{Food Friday} Afrikanischer Erdnusseintopf

Heute reisen wir kulinanrisch etwas nach Süden, genau genommen nach Afrika. Na gut, ich bin mir nicht sicher, ob das Rezept seinen Ursprung wirklich auf dem südlichen Kontinent hat – ich habe es jedenfalls vor einer Weile bei Chefkoch entdeckt, als ich auf der Suche nach Slow Carb geeigneten Gerichten war, die sich einfach vor- und zubereiten lassen, lange satt machen und sich im Kühlschrank auch über ein paar Tage hinweg halten. All diese Punkte erfüllt der leckere Eintopf, den ich euch heute zeigen möchte. 

Zutaten 
(für 4 große Portionen)
1/2 Weißkohl
1 große Dose Kidneybohnen
1 kleine Dose Mais
1 rote Paprikaschote
1 Zwiebel
1 Päckchen passierte Tomaten
250 ml Gemüsebrühe (instant)
Salz & Pfeffer
Cayennepfeffer
Paprikapulver (scharf & edelsüß)
1 TL Thymian
1 EL Senf
4 EL Erdnussbutter
Kreuzkümmel (gemahlen oder ganz)
etwas Pflanzenöl
(bei Bedarf etwas Mangosaft)

Zubereitung
Zuerst kommt etwas Schnibbelei auf euch zu: Zwiebel häuten und grob würfeln. Paprika waschen, das Kerngehäuse entfernen und klein schneiden, den Kohl schälen und dann raspeln (bzw. einfach mit dem Messer vierteln und dann in Streifen schneiden, er zerfällt dabei). 
Den Weißkohl dann in einem großen Topf mit reichlich Wasser und etwas Salz kochen, bis er gar ist (mindestens 30 Minuten). Dann abschütten, wieder in den Topf geben und beiseite stellen. 
Nun in einer Pfanne etwas Öl erhitzen und darin die Zwiebelwürfel und Paprikastücke anbraten. Das Ganze mit 1 EL Kreuzkümmel, 2 TL Cayennepfeffer und dem Senf würzen und nur kurz mitbraten. Die passierten Tomaten und die Brühe dazu gießen und einige Minuten köcheln lassen. Thymian, Paprikapulver und Erdnussbutter hinzufügen und gut durchrühren. Das Ganze dann zum Weißkohl schütten und unterheben. 
Zum Schluss Kidneybohnen und Mais abgießen und mit Wasser abspülen. Abtropfen lassen und zur Kohlmischung geben. Nun den Eintopf noch ein paar weitere Minuten vor sich hin köcheln lassen und anschließend mit Salz, Pfeffer und – falls ihr es scharf mögt – mit noch mehr Cayennepfeffer abschmecken. Wenn euch der Eintopf zu sämig sein sollte, könnt ihr ihn noch mit etwas Mangosaft verdünnen, so steht es zumindest im Originalrezept. Ich habe ihn allerdings weggelassen, da ich die Konsistenz prima fand. 

Super lecker, sehr (!) sättigend und dazu auch noch gesund. Wer auf Erdnussbutter in deftiger Form steht, wird das Gericht sowieso lieben. Ich hätte mich jedenfalls reinlegen können. ^^

Ich wünsch‘ euch ein gechilltes WE mit viel Sonne! ♥

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13 Kommentare

  1. Mmh, das hört sich lecker an, das werde ich sicher mal nachkochen. Und übrigens, mal wieder tolle Fotos!
    Viele Grüße, die Alex

  2. Hach das klingt ja herrlich, genau mein Geschmack. Ich liebe solche Eintöpfe und sie sind wirklich sehr praktisch, wie du selber schreibst, zum auf Vorrat zu kochen!Ich würde dazu allerdings noch etwas Reis oder ein paar Kartoffeln brauchen,hihi=)
    Liebe Grüsse,
    Krisi

  3. Das hört sich ja spannend an, könnte meinen Geschmack treffen! lg

  4. Ohhh, wie lecker und passend — nur noch wenige Tage dann kann ich mich vor Ort "informieren", ob meine bisher gekochten afrikanischen Speisen (auch viel mit Erdnußbutter) auch wirklich originalgetreu sind 🙂

  5. Das klingt ja total lecker, bisher habe ich Erdnussbutter immer nur in asiatischen Gerichten verwendet. Die Kombi mit Bohnen und Kohl kann ich mir richtig gut vorstellen!

  6. Interessante Kombination! Das hört sich sehr lecker an, wird ausprobiert 🙂 Danke für das Rezept!
    Liebe Grüße aus NRW,
    Seray

  7. Liebe Nani,
    hab dein tolles Rezept heute ausprobiert und für mega lecker befunden! Habe noch etwas geräuchertes Paprikapulver hinzugefügt, das finde ich immer toll bei deftigeren Eintöpfen.
    Liebe Grüße 🙂

    • Oh, das freut mich riesig zu hören! 🙂 Ich kann mir das richtig gut mit dem geräucherten Paprikapulver vorstellen. Das muss ich auch mal ausprobieren.

      Liebe Grüße und danke für dein Feedback! :-*

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