Meine Haarroutine

Heute gibt es mal ein etwas anderes Posting, denn es soll sich rund ums Haar drehen. Besser gesagt meine Haare und die Produkte, die ich derzeit im Alltag verwende. Ich zeige euch immer so viel Make-up, aber Produkte solcher Art bleiben irgendwie außen vor. Heute geht es also um meine Produkte für’s Haarewaschen und Styling.

Wenn man sich meine Sachen so anguckt, fällt einem als erstes vor allem auf: Sie sind farbenfroh – da macht der Blick in den Badezimmerschrank auf jeden Fall Spaß. Und sie sind gemischt von Drogerie bis Highend.

Herbal Essences „Bee Strong“: Als Shampoo und Spülung benutze ich seit einigen Wochen nun schon diese Kombination mit Honig- und Aprikosenextrakten. Darauf aufmerksam geworden bin ich zum ersten Mal im Urlaub auf Hawaii, als ich dringend neues Shampoo und Conditioner brauchte, logischerweise aber nur eine Reisegröße aufgrund der vielen Flüge und des begrenzten Koffergewichts. Bei den Minis im Supermarkt stieß ich dann auf diese beiden, und da ich Herbal Essences noch in guter Erinnerung habe aus meinem letzten Aufenthalt in den Staaten und mich die Duftkombi interessierte, durften sie mit. Der Duft hat mich tatsächlich nicht enttäuscht – man riecht deutlich den Honig heraus zusammen mit einer leicht fruchtigen Note. Schon im Urlaub habe ich sehr gehofft, dass es diese Reihe auch bei uns geben würde und ich hatte Glück: bei dm wurde ich fündig und habe das Shampoo mittlerweile schon ein zweites Mal nachgekauft (Conditioner hält bei mir irgendwie immer sehr viel länger). Beide Produkte mit 250 ml (Shampoo) und 200 ml (Spülung) Inhalt kosten um die 1,65 €.

The Body Shop Bamboo Styling Brush: Nach dem Waschen kämme ich meine Haare schon seit bald zwei Jahren immer mit dieser Bürste, und auch beim Trockenföhnen nehme ich sie als Hilfe zum Entwirren und Glätten. Ich zeige sie euch jetzt bewusst nicht in Nahaufnahme, denn wir wissen alle, wie Bürsten nach einer Weile ausschauen (Haare aus Bürsten herauswurschteln ist echt fies! ^^). Auch im trockenen Zustand kämme ich meine Haare damit und ich mag es sehr, dass sie sich damit nicht statisch aufladen. Die Bürste hat 7,00 € gekostet und ist immer noch erhältlich. Im Onlineshop könnt ihr sie → hier** finden.

Kérastase Cristalliste Lumière Liquide*: Wenn ich einen „Bad Hair Day“ habe oder meine Haare mir ausgetrocknet vorkommen, benutze ich das Haaröl von Kérastase. Ein Pumpstoß in die Handfläche, mit beiden Händen verreiben und dann in die leicht feuchten Haarlängen nach dem Waschen einkneten. Dann föhne ich meine Haare wie gewohnt. Sie bekommen von dem Serum einen unglaublichen Glanz und fallen toll. Normalerweise neige ich zu „fliegenden Haaren“ und das habe ich damit dann gar nicht mehr. Sie schauen auch sehr viel dicker und fester aus – ein sehr schöner Effekt. Außerdem ist dieser Duft einfach genial! Schwer zu beschreiben, irgendwie weich, süßlich, wie beim Friseur. Das Haarserum beinhaltet 50 ml und kostet 25,90 € – ein stolzer Preis, aber ihr seht, wie voll mein Flakon noch ist, dabei habe ich ihn seit bald einem Jahr bei mir daheim. Es ist wirklich sehr ergiebig. Bei Douglas findet ihr es → hier**.

Kérastase Couture Styling Serie – die Produkte durfte ich auf dem → L’Oréal Event im vergangenen Mai kennenlernen und benutze sie seither gerne und regelmäßig. In Kombination angewendet haben meine Haare damit ein natürliches Volumen und sehen viel fülliger aus. Dieser Effekt bleibt bis zur nächsten Haarwäsche erhalten. Ohne Haarprodukte sind meine Haare nach dem Föhnen zwar zuerst auch recht füllig, werden dann aber schnell platt und verlieren ihre Form. Ich bin nicht nur mit dem Ergebnis nach Anwendung der Produkte sehr zufrieden, sondern auch mit dem Duft meiner Haare. Wie auch schon beim Haaröl duften diese Produkte absolut klasse – „wie beim Friseur“. Von allen drei Produkten neigt sich bisher nur das Haarspray dem Ende zu – auch hier sieht man also eine hohe Ergiebigkeit. 

„Lift Vertige“*: Nach dem Waschen nehme ich zuerst einen Pumpstoß dieses Gels auf die Fingerspitzen, verreibe es kurz zwischen den Fingern und massiere es dann in meine Haaransätze ein. Man sollte relativ bald nach dem Anwenden der Produkte mit dem Föhnen beginnen. Lässt man die Haare mit dem Gel lufttrocknen, werden die Ansätze fest und beim Durchkämmen hat man manchmal dann überall weiße Fitzelchen in den Haaren (ist mir im Sommer des Öfteren passiert, daher weiß ich, wovon ich rede. *lach*). Das Gel beinhaltet 75 ml und  kostet dabei ca. 27,00 €. Ihr könnt es beispielsweise bei Douglas → hier** finden.

„Mousse Bouffante“*: Zusätzlich nehme ich noch eine etwa kastaniengroße Menge des Volumenschaums und knete ihn in die Längen meiner Haare ein. Danach föhne ich sie komplett trocken, bevor es an das weitere Styling geht. Der Haarschaum hat 150 ml Inhalt und kostet dabei um die 23,00 €. Bei Douglas findet ihr ihn → hier**.

„Laque Couture“*: Den Abschluss der Reihe bildet dieses Haarspray, das tatsächlich mein Favorit der drei Produkte ist. Es ist nicht wie gewöhnliches Haarspray, das mit viel Gas jede Menge feuchte Partikel in die Haare knallt. Hierbei handelt es sich vielmehr um einen sanften Sprühnebel, den man auf die Haare fallen lässt um die Frisur zu fixieren. Die Haare verkleben damit überhaupt nicht, haben aber trotzdem einen guten Sitz und behalten ihre Form. Nach dem Aufsprühen kann man sie auch noch in aller Ruhe in Form kneten, ohne Gefahr zu laufen, dass es durch irgendwelches Kleben ziepen könnte. Auch wenn man sie abends durchkämmt, gibt es kein schmerzhaftes Ziepen und man sieht auch keine Sprayreste in den Haaren (ist mir alles schon mit anderem Haarspray passiert. Euch auch?). Das Spray beinhaltet 300 ml und kostet ca. 23,00 €. Bei Douglas findet ihr es → hier**.

Shu Uemura Round Brush*: Sind meine Haare trocken geföhnt, föhne ich die Spitzen und den Pony mit Hilfe der Rundbürste in Form. Rundbürsten benutze ich schon seit Ewigkeiten dafür und es gibt sie ja in allerlei Größen und Formen, je nach Haarlänge und -dicke. Diese Rundbürste hat eine mittlere Größe und liegt ziemlich gut in der Hand, was wahrscheinlich auch am schweren Griff aus Holz liegt. Die dichten Borsten durchkämmen die Haare gut, auch wenn sie sich davon manchmal etwas statisch aufladen. Die Shu Uemura Bürste hat meine alte No-Name-Rundbrüste ersetzt, die ich knapp 8 Jahre in Gebrauch hatte. Sie war mittlerweile schon sehr abgenutzt und vor allem bestand sie aus Plastikborsten, die sich mit den Jahren durch stetes Benutzen und die Hitze des Föhns schon teilweise verformt hatten. Die Rundbürste von Shu Uemura gibt es beispielsweise bei → Feelunique für 37,50 €.

Wenn ich mal Lust auf Locken habe, style ich diese mit meinem ghd und benutze vorher ein Lockenspray, um die Haare vor der Hitze zu schützen.

