Helena Rubinstein • Lash Queen Mascara „Mystic Blacks“

Die Marke Helena Rubinstein ist bekannt für seine „Schmuckmascaras“ – diese haben nicht nur je nach Version eine spezielle Aufgabe, sondern auch immer ein besonderes Design. Die Hüllen sind stets auffällig gestaltet, immer passend zum jeweiligen Namen. Vor kurzem reihte sich nun eine neue dieser Schmuckmascaras in das Sortiment ein mit dem verheißungsvollen Namen „Mystic Blacks“

„Was könnte betörender sein, als ein mysteriöser Blick? Um diese Faszination zu schaffe, stricheln die Berberfrauen um die Konturen ihrer Augen in Punkten einen wahrhaft hypnotischen Schwung. Diese, wie zwischen die Wimpern tätowierten Punkte, verschmelzen zu einer intensiv schwarzen Linie, die dem Auge eine Mandelform verleiht. Von dieser jahrhundertealten Schönheitstradition inspiriert, kreiert Helena Rubinstein Lash Queen Mystic Blacks, die erste „Lash-Liner“-Volumenmascara. 

Um den Tattoo-Effekt wie bei orientalischen Frauen nachzubilden, bringt die neue Lash Queen Mystic Blacks an der Wimpernbasis eine Art intensiv schwarze Spirale an, die sich endlos dehnt und wieder zusammenzieht. So wird der Blick betörend und unwiderstehlich.“

Imposant und außergewöhnlich schaut die Mascara aus, wenn man sich den Bürstenkopf genauer betrachtet. Dieser besitzt eine dichte Bürstenseite für die Wimpernbasis und eine Kammseite zur Definition der Längen
„Dank ihrer fünf Reihen Elastomerborsten sättigt Bürstenseite die Wimpernansätze mit der Textur und färbt die Wimpernzwischenräume zur Unterstreichung des Blicks. Die Kammseite trennt und zeichnet die Wimpernspitzen nach, um den Kontrast zum Ansatz zu akzentuieren und einen ‚Lash-Liner‘-Effekt zu erzeugen.“

So viel zur Theorie, kommen wir zur Kür. 
Ich muss gestehen, ich fand diese Mascara nicht bloß beeindruckend anzuschauen, sondern hatte auch ein wenig Respekt vor ihr. Zu Beginn wusste ich gar nicht recht, wie ich sie am besten bedienen soll, denn man hat sich ja durch jahrelange Verwendung einer „regulären“ Mascara mit einfacher Rundbürste irgendwie eine bestimmte Handhaltung und -führung antrainiert, die man für die Mystic Blacks Mascara nun erstmal komplett über den Haufen werfen muss. ^^

Mit der buschigen Seite der Mascara streicht man also erst über die Wimpern. Nicht vom Ansatz an, sondern am dem Bereich, den man mit der Bürste locker erreichen kann. Man zieht hiermit einen recht dicken Film über die Wimpern, hatte ich das Gefühl und zudem verkleben sie auch etwas. Zwar nicht so, dass es schlimm aussehen würde, aber es entstehen schon kleinere „Büschel“.

Dann dreht man die Mascara um 180 Grad und verwendet die Kammseite. Diesen setzt man am Wimpernansatz an und streicht bis zu den Spitzen durch. So nimmt man überschüssige Mascara wieder an und trennt die Wimpern noch etwas mehr.

Die gleiche Prozedur kommt für den unteren Wimpernkranz ebenfalls zum Tragen.

Das Ergebnis sind ultraschwarze Wimpern, die auffallen. Von der Farbe her ist das Resultat wirklich der Hammer. Ich habe schon viele tiefschwarze Mascaras benutzt, aber Helena Rubinstein toppt dies nochmal um ein ganzes Stück. Auch behalten die Wimpern ihren Schwung und werden nicht beschwert oder in die Länge gezogen. Ebenfalls schön ist das „Tragegefühl“, denn die Wimpern bekommen nicht diese seltsame, borstige Härte, als wären sie aus Plastik (wie ich es schon bei vielen Wimperntuschen diverser Hersteller erlebt habe), sondern fühlen sich weiterhin natürlich weich an. Einziges Manko ist für mich, dass ich es nicht hinbekomme, die Wimpern am oberen Lid ordentlich zu trennen. Es entsteht bei mir kein natürlicher „Wimpernfächer“, sondern es sind vereinzelt verklebte Härchen. Zwar entstehen keine Fliegenbeine, aber komplett getrennt sind sie auch nicht. Dennoch ist das Ergebnis gerade auch durch diese Schwärze schön anzusehen.

links; ohne Mascara (nur Lidschattenbase und Kajal) – rechts: mit zwei Schichten Mystic Blacks

Fazit

Ich habe schon Erfahrung mit den Mascaras von Helena Rubinstein (lange Zeit habe ich gerne die „Sexy Blacks“ benutzt und als Pröbchen ist sie auf Reisen oft dabei), aber die Mystic Blacks ist noch mal ein ganz anderes Kaliber. Das Ergebnis ist wirklich ultraschwarz (nur von tiefschwarz zu reden wäre noch untertrieben) und die Wimpern strahlen aus jedem Augen Make-up so richtig heraus. Das finde ich das Geniale an dieser Mascara: egal wie simpel das AMu ist, die Augen strahlen trotzdem richtig.
Es kommt sicherlich auf die Beschaffenheit der Wimpern und das Talent im Umgang mit der Mascara an, wie das Ergebnis ausfällt, von daher kann ich euch nur von meiner persönlichen Erfahrung berichten. Die Handhabung will etwas geübt sein (wer allerdings zwei-seitige Mascaras gewohnt ist, muss sich nicht groß umstellen) und am Anfang kleckst man auch ein wenig herum – zumindest ging es mir so. Aber Übung macht den Meister und schon nach kurzer Zeit geht der Auftrag leicht von der Hand. Die Wimpern haben mit der Mystic Blacks einen tollen Schwung und fühlen sich absolut natürlich an. Ich hatte und habe etwas Schwierigkeiten, die Wimpern komplett zu trennen und so bilden sich bei mir immer einige zusammengeklebte Parteien an Wimpern (siehe Foto), aber nicht so, dass es schlimm oder unnatürlich wirken würde (und so nah geht auch selten jemand ans Auge heran). 
Die Konsistenz der Wimperntusche selbst ist übrigens cremig-flüssig. Die meisten, die ich verwende, sind eher cremig-trocken (zäh) und mit einem matten Effekt. Bei der Mystic Blacks ist es noch einen Tick anders und vor allem wirken die Wimpern mit ihr nicht mattiert, aber auch nicht wirklich glänzend. Es ist irgendetwas dazwischen, was die Wimpern strahlen lässt und doch total natürlich ausschaut.

Die Mascara ist ab sofort im Handel und beinhaltet 7 ml. Bei Douglas** bekommt ihr sie für 34,99 € und bei Parfumdreams** noch etwas günstiger für 27,95 €.

Habt ihr schon Mascaras von Helena Rubinstein ausprobiert?

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