[Food Friday] Moussaka

Jetzt wo es so richtig kalt wird, hat man ja oftmals ein Verlangen nach etwas deftigeren Speisen. Wenn man dann am Wochenende auch noch etwas mehr Zeit zum Kochen hat, darf es auch mal ein aufwendigeres Gericht sein. Also haben wir uns vor kurzem an ein Rezept für „Moussaka“ gewagt. Als ich klein war, gab es das bei uns recht häufig, und nach dem ersten Nachkochen muss ich ja sagen, ich bewundere meine Mama für den riesigen Aufwand, den sie sich damit immer gemacht hat.

Zutaten
(für 4 Portionen)

300g Hackfleisch 
1 große Aubergine
250 g Kartoffeln
2 Tomaten
1 rote Zwiebel
2 Knoblauchzehen
1 Packung Feta (ca. 175 g)
4 EL Petersilie (gehackt)
3 EL Tomatenmark
1/2 TL Zimt
1 Prise Zucker
Salz & Pfeffer
Cayennepfeffer
Oregano
Paprikapulver, edelsüß
Muskat
Saft einer Zitrone
3 EL Rotwein (trocken)
Olivenöl
50 g Butter
1 EL Mehl (gestrichen)
1/2 l Milch
Auflaufform
Backpapier

Zubereitung
Zuerst die Aubergine waschen, trocken und dann in ca. 1 cm dicke Scheiben schneiden, die dann in einer Schüssel geschichtet werden. Jede Lage dabei etwas mit Salz bestreuen, damit die Aubergine Wasser ziehen kann. Den Vorgang lasst ihr für knapp 30 Minuten laufen.
Zwischenzeitlich werden die Tomaten verarbeitet: Kreuzweise einritzen und in einem Topf kurz mit kochendem Wasser überschütten. Wenn die Schale aufplatzt, sind sie fertig. Dann das Wasser abgießen, die Tomaten häuten und grob würfeln.
Zwiebel in feine Würfel schneiden und die Knoblauchzehen pressen. Dann in einem Topf ca. 1 EL Olivenöl erhitzen und beides darin andünsten. Dann kommt das Hackfleisch dazu, welches schön braun gebraten werden muss (aber nicht zu durch!). Dabei etwas mit Salz und Pfeffer würzen. Hinzu kommen nun der Rotwein und die Tomatenwürfel. Das Ganze darf nun etwas vor sich hin köcheln, die die Flüssigkeit etwas reduziert ist. Dann die gehackte Petersilie und das Tomatenmark untermischen. Mit Zimt und Oregano würzen und zum Schluss mit Cayennepfeffer, Paprikapulver und Zucker abschmecken. Eventuell mit Salz und Pfeffer nachwürzen. Bei niedriger Hitze lasst ihr das Ganze noch etwas weiter köcheln. 
Backofengrill (oder alternativ der Ofen auf höchster Gradzahl) anheizen. Die Kartoffeln schälen und in dünne Scheiben schneiden. Dann die Auberginenscheiben abwaschen und mit Küchenpapier trocken tupfen. Zwei Backbleche mit Backpapier auslegen und die Scheiben von Kartoffeln und Aubergine darauf verteilen. Die Scheiben dann leicht mit Olivenöl bestreichen und auf der mittleren Schiene des Ofens für ca. 8 Minuten grillen/backen.
Den Boden der Auflaufform mit Auberginenscheiben dachziegelartig auslegen, salzen und mit Zitronensaft beträufeln. Dann die Hackfleischsauce darauf verteilen und zum Schluss die Kartoffelscheiben und eventuelle restliche Auberginenscheiben auch wieder dachziegelartig darauf schichten. Wieder mit Salz bestreuen und mit Zitronensaft beträufeln.
Nun geht es an die Bechamelsauce: In einem Topf die Butter schmelzen lassen und dann das Mehl unter Rühren hinzugeben und anschwitzen. Dann langsam die Milch dazu gießen und aufkochen lassen. Bei niedriger Hitze lasst ihr die Sauce im offenen Topf nun 10 Minuten köcheln, bis sie dickflüssig (aber nicht puddingartig) wird. 
Nun den Schafskäse zerbröseln und und die Hälfte davon in die Sauce einrühren. Alles mit Salz, Pfeffer, Muskat und einem Spritzer Zitronensaft abschmecken und dann die Sauce über die oberste Schicht in der Auflaufform gießen. Den restlichen Käse darüber streuen.
Im vorgeheizten Backofen bei 180°C Umluft muss die Moussaka nun ca. 40 Minuten backen, bis die obere Schicht goldbraun ist. 

Guten Appetit!

Die Moussaka schmeckt richtig klasse und die Arbeit hat sich definitiv gelohnt. Gerade auch der Zimt gibt dem ganzen Gericht noch eine besondere Note.

Habt ein wunderbares Wochenende! ♥

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7 Kommentare

  1. An Auberginen kann ich einfach nicht ran – ich mag sie überhaupt nicht. Alles andere klingt super lecker 🙂

  2. Yummy! 🙂

  3. Der Freund meiner Mama ist Grieche und macht das komplett anders 😀

    Aber lecker ist es :>

  4. Ich liebe Mousaka, hab selbst auch mal ein Rezept gepostet, das geschmacklich toll war, aber optisch nicht so. Ich glaube ich probier das nächste Mal mal deins. Wobei durch das Backen der Kartoffeln und auch die Herstellung einer Bechamelsauce in der Tat mehr Aufwand getrieben muss als in meiner Variante damals. Aber vielleicht macht genau das den Unterschied 🙂

  5. Köstlich *-*! Werde ich mit Veggie-Hack definitiv mal nachkochen =)

  6. Das sieht super lecker aus und klingt genau nach meinem Geschmack! lg Lena

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