Rubis Glasnagelfeile „Glass Twist“

Nagelpflege ist so ein Thema für sich. Einige machen nur das Notwendigste (ich würde mal sagen, darunter fallen viele Männer ^^), anderen liegen ihre Nägel sehr am Herzen, doch sie haben seit Ewigkeiten ihre „festen Werkzeuge“ und verwenden nichts anderes mehr, und wieder andere sind stets darum bemüht, dass ihre Nägel tiptop aussehen und haben ihre ganz eigene Philosophie was die Pflege betrifft.

Ich persönlich würde mich ja zur zweiten Kategorie zählen: Seit Jahren habe ich für meine Nägel genau drei Dinge benutzt: Eine Nagelschere, einen Nagelhautschneider und eine gewöhnliche Feile (Saphirfeile). Damit bin ich immer gut klar gekommen und habe mir keine weiteren Gedanken um die Pflege gemacht.

Dass es auch andere Nagelfeilen gab, wusste ich, aber dass Feilen beinahe schon eine Wissenschaft für sich sind, war mir nicht klar. Es gibt Keramikfeilen, Buffer in allen möglichen Formen und Größen, und es gibt Glasnagelfeilen. Jede hat eine andere Aufgabe und Wirkung auf die Nägel.

Seit einiger Zeit verwende ich nun diese → Glasnagelfeile von Rubis, nachdem mir an meiner Saphirfeile nach langen Jahren Benutzung der Griff abgebrochen war. Diese Glasfeile möchte ich euch nun heute genauer vorstellen.

Rubis Glass Twist, 22,70 €

Das Feilenblatt dieser Glasnagelfeile fühlt sich beinah samtig an. Es unterscheidet sich von anderen Feilen dadurch, dass die Schleiffläche aus demselben Material besteht wie der Rest der Feile, nämlich aus mikrofeinen Glaspartikeln, die ein feines, schonendes Feilen der Nägel ermöglichen.

Die Reinigung des Feilenblatts ist ganz einfach unter fließendem Wasser möglich. Anders als bei Feilen aus Metall muss man sich hierbei um das Trocknen keine großen Gedanken machen – Glas rostet ja nicht. 😉 Rückstände von Lack lassen sich mit einer weichen Bürste und mildem Reinigungsmittel leicht entfernen.

Eine Besonderheit der Feile ist auch der Griff. Dieser ist nicht gerade, wie man es wahrscheinlich von den meisten Feilen gewöhnt ist, sondern ist rund und man steckt ihn sich quasi auf den Finger. Der Griff war am Anfang erstmal eine kleine Umgewöhnung, denn ich hatte ja jahrelang eine andere Form verwendet. Ich hatte allerdings ganz fix den Dreh heraus, wie ich mit dieser Feile umgehen muss. Ein Vorteil der runden Griffform ist, dass man so nicht zu viel Kraft auf den Nagel ausüben kann, was wiederum gut für den Nagel selbst ist. 
Der Griff ist aber nicht das einzige Gebogene an dieser Feile. Das Stück zwischen Griff und Feilenblatt ist in sich selbst verdreht, der sogenannte „Twist“.
Warum der „Twist“? Ich schätze mal, um den Druck auszugleichen, der beim Feilen entsteht. Wäre es einfach eine gerade Fläche, könnte die Feile nach einiger Zeit durch Materialermüdung brechen. Durch den „Twist“ wird der Druck aber vermindert und so einem Zerbrechen vorgebeugt.


Fazit

Die Rubis „Glass Twist“ ist klasse und ich möchte nun auch nicht mehr auf sie verzichten müssen. Ihr habt es auf meinen Instagram-Fotos der letzten Wochen eventuell schon bemerkt, dass meine Nägel nun deