{Eat Seasonal} Pasta mit Gorgonzola-Sauce und Himbeercreme

Vor ein paar Wochen fragte mich die liebe Vicky, ob ich nicht Lust hätte, Teil einer besonderen Foodblogger-Aktion zu werden: nach dem Motto „Eat Seasonal“ werden euch jeden Monat 7 Blogger eine Woche lang Rezepte mit Lebensmitteln präsentieren, die in dem jeweiligen Monat Saison haben. Im Juni haben wir uns für die Himbeere als Fokusthema entschieden – ich glaube, es gibt kaum jemanden, der die leckeren Früchte nicht mag. Am Ende des Beitrags habe ich euch alle Teilnehmerinnen mit den jeweiligen Wochentagen verlinkt (ich bin freitags am Zug – passend eben zum Food Friday ^^). Schaut unbedingt bei den anderen Mädels vorbei, denn diese Woche wurden schon viele kulinarische Leckereien gezaubert. 
Dass man Himbeeren auch sehr gut in herzhafter Form verarbeiten kann, möchte ich euch mit meinem heutigen Rezept zeigen. Was immer geht, sind Beeren mit Balsamico, finde ich. Die Kombination harmoniert einfach wunderbar und lässt sich beliebig kombinieren, ob nun in süßer Form (beispielsweise mit Eis) oder auch in herzhafter. Ich habe mir ein einfaches Rezept für Pasta mit Käsesauce ausgesucht, dem ich mit einer schnellen Himbeer-Balsamico-Creme noch das i-Tüpfelchen aufgesetzt habe. 

Zutaten
(für 2 große Portionen)

ca. 300 g Tagliatelle 
150 g Gorgonzola
1 Knoblauchzehe
180 ml Gemüsebrühe (instant)
ca. 100 g Schlagsahne
60 g Walnusskerne
125 g Himbeeren
2 EL Balsamico
1 Prise Zucker
1 kleine Bio-Zitrone 
Salz & Pfeffer
Balsamicocreme

Zubereitung

Für die Himbeercreme ca. 90 g der Himbeeren in ein Gefäß geben, den Balsamico dazu gießen und mit einem Stabmixer pürieren. Mit Zucker, Salz und Pfeffer abschmecken.
Die Walnüsse grob hacken und in einer Pfanne ohne Öl (!) anrösten. Zum Abkühlen beiseite stellen. 
Für die Pasta-Saucen-Mischung zuerst die Knoblauchzehe häuten und halbieren. Gemüsebrühe zusammen mit der Sahne in einem Topf aufkochen und den Knoblauch dazu geben. Gute 10 Minuten bei mittlerer Temperatur köcheln lassen (aufpassen, dass es nicht überkocht). 
Die Nudeln in einem großen Topf mit gesalzenem Wasser nach Packungsanweisung kochen (ca. 11 Minuten), bis sie bissfest sind. 
Die Zitrone heiß abspülen und dann mit einer Reibe die Schale fein abreiben. Anschließend aufschneiden und 2 EL Saft herauspressen.
Die Sauce nach der Kochzeit vom Herd nehmen und die Knoblauchhälften herausfischen, dann den Käse hineingeben und unter Rühren darin schmelzen. Danach die Zitronenzeste und den -saft in die Sauce geben und mit Salz und Pfeffer abschmecken. (Keine Sorge, wenn sie sehr intensiv und salzig schmeckt. Das ist normal und soll so – durch die Nudeln wird das Ganze wieder abgemildert.)
Nach der Kochzeit die Nudeln abgießen, zurück in den Topf schütten, die Gorgonzola-Sauce darüber gießen und alles verrühren.
Pasta-Käsesaucen-Mischung auf Tellern anrichten und einen großen Klecks der Himbeercreme darauf geben. Dann mit den übrigen Himbeeren und den gerösteten Walnüssen garnieren. Wer möchte, kann noch etwas Balsamicocreme darauf verteilen und das Ganze mit frischem Pfeffer bestreuen. 

Ihr seht, so schnell kann man ein optisches Highlight auf die Teller zaubern, mit dem man seine Gäste oder seinen Schatz daheim überraschen kann. Auch ist das Gericht gar nicht so deftig, wie man vielleicht meint, und man kann es wunderbar im Sommer genießen. 
Wäre die Kombination auch etwas für eure Geschmacksknospen? 

Die Mädels der „Eat Seasonal“ Bloggeraktion sind:

Montag: What Ina loves
Dienstag: Puppenzimmer
Mittwoch: Provinzkindchen
Donnerstag: We love handmade
Freitag: HibbyAloha
Samstag: Who is Mocca?
Sonntag: My Mirror World

Habt ein sonniges Wochenende! ♥

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4 Kommentare

  1. Oooookay. Ich war zwar heute erst für`s Wochenende einkaufen und muss dann zum einen umdisponieren und zum anderen morgen noch mal los, aber: Geiler Scheiß, das mach ich uns morgen!!

    Danke für die tolle Inspiration,

    ein schönes Wochenende wünscht Dir

    Rike

  2. Ich hätte es vermutlich nicht kombiniert. Kann ich mir aber gut vorstellen. Ein Glück geht die Himbeersaison noch ein bißchen 🙂

  3. Interessante Mischung! Das muss ich auch einmal ausprobieren 🙂

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