtet (auf Twitter, in Facebook-Bloggergruppen, Instagram, etc.). Traut euch.

bloggertalk_final

Was sind eure DO’s und DON’Ts beim Bloggen?

21 Kommentare

  1. Sehr interessant !
    Hell,no! Don’t Punkt 5 – sehr wichtig!
    Leider zuuuu oft erlebt , dass die PR Samples nicht gekennzeichnet waren !!! Auch sehr oft auf Instagram habe ich das gesehen! So was finde ich wirklich nicht ok!
    LG Karo

    • Wie ich mittlerweile gehört habe, ist man rechtlich nicht mal verpflichtet, Samples zu kennzeichnen (erst ab 1000 € Warenwert), aber ich finde, es gehört einfach zum guten Ton und ist ehrlich. Mich nervt es total, wenn ich z.B. bei so manchem ein Foto nach dem anderen auf Insta sehe mit Samples (wo ich die Pressemitteilung dazu selbst ein paar Tage zuvor hatte) und einfach nie was gekennzeichnet wird. Da fühle ich mich selbst irgendwie veräppelt und ich verstehe nicht, was das soll. Es ist doch super, wenn man die Möglichkeit erhält, seinen Lesern / Followern noch vor Verkaufsstart etwas zu präsentieren und zu sagen, ob sich der Kauf lohnen würde oder nicht (ob nun via Blog oder Insta).

  2. Die Blogreihe ist echt klasse, ich finds immer super wenn auf sowas hingewiesen wird und viele wissen das mit dem Impressum und Kennzeichnungspflicht zum Beispiel nicht. Leider gibts aber auch immer wieder ein paar schwarze Schafe, die es eigentlich genau wissen aber sich einfach nicht dran halten, aus den verschiedensten Gründen wie Keine Lust, Angst vor Stalkern oder dass der Chef einen Googelt etc. Das ist dann für mich auch ein absolutes No Go und ich entfolge solche Blogs dann auch, wenn man es mit bekommt.

    • Danke dir! Ich freue mich, dass die Reihe so gut ankommt. 🙂

      Oh, da sagst du was – die Impressumspflicht habe ich ganz vergessen zu nennen. Aber ich wollte auch nicht sooo viele Punkte aufführen. Es sind eh mehr geworden, als ich ursprünglich geplant hatte und ich habe mir mal wieder einen Wolf geschrieben, weil ich alles genau erklären wollte. 😀
      Aber ja, ein Impressum ist echt megawichtig! Vor einigen Jahren gab es die erste Welle wegen Impressumspflicht, bei der es einen riesigen Aufschrei gab und viele es nicht wollten. Kann ich absolut verstehen, gar keine Frage. Wenn man aber öffentlich bloggen will, führt einfach kein Weg drum herum.

  3. Wo soll ich denn nur anfangen? xD Ich war neulich froh, dass man sogar den Text auf den kleinen Bildern erkennen konnte – obwohl mir die Wirkung wichtiger war… Es ist schwer, denn wenn Leute Mängel im Design haben, dann ist das keine Böswilligkeit. Sie haben sich etwas dabei gedacht – sie wollte das Design locker haben, authentisch sein… sie haben nur noch nicht realisiert, dass der Beitrag nicht so gut lesbar ist. Hast du einen guten Lesetipp mit Vergleichsbildern „richtig“ und „falsch“?

    Kooperationen:. Die Kennzeichnung ist das Rechtliche, aber man sollte das Emotionale nicht unterschätzen. Wenn ein Blogger plötzlich oder übermäßig viele Sponsored Posts veröffentlicht, werde ich misstrauisch. Ich kann dann schwer einschätzen, ob er wirklich das Beste für mich will oder für das Unternehmen. Ihr tut eine Menge für uns Leser und ermöglicht uns sehr viel 🙂 Aber… wenn plötzlich alle Blogger dasselbe Produkt rezensieren, finde ich das doof. Ob es gekennzeichnet ist oder nicht.

    Vlt. ist das ein schönes Do: Guck, was die anderen machen, und nimm es als Inspiration. Weniger, weil man nicht klauen sollte, sondern weil es schwer ist, gegen den Strom oder in eine andere Richtung zu schwimmen 🙂

