{Food Friday} Spare Ribs mit Rosmarinkartoffeln vom Grill und Ingwer Coke Limonade

Pralle Sonne, urlaubswürdiges Wetter mit hochsommerlichen Temperaturen… da möchte man ja nur ungern in der Küche stehen, aber es ist die perfekte Zeit zum Grillen. Am schönsten sind solche Grillabende noch, wenn man sich ein paar Freunde dazu einlädt und das ganze mit netten Gesprächen kombiniert. Was man auf den Grill packt, hängt natürlich ganz vom individuellen Geschmack ab. Jeder hat normalerweise seine Favoriten (bei uns sind es meist ganz klassisch Würstchen oder marinierte Steaks), aber da die Grillsaison so lange geht, bietet es sich (vor allem in Gesellschaft) an, doch auch mal etwas Neues auszuprobieren.
So war es bei uns vor kurzem: Da wir nun endlich einen neuen Grill haben (juhuuu!), wollten wir uns mal an Grillkartoffeln und Spare Ribs wagen. Das letzte Mal habe ich so etwas während meines Auslandssemesters in den USA gemacht, mit einer leckeren Marinade mit Coca-Cola, die wir dieses Mal allerdings ein wenig aktualisieren wollten. Wie, man kann mit Coca-Cola kochen? Aber klar doch! Sie bewirkt nämlich zwei Dinge: Durch die Säure wird das Fleisch zarter, und der enthaltene Zucker karamellisiert auf dem Fleisch, wodurch es eine leicht süßliche Note bekommt und schön glänzt.

Ich zeige euch heute also ein kleines sommerliches Menü bestehend aus Spare Ribs, hawaiianischem Melonensalat, gegrillten Rosmarinkartoffeln und kühler Ingwer Coke Limonade. Wir haben für das Menü die kalorienreduzierte Coca-Cola Life verwendet (mit Coca-Cola Light oder Zero klappen die Spare Ribs übrigens nicht, da wie gesagt Zucker im Getränk benötigt wird).

Zutaten für das Grillmenü
für die Spare Ribs
(für 2 Personen)
1 kg Rippchen (Schälrippchen)

200 ml Coca-Cola Life
150 ml Weißweinessig
230 g Tomatenketchup
160 g Honig
1/2 TL Salz
Cayennepfeffer
2 Knoblauchzehen, gepresst
1 Zwiebel, klein gewürfelt

für die Rosmarinkartoffeln
(für 2 Personen)
6 mittelgroße Kartoffeln, geviertelt
2 ganze Rosmarinzweige
1 Rosmarinzweig, Rosmarin fein geschnitten
4 – 6 EL Sonnenblumenöl
Salz & Pfeffer
Paprikapulver (scharf & edelsüß)

für den Salat
Das Rezept zum hawaiianischen Melonensalat habe ich euch schon → hier gezeigt.

Zubereitung
Die größte Vorbereitung erfordern definitiv die Spare Ribs, aber es lohnt sich allemal. Zuerst muss die Marinade hergestellt werden. Gebt dafür alle Zutaten (bis auf das Fleisch natürlich) in einen Topf und kocht sie unter Rühren auf. Bei geringer Wärmezufuhr muss das Ganze dann ohne Deckel eingekocht werden, bis die Konsistenz sämig ist, also schon gute 30 bis 40 Minuten. Denkt daran, gelegentlich umzurühren. Schmeckt die Marinade nach der Kochzeit eventuell noch einmal mit Cayennepfeffer ab.
Bevor die Rippchen mit der Marinade bepinselt werden, könnt ihr euch entscheiden, ob ihr sie am Stück grillen möchtet oder lieber in passende Portionen zerteilen wollt (praktisch sind 2-4 Knochen, je nach Länge mittig halbiert). Wir haben sie am Stück gelassen und erst beim Servieren portioniert, damit sie möglichst saftig bleiben. Wenn man sie vorher zerteilt, wird die Bräunung gleichmäßiger und man kann die Fläche auf dem Grill besser ausnutzen. Aber das ist alles Geschmackssache.
Legt die Spare Ribs nun in eine passende Auflaufform mit der Knochenseite nach unten (sie dürfen auch übereinander gelagert werden) und verteilt dann die Marinade komplett darauf. Die Rippchen sollten nun mindestens eine Stunde, am besten aber länger, im Kühlschrank lagern. Achtet darauf, dass sie wirklich komplett mit Marinade bedeckt sind. 
Jetzt dürfen die Rippchen auf den vorgeheizten Grill. Wenn ihr dazu die Möglichkeit habt, grillt die Spare Ribs am besten mit indirekter Hitze (also nicht direkt über den Kohlen bzw. dem Gasbrenner). Falls indirekte Hitze nicht möglich ist (z.B. bei einem Gasgrill ohne entsprechende Zone), sorgt dafür, dass der Grill nicht zu heiß ist, damit die Spare Ribs nicht sofort schwarz werden. Bei einem Gasgrill empfiehlt es sich, erst einmal mit der niedrigsten Stufe anzufangen und sich gegebenenfalls höher zu tasten. Wir haben die Rippchen auf eine Alugrillschale gelegt und sie bei geschlossener Haube gute 1,5 Stunden brutzeln lassen. Dabei haben wir sie immer mal wieder gewendet und neu mit Marinade bestrichen, damit sie innen saftig bleiben und außen knusprig glasiert sind. 
Während die Rippchen auf dem Grill liegen, könnt ihr in Ruhe den Salat vorbereiten (Rezept) und euch um die Rosmarinkartoffeln kümmern. Für die Kartoffeln diese einfach waschen, trocknen und in Spalten schneiden (mit Schale). Gebt sie dann in eine Schüssel, gießt das Öl dazu und würzt sie mit Salz, Pfeffer, Paprikapulver und frisch geschnittenem Rosmarin. Das Ganze gut durchmischen und dann mitsamt der kompletten Rosmarinzweige in Alufolie füllen (ich nehme immer ein großes Stück und forme daraus eine Art Beutel, den ich dann befülle und die Enden so zusammenknülle, dass man sie leicht wieder öffnen kann). Die geschlossenen Beutel wandern dann auf den Grill, wenn die Spare Ribs noch gute 40 Minuten Garzeit übrig haben (20 Minuten im geschlossenen Beutel zum Garen, 20 Minuten im geöffneten Beutel zum Anbräunen). 
Alles schön auf Teller verteilen und natürlich heiß servieren. 😉 