ghd Styler*: Ich hätte früher ja nie gedacht, wie viele Unterschiede es bei Glätteisen geben kann. Ich habe mir vor Jahren – ich glaube, es war 2010 – mein erstes Glätteisen von Remington (Sleek & Curl) gekauft. Kleiner Preis und es tut seinen Job. Das Ergebnis war okay, allerdings hat mich doch sehr gestört, dass ich die Hitze immer irgendwie falsch reguliert habe für mein dünnes Haar und noch schlimmer: Ich habe mir beim Lockendrehen ständig Haare zwischen Heizplatte und Halterung eingeklemmt und ausgerissen. Irgendwann habe ich es dann verbannt und nicht mehr genutzt. Entsprechend vorsichtig war ich dann beim ersten Benutzen des ghd. Zwar liest man ständig positive Reviews darüber, aber ich war dennoch erstmal kritisch. Ganz zu unrecht, wie sich herausgestellt hat: Ich komme damit prima klar, es liegt unglaublich leicht in der Hand, ist in nullkommanix aufgeheizt und die Verarbeitung ist spitzenmäßig, denn es gibt keine „offenen Stellen“, in denen sich Haare verfangen könnten. (Ganz zu schweigen von der tollen Ausstattung: hitzeresistente Ablage, die in die Tasche integriert ist, damit man das Glätteisen während der Benutzung ohne Gefahr ablegen kann.) Lange Rede, kurzer Sinn: Ich benutze das ghd vorwiegend zum Stylen von Locken (glatt sind meine Haare leider zur Genüge) und kriege es mittlerweile in knapp 15 Minuten hin.
Mein ghd war Teil der limitierten Peacock Edition aus dem letzten Jahr und ist nicht mehr im Handel erhältlich. Allerdings bringt ghd immer wieder neue wunderschöne Kollektionen heraus. Aktuell ist beispielsweise die Wonderland Collection mit changierenden Farben.

L’Oréal Paris Studio HotCurl: Auf der Suche nach einem Thermo-Spray zum Schutz meiner Haare beim Lockendrehen bin ich bei dm über dieses Spray gestolpert. Vor dem Benutzen des Glätteisens teile ich meine Haare in mehrere Partien auf und besprühe dann einzelne Strähnen mit dem Spray, welches ich dann noch leicht einknete. Danach erst setze ich das Glätteisen an. Es zischt dann zwar ein wenig, aber das ist kein schlimmes Zeichen, sondern kommt von der Feuchtigkeit im Spray. Die Haare sind geschützt und halten ihre lockige Form. Der Duft des Sprays ist angenehm und es ist sehr ergiebig. Das Spray beinhaltet 150 ml und kostet um die 5 €.

So schaue ich an einem „Good Hair Day“ aus, wenn ich meine Haare mit den genannten Produkten für den Alltag style. Sie wirken schwerer, sind dabei sehr weich, fallen schön, haben einen tollen Glanz und es gibt keine fliegenden Härchen.

Nun kennt ihr meine derzeitige Haarroutine. Wie schaut denn eure aus? Kennt ihr einige der Produkte schon und benutzt sie vielleicht auch? 

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9 Kommentare

  1. Die Produkte von Herbal Essences klingen ja toll! lg Lena

  2. Das Haaröl von Kerastase klingt sehr gut, das muss ich mal ausprobieren! Ich liebe Produkte von Phyto und Goldwell, versuche aber zurzeit etwas wegzugehen von High-End-Produkten, die man schnell aufbraucht. Deshalb experimentiere ich mit got2be Stylingprodukten und komme auch ganz gut zurecht…

  3. Sehr schön! Die Bürste oben von Body Shop hatte ich mir auch mal überlegt! Die soll ja sehr schön sein – oder? "Bee Strong" ist ein süßes Wortspiel *schmunzelt* Schöne Produkte! Tolle Mischung und schön bunt! 🙂

  4. Das Haaröl von Kerastase liebe ich auch total, auf die anderen Stylingprodukte hast du mich jetzt neugierig gemacht 🙂 Ich hab ja das Spray A Porter und das möchte ich nicht mehr missen, definiert meine Naturlocken so toll!

  5. Shampoo und Condi von Herbal Essence hab ich das gleiche wie du. Bin auch total begeisert und auch bei mir hält der Condi auch viel länger, aber auch, weil ilch den nicht jedes Mal benutze.

  6. ich würde den hitzeschutz niemals direkt vor benutzen des glätteisens in die haare geben. wie du selbst schreibst, zischt es danach und das ist ganz schlecht für die haare! man soll haare immer nur komplett trocken glätten, da sich durch die hitze die wassermoleküle schlagartig ausdehnen und die haarstruktur schädigen können. lieber den schutz vor dem föhnen reingeben, macht meiner meinung nach auch mehr sinn.

    • Hmm, ich hab es genau nach Anleitung auf dem Produkt gemacht. Da steht, man soll die Haare nach dem Waschen komplett trocken föhnen, dann das "Hot Curl" auf die Strähnen sprühen und sie dann über den Lockenstab / das Glätteisen ziehen. Deine Erklärung macht aber Sinn, dann werd ich es beim nächsten Mal nach deinem Vorschlag ausprobieren. Danke für den Tipp! 🙂

  7. hallo,
    Ich bin einer ihrer fransösich Leser , und ich liebe, was du schreibst.
    Weiter so, und zum später.

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