    • Nee, ich glaube auch nicht, dass es Böswilligkeit ist, keine Frage. Jeder hat auch einen anderen Geschmack und vielleicht möchte diejenige sich mit dem Stil einfach ausdrücken und es gefällt ihr, oder vielleicht ist es auch ein Fehler und sie weiß ihn nicht zu beheben. Alles möglich. Da hilft nur drauf hinweisen und abwarten, was die Antwort ist. Man bloggt ja schon für sich und es muss einem als Autor selbst gefallen, ganz klar – aber man will ja auch gelesen werden, und da muss man schon drauf achten, dass die Optik einfach und ansprechend ist.
      Vergleichsbilder in Bezug auf richtiges und falsches Design / Layout meinst du? Hmm, da fällt mir jetzt gerade nichts ein. Das sind alles leider Themen, über die nicht viel gebloggt wird.
      Wegen Sponsored Posts: Ich finde sie völlig ok und sowas gibt es bei mir auch. Ich finde aber, dass es mehr eigener Content sein muss als gesponserte Beiträge. Vielleicht nach der Regel: für jeden Sponsored Post sollte es mindestens sechs eigene Beiträge geben. Ich finde, das ist eigentlich ein gutes Verhältnis. Es kann natürlich sein, dass zu bestimmten Begebenheiten mal mehr Sponsored Posts nacheinander kommen (beispielsweise in der Weihnachtszeit), daher muss man das Ganze in Relation zum Rest des Jahres sehen. Aber ja, das ist (leider) immer noch ein schwieriges Thema. Manche Koops ermöglichen einem aber richtig tolle Möglichkeiten und Ideen für Beiträge, die sonst vielleicht gar nicht zustande gekommen wären. Sowas lese ich selbst gern, sponsored hin oder her. Aber ich weiß was du meinst mit den Sponsored Posts über ein bestimmtes Produkt, die dann explosionsartig auf vielen Blogs (gleichzeitig) zu finden sind. Das kann nerven – geht mir selbst dann auch so. Aus Bloggersicht kann ich dir aber verraten, dass man bei den allermeisten Anfragen gar nicht weiß, ob man nun exklusiv für die Koop angefragt wird oder noch viele weitere Blogger gleich mit. So kann es dann eben passieren, dass ungünstigerweise der gleiche Post mehrfach zu finden ist.
      Dein „Do“ finde ich super und ich stimme dir voll zu. Sich von anderen inspirieren zu lassen ist wichtig, dafür sind Blogs ja auch da. 🙂 Man sollte da nur wieder aufpassen, dass man keine Ideen klaut, denn das finde ich dann auch nicht schön. Beispielsweise, wenn einem eine Blogparade gefallen hat oder eine bestimmte Art Beitrag. Da sollte man dann so fair sein und die Quelle der Inspiration verlinken / nennen. 🙂

  4. ich lese mich gerade durch all eure Beiträge und stelle fest, dass ich noch einiges an meinem blog zu tun habe 🙂 danke, dass ihr euch so viel mühe gemacht habt!!!
    maya

  5. Ich finde es super, dass du auf das Thema Stress eingehst. Ich kann noch verstehen, dass jemand, der seinen Lebensunterhalt mit dem Blog verdient, sich erklärt, warum er von der Bildfläche verschwunden war, aber Hobbyblogger? Wenn man vier oder fünf Tage nichts kommt, dann ist das eben so und wenn länger nichts kommt, aber die Leser anderes gewohnt sind, dann informiert man sie einfach darüber, dass in nächster Zeit privat viel ansteht und fertig. Ich habe mir am Anfang auch viel Stress gemacht, wollte jeden Tag etwas bloggen usw. Mittlerweile bin ich viel entspannter geworden und damit geht auch der Spaß nicht verloren.

    Was ich immer sehr Schade finde, ist dass Leser häufig nicht mehr auf die gegeben Antworten, antworten. Manchmal stellt man ja auch noch eine Nachfrage und wenn dann nichts mehr kommt ist es schade.

    Viele Grüße
    Andrea

    • Du sagst es, ganz genau so ist es! Man macht sich den Druck meistens ja selbst, wenn man viel veröffentlichen will. Gerade als „frischer“ Blogger hat man den Drang, viel zu posten – man möchte ja auch auf sich aufmerksam machen. Aber irgendwann kommt man an den Punkt, wo das einfach nicht mehr geht, ohne Abstriche zu machen, sei es in der Qualität, Kreativität, dem Spaß, etc. Die Phase hatte ich auch und habe mein Pensum dann einfach etwas verringert.
      Wegen der Antworten auf Antworten – ja, das ist mir auch schon oft passiert. Ich finde es dann auch schade, aber ich denke dann immer, dass viele vielleicht nicht mit einer Nachfrage rechnen und einfach nicht noch einmal nachgucken. Man kann auch nicht immer einstellen, dass man über nachfolgende Antworten benachrichtigt wird (ich weiß gar nicht, ob das bei meinem Blog möglich ist – wenn nicht, sollte ich das noch einfügen).

  6. Eine tolle Reihe mit wundervollen Beiträgen. Ich habe gleich einiges geändert, vor allem das Impressum und ein Kontaktformular habe ich eingefügt.
    Danke dafür
    Liebste Grüße
    Marina

  7. Die Idee finde ich super cool und werde die Aktion weiterempfehlen, da ich den angesprochenen Punkten nur beipflichten kann! Und es ist keinesfalls nur für „Euch“ Beauty Blogger so – die Punkte sind auch auf uns Plus Sizer übertragbar und ich denke auch auf viele anderen Themengebiete!

    Das ist goldwert 🙂 Dankeschön!

    • Ja absolut – das trifft auf jegliche Art Blogger zu, egal aus welchem Bereich man kommt. 🙂
      Finde ich super, dass dir die Tipps auch helfen. 🙂

  8. Sehr schöne Reihe! Lese mir grad jeden der Beiträge durch 🙂

  9. Das hast du schön zusammengetragen, da sind tolle Tipps dabei. 🙂
    liebst Elisabeth-Amalie

  10. WIrklich hilfreicher Beitrag 🙂 Ich kommentiere noch viel zu selten bei anderen Blogs, werde aber jetzt mal damit anfangen. Gute Anregungen, danke. 🙂

  11. Vielen Dank für deinen interessanten Beitrag! Jetzt bin ich mal gespannt, ob ich alles so umsetzen kann, wie es optimal wäre. Ich glaube, ich habe noch einiges zu tun auf meinem Blog.
    LG Sanne

  12. Richtig schöner Beitrag 🙂 Ich habe vor kurzem auch einen Blog gestartet und es ist wirklich hilfreich Tipps zu bekommen oder auf Fehler hingewiesen zu werden 🙂
    liebe Grüße Jenny

Einen Kommentar hinterlassen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

*