{Food Friday} Winterkuchen „Beeren im Schnee“

Hui, schon haben wir den letzten Food Friday vor Weihnachten, und gleichzeitig auch den letzten dieses Jahres erreicht, denn der Blog wird ab Weihnachten in eine kleine (Umbau)Pause gehen. Daher gibt es heute nochmal ein richtiges Schmankerl für euch: ein Rezept für einen herrlichen Winterkuchen. Alle Welt redet in der Weihnachtszeit nur noch von Plätzchen, aber an Kuchen denkt so ziemlich niemand. Für alle, die wie ich bei einem kurzfristigen Besuch trotzdem gerne auch noch etwas anderes als nur Kekse anbieten möchten, habe ich hier eine schöne Alternative, die ich ganz poetisch und passend zum Winter „Beeren im Schnee“ getauft habe. Im Prinzip handelt es sich dabei aber nur um einen fixen Mürbeteig mit Himbeerschicht und Kokosstreuseln. Super einfach zu machen und unglaublich lecker!

Ihr braucht…
ca. 350 g + 250 g TK-Himbeeren
80 g + 80 g + 100 g Zucker
140 g + 100 g Butter
40 g + 25 g Speisestärke
180 g + etwas + 125 g Mehl
Salz
4 EL Wasser
1/2 TL Backpulver
80 g Kokosraspel
Puderzucker zum Bestäuben
Backpapier
Springform, rund

So wird’s gemacht…
350 g tiefgekühlte Himbeeren in einen Topf geben und mit 80 g Zucker bestreuen. Beiseite stellen und so einige Zeit auftauen lassen. 
Nun wird der Boden des Kuchens vorbereitet. Zunächst den Ofen auf 175 °C Umluft vorheizen. Dann 140 g weiche Butter mit 80 g Zucker und 1 Prise Salz schaumig rühren. In der Zwischenzeit 40 g Stärke, 180 g Mehl und das Backpulver vermischen und dann löffelweise zum Butter-Zucker-Gemisch geben. Anschließend den Teig mit eingemehlten Händen verkneten. Die Springform mit Backpapier auslegen und den Teig darin auf dem Boden andrücken. Der Teig ist recht krümelig und es dauert ein bisschen, bis man eine gleichmäßige, lochfreie Decke geschaffen hat. Arbeitet am besten weiterhin mit eingemehlten Fingern und drückt den Teig stückchenweise nach und nach an.
Im vorgeheizten Backofen wird der Boden nun gute 15 Minuten ausgebacken, bis er leicht goldbraun ist.

Währenddessen wird die Füllung hergestellt: Dafür die aufgetauten Beeren im Topf erhitzen. Nun 25 Stärke mit 4 EL Wasser glatt rühren und zu den Beeren geben. Das Ganze unter Rühren wenige Minuten köcheln lassen. Dann vom Herd nehmen und die restlichen, noch gefrorenen Beeren unterrühren. Die Füllung anschließend auf dem noch warmen, gebackenen Boden verteilen. 
Jetzt fehlen nur noch die Streusel: Dafür 100 g weiche Butter, 100 g Zucker, 1 Prise Salz, 125 g Mehl und die Kokosraspel mit den Händen zu Streuseln verkneten. Es sollte ein bröseliger Teig entstehen. Diesen krümelt ihr dann in großen und kleineren Stückchen über die Füllung des Kuchens. Anschließend wandert der Kuchen wieder in den Ofen und wird für ca. 30 Minuten gebacken, bis die Streusel eine goldbraune Farbe angenommen haben. 

Nach der Backzeit den Kuchen aus dem Ofen nehmen und vollständig auskühlen lassen. Dann vorsichtig aus der Form lösen und mit Puderzucker bestreuen. Danach noch einige Koskosraspel darüber streuen.

So unglaublich lecker, ich sag’s euch! Die Himbeerschicht des Kuchens hat die perfekte Konsistenz und besitzt eine leicht säuerliche Note, die wunderbar mit der Süße der Streuseln harmoniert. Durch den Kokosgeschmack ergibt sich zusammen mit den Himbeeren eine frische und fruchtige Kombination.

Kennt ihr noch weitere Kuchen, die gut in den Winter passen würden?

Habt ein fröhliches 4. Adventswochenende! ♥

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7 Kommentare

  1. Die simpelsten Dinge sind halt doch die Besten, gell? 🙂

    Sieht unglaublich lecker aus und ich hätt zu gern ein Stück! 🙂

    Ich mag im Winter gerne Gewürzkuchen – mit vieeeeel Zimt und Haselnüssen und Schokolade, Nougat, … 🙂

    LG, Evi

  2. Mmh! Der Kuchen sieht echt lecker aus! Ich finde Streuselkuchen sonst immer bissl langweilig, aber mit den Beeren kann ich mir das richtig gut vorstellen! 🙂 wird gemerkt!
    Einen richtigen Winterkuchen habe ich gerade nicht parat, aber ich finde Zitronenkuchen ist völlig zeitlos und geht zu jeder Jahreszeit. Den habe ich in Weihnachtsmuffinförmchen vor ein paar Tagen gemacht und alle waren begeistert.
    Ansonsten könnte ich jetzt nur noch Kürbisauftrich anführen, den habe ich vor ein paar Tagen gemacht und das ist richtig lecker!

    Liebe Grüße und frohe Weihnachten!

  3. Wunderbar und sicher sehr lecker 🙂 So Obstkuchen kann man eigentlich immer essen und die haben ja auch was Erfrischendes. Diese Crumbles z.B. mit Birnen finde ich als eine Art Kuchen auch immer gut, ist ja so ähnlich wie Dein Rezept, wegen der Streusel halt, aber ohne Teig an sich. Wünsche Dir ein schönes 4. Adventswochenende 🙂 Liebe Grüße

  4. ohhhh sieht der lecker aus!

  5. Hach wie lecker. Beeren und Streusel sind eine wunderbare Kombination, geht immer=)
    Liebe Grüsse,
    Krisi

  6. Hallo Nani!
    Ich habe deinen Kuchen am ersten Weihnachtstag für meine schottischen Schwiegereltern gemacht, als Nachtisch.
    Alle waren so begeistert (ich auch!)
    Super lecker und super einfach!

    Bin so dankbar, dass du das Rezept hier mit uns geteilt hast.

    Liebe Grüsse aus England, Lina 🙂

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