{Food Friday} Crème brûlée-Stückchen mit Espresso

Als ich letzten Samstag meinen Geburtstag nachgefeiert habe, wollte ich natürlich auch etwas für die Gäste backen. Da es insgesamt aber so viel vorzubereiten gab, sollten es schnelle und einfache Rezepte sein, die dennoch das richtige Maß an Raffinesse besitzen. Letzen Endes wurden es zwei süße Leckereien, die ich euch natürlich zeigen möchte. Den Anfang machen heute kleine Häppchen, die sich wunderbar zum Kaffee servieren lassen.

Ihr braucht…
(für ca. 35 Stück)
für den Teig:
40 ml kalter Espresso (oder sehr starker Kaffee)
75 g Butter (+ ein bisschen extra)
3 Päckchen Vanille(!)-Zucker
75 g Puderzucker
2 Eier (Gr. M)
150 g Mehl
1/2 TL Backpulver
für die Creme:
1/2 l Milch
3 EL Speisestärke, gestrichen
80 g Zucker
6 Eigelb (Gr. M)
etwas brauner Rohrzucker
Backform 24 x 35 cm (kleiner geht auch, dann werden die Stücke dicker)
(Flambierbrenner)

So wird’s gemacht…
Backofen auf 150°C Umluft vorheizen. Die Backform einfetten.
Für den Teig zuerst 75 g Butter, 1 Päckchen Vanillezucker und den Puderzucker mit dem Schneebesen der Küchenmaschine zu einer cremigen Masse verarbeiten. Dann nacheinander langsam die zwei Eier dazu geben. Mehl und Backpulver mischen und löffelweise hinzufügen. Anschließend den kalten Espresso zur Masse gießen und alles zu einem glatten Teig verarbeiten. Den Teig in die Form geben und einigermaßen glatt streichen. Danach wandert er für 8 Minuten in den Ofen auf unterster Schiene.

Für die Creme zuerst 5 EL der Milch mit der Speisestärke glatt rühren. Am besten geht es in einem kleinen Schüsselchen mit einem Quirl. Die übrige Milch mit dem Zucker aufkochen und dann die Stärke dazugeben. Unter Rühren nun eine gute Minute lang kochen lassen und anschließend von der heißen Herdplatte nehmen. Nacheinander dann die Eigelb und den restlichen Vanillezucker einrühren.  

Die Form nach der Backzeit aus dem Ofen nehmen, dann die Vanillecreme darüber gießen und glatt streichen. Nun kommt sie wieder in den Ofen und wird bei gleicher Temperatur ca. 12 Minuten gebacken. 
Anschließend herausnehmen und erkalten lassen.

Zum Schluss den Kuchen vorsichtig aus der Form lösen und mit braunem Zucker bestreuen. Diesen dann mit dem Küchenbrenner karamellisieren. Zum Schluss wird das Ganze in kleine Stücke geschnitten, deren Größe ganz euch überlassen ist.

Solltet ihr keinen Brenner haben, ist das auch nicht schlimm. Einfach den Rohrzucker so über die Stückchen streuen. Den Knuspereffekt habt ihr dann ja auch. 😉

Ein Tipp meinerseits: Solltet ihr die Stückchen zur Sommerzeit machen, so solltet ihr sie unbedingt kalt stellen (eventuell im Kühlschrank lagern) und erst ganz kurz vor dem Servieren mit Zucker bestreuen und diesen karamellisieren. Ist der Zucker bei zu warmem Wetter nämlich zu lange auf dem Kuchen, beginnt er zu schmelzen und man hat eine feuchte Schicht auf den Stückchen.

Ich wünsche euch ein gechilltes Wochenende mit viel Sonne! ♥

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14 Kommentare

  1. Das sieht soooooooooooo lecker aus!

  2. Wow der sieht lecker aus.
    Vielen Dank für das Rezept.
    Liebe Grüße
    Caro

  3. Das sieht ja sehr lecker aus!

  4. Hmmm gute Idee. Habe zwar keinen Küchenbrenner, aber das muss ich mir unbedingt merken! Bin schon gespannt, was du anderes noch für deine Gäste zubereitet hast 🙂

    LG Amy

  5. OMG – das sieht verdammt lecker aus! Ich liebe Creme Brulee in allen Variationen 🙂

  6. Yummy, klingt sehr gut! So einen Küchenbrenner habe ich leider nicht, aber vielleicht bekommt man so etwas ja einmal von Freunden ausgeliehen….DANN muss ich unbedingt nachbacken 😉

    LG

  7. Danke für die Idee! Die werde ich an meinem Geburtstag Ende August nachbacken 🙂

  8. Ich liebe deine Foodposts, den Erdbeer-Rucola Salat gibt es bei mir echt oft und ich glaube, zu meinem Geburtstag nächste Woche mache ich auch die Creme Brulee Stückchen 🙂

  9. Crème Brûlée esse ich ja sehr gern, in Kuchenform kenne ich sie allerdings noch nicht. Danke für das Rezept!

    Viele Grüße
    Stephie

  10. Das sieht so lecker aus 🙂 Wahnsinn

  11. Die sehen wirklich lecker aus. Werde ich mal ohne den Espresso (Kaffeegeschmack ist nicht so meins) probieren.

  12. und was hast du mit dem ganzen Eiweiß gemacht?! 😀 Ist ja heftig.
    Danke für das tolle Rezept. Ich muss mir mal noch so nen kleinen Brenner zulegen.

    • Für ein anderes Rezept verwendet. ^^ Ist aber wirklich krass, wie viel man dafür braucht, aber das ist normal bei Crème Brûlée.

      Diese Brenner gibt es übrigens immer mal wieder ganz günstig bei Tchibo. Hab meinen auch dort gekauft. 🙂

    • super danke. Habe, glaube ich, so einen auch schon mal bei Xenos gesehen.

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