Hair & Body Routine // Sommer 2014

Nachdem ihr nun ja schon meine → sommerliche Routine für das Gesicht kennt, möchte ich euch heute noch die Produkte zeigen, mit denen ich in der letzten Zeit meine Haare und den Körper gepflegt habe.

Im Sommer brauche ich vor allem Produkte mit frischen Düften. Gerade Duschgels dürfen gerne blumig oder zitrisch riechen und sollen die Haut pflegen. Austrocknende Produkte sind hier noch schlechter als im Winter, da die Sonne ihr Übriges tun würde. Bei den Shampoos bin ich allerdings recht flexibel. Hier kommt es mir nicht unbedingt auf den Duft an, aber ich bevorzuge Shampoos, bei denen meine Haare nicht strohig werden und somit die Verwendung eines Conditioners nur optional ist.

Im Sommer will ich einfach nicht viel Zeit im Bad und vor dem Spiegel verbringen. Das zeigt sich nicht erst beim Make-up, welches auf ein Minimalprogramm herunter gefahren wird, sondern zu allererst schon unter der Dusche. Am liebsten – wie schon erwähnt – nur Shampoo und kein zusätzliches Pflegeprogramm mit Conditioner oder Haarkur. Auch das Styling existiert bei mir im Sommer so gut wie nicht. Ich verwende so gut wie keine Stylingprodukte (à la Haarschaum & Co.), sondern einfach nur etwas Haarspray.

Eines der Shampoos, die ich oft verwendet habe, ist das L’Oréal Professional Expert „Absolut Repair Lipidium“. Es ist vor allem für „damaged hair“ geeignet, also sehr geschädigtes – demnach sehr gut für Sommerhaare, die von der Sonne und vielleicht auch Salz- & Chlorwasser beansprucht wurden. Der Duft ist süß und warm, ein bisschen wie „frisch vom Friseur“ und man nimmt ihn auch im getrockneten Haar noch wahr. Die Haare sind weich und glänzen nach der Anwendung unglaublich toll. Sie bekamen bei mir auch eine tolles Aussehen, ähnlich wie nach der Verwendung von Haaröl. Allerdings hielt der Effekt nie lange an, denn schon am nächsten Tag wirkten sie strähnig und im Ansatz fettig. Tägliches Waschen war also angesagt. Da das bei heißem Wetter aber sowieso ein Muss ist, habe ich das Shampoo einfach weiter verwendet. Der Effekt war einfach zu schön, sodass ich über die kurze Haltbarkeit hinwegsehen konnte.

Alternativ dazu habe ich die Reisegrößen von KMS California benutzt. Als Shampoo das „Free Shape“* und als Conditioner „Color Vitality“*. Eigentlich ist das Shampoo als Primer vor der Anwendung von Geräten mit viel Hitze (Glätteisen, etc.) gedacht. Mit ihm bekommen meine Haare eine tolle Griffigkeit und auch etwas Volumen. Wenn ich sie dann rund geföhnt habe, hielt die Frisur auch ohne Stylingprodukte lange an. Der Conditioner ist bei dem Shampoo leider etwas nötig, weil ich doch gemerkt habe, dass die Haare im nassen Zustand etwas hartnäckig zu kämmen waren. Der Conditioner ist vor allem zum Erhalt von Farbe in getönten Haaren gedacht. Aber ganz ehrlich: Ich habe schon so oft Produkte speziell für getönte Haare verwendet und ich könnte euch nicht sagen, ob sie überhaupt etwas bringen. Shampoo und Conditioner duften beide übrigens extrem gut.

Nach dem Föhnen (sofern ich es gemacht habe, denn im Sommer lasse ich meine Haare gern an der Luft trocknen) kam das „Laque Noire“* Haarspray von Kérastase zum Einsatz. Kérastase macht meiner Meinung nach eh die besten Haarsprays, da sie bei der Marke eher Sprühnebel als Sprays sind. Die Frisur wird damit nicht zugekleistert, sondern nur bedeckt, und hält klasse. Die Haare verkleben nicht, sondern fühlen sich weiterhin natürlich an, als hätte man gar kein Produkt verwendet, und man hat auch nicht dieses „Helm-Gefühl“ wie bei manchen anderen Haarsprays.