Was wäre so ein leckeres Grillmenü aber ohne einen erfrischenden Drink? Hierbei ist Coca-Cola Life die Hauptkomponente gewesen, zu der ich noch einen scharfen Sirup gemacht habe, um dem Getränk das gewisse Etwas zu verleihen. 
Zutaten für die Ingwer Coke Limonade
(für 4 Gläser)

50 g frischer Ingwer
1 unbehandelte Limette
3 EL Wasser
500 ml Coca-Cola Life
Eiswürfel
Limettenscheiben zum Garnieren

Zubereitung

Den Ingwer schälen und fein reiben (geht recht gut mit einer Parmesanreibe). Die Limette heiß waschen, Schale abreiben und die Frucht auspressen. Nun Limettensaft, 3 EL Wasser und den Ingwer kurz aufkochen und noch die geriebene Limettenzeste dazu geben, vorm Herd nehmen und 10 Minuten mit Deckel ziehen lassen. Anschließend den konzentrierten Saft durch ein Sieb gießen, um die harten Bestandteile zu entfernen (wer auf Schärfe und Fruchtfleisch in seinem Drink steht, kann sie auch drin lassen) und nun abkühlen lassen.

Zum Servieren etwas Ingwer-Limetten-Saft (1 bis 2 EL) in vorgekühlte Gläser gießen, Eiswürfel dazu geben und mit Coca-Cola auffüllen (die Mischung sieht dann ein wenig geschichtet aus, man erkennt es auf den Fotos). Nun fehlt nur noch ein farbenfroher Strohhalm und eine Limettenscheibe am Glasrand. Fertig ist der erfrischend-scharfe Sommerdrink, den man vor dem Genießen am besten noch einmal mit dem Strohhalm durchrühren sollte. 


Kochen mit Coke war mir wie bereits erwähnt nicht neu, Coca-Cola Life mit Stevia hingegen schon. Ich war sehr neugierig auf das Getränk und fand es sehr lecker. Coke Light und Zero sind ja nicht mein Fall, aber die Life Variante schmeckt für mich fast genau so gut wie das Original. Den Unterschied habe ich kaum rausschmecken können, freue mich aber über die reduzierten Kalorien. Das Grillmenü und auch der Drink waren super lecker, und vor allem die Limonade wird es diesen Sommer noch häufiger bei uns geben, da ich die Schärfe des Ingwers super erfrischend finde.

Kennt ihr die neue Coca-Cola Life schon? Und habt ihr schon einmal mit Coke gekocht?

In Kooperation mit Coca-Cola Life.
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9 Kommentare

  1. Ich habe noch nie mit Cola gekocht, aber das sieht total lecker aus!

  2. Das klingt sehr lecker und spannend, nur Rippchen wären nichts für mich… lg

    • Da lassen sich gewiss noch andere, schöne Rezepte finden. ^^ Oder du probierst einfach nur die Limonade aus, denn die ist der Oberhammer! 🙂

  3. Ich liebe ja Cola light – die Rezepte klingen aber so toll, dass ich wohl mal Cola mit Zucker bzw Stevia testen muss! 😉

    • Tu das! ^^ Ich war echt positiv überrascht und finde sie super gut. Und wenn wir wieder mal mit Cola kochen (Currywurst steht noch auf der Liste), dann nehm ich auch wieder die Life Variante.

  4. Ich steh auch total auf Cola light, die Life Variante habe ich noch nie probiert, aber dein Post macht da definitiv Lust drauf 🙂

  5. Das sieht sehr lecker aus. Rips sind so oder so immer lecker. Muss ich dringend bald mal ausprobieren. Bin ja sonst auch eher der Cola light Typ… aber nur wenn sie eisgekühlt ist 😉
    xo.mareen

  6. wow das schaut ja köstlich aus! Und mit Coca-Cola kochen find ich eine witzige Idee!

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