Im Sommer ist nichts erfrischender als eine kühle Dusche und Duschgels müssen diese Frische noch unterstützen. Entweder möchte ich durch ihren Duft an einen fernen (Urlaubs)Ort entführt werden (vor allem bei blumigen Gerüchen) oder einfach frisch in den Tag starten (Zitrusduft sei Dank). Genauso ist es eigentlich auch mit Body Lotions und Cremes.

Zum Duschen habe ich sozusagen Urlaub im Dreierpack angewendet, denn die neuen „Mers du Monde“ Cremeduschgels von Daniel Jouvance* standen zeitgleich in der Dusche, sodass ich morgens die freie Wahl hatte, wohin ich olfaktorisch reisen möchte.
„Mer des Caraïbes“ ist eine Mischung aus Kokosnuss und zarter Tiaré-Blüte. Das Duschgel ist ja absolut perfekt für mich – ein bisschen Hawaii-Feeling am Morgen. Der Duft riecht am meisten nach den Tiaré-Blüten (welche auch zur Herstellung von Monoi-Öl verwendet werden) und die Kokosnuss spielt nur ganz zart mit. Man könnte das Duschgel auch als „Mille Fleur Duft“ bezeichnen, weil es für mich nach einem tropischen Blumenmeer riecht.
Wer es frischer mag um die Lebensgeister am Morgen zu wecken, für den ist „Mer de Java“ wie gemacht. Das Duschgel duftet nach belebender Limone und einem Hauch von Mandarinenduft. Der zitrische Duft ist sehr angenehm und besitzt eine dezente Herbheit – dadurch durchaus auch toll für Männer.
„Mer de Bali“ duftet exotisch nach Hibiskusblüten. Der Beschreibung nach ist das Duschgel also auch wieder wie für mich gemacht. Auf Hawaii duften die Hibiskusblüten tatsächlich (in Deutschland sind sie irgendwie geruchlos), allerdings ganz anders als das Duschgel. Aber das macht nichts, denn den Gedanken finde ich schön und das Duschgel duftet wirklich toll. So ein bisschen wie dunkle, britische Weingummis, also irgendwie beerig – zumindest war das mein erster Gedanke.

Nach dem Duschen habe ich oft die Oahu „Coconut Sunset“ Body Lotion von Bath & Body Works benutzt, welche mittlerweile leer ist. Auf dem Foto seht ihr, dass schon dort fast nichts mehr darin enthalten war. Auch wenn es toll ist, endlich mal eine Lotion geleert zu haben (sowas stapelt sich bei mir normalerweise), bin ich darüber doch sehr traurig, denn „Oahu“ roch nicht nur fantastisch, sondern war leider auch limitiert (meinen Einkauf aus der LE habe ich euch → hier gezeigt). Mal schauen, ob ich mir die Lotion nicht noch von Freunden in den USA kaufen lassen kann. Kokosduft ist nämlich noch so eine Sache, die ich im Sommer sehr liebe (in Parfümform ist → „Bronze Goddess“ von Estée Lauder die Perfektion davon). Die Oahu Lotion duftet wie ein Mix aus Kokos, Monoi und anderen Blüten. Neben der Süße des Kokosnuss spielt noch eine herbe Note mit. An manchen Tagen habe ich die Lotion an Stelle eines Parfüms getragen, da sie so intensiv duftet. Einfach ein Traum!

Welche Produkte habt ihr im Sommer für Haut und Haar benutzt?

*PR-Sample

2 Kommentare

  1. Die Mers du Monde Cremeduschgels von Daniel Jouvance riechen wirklich sehr gut =)

  2. Liebe Hibbyaloha,
    freut uns, dass du Laque Noire treu bleibst 🙂
    Auf dass du noch weitere schöne Frisuren damit haltbar zaubern wirst!

    Herzliche Grüße,
    dein Kérastase Team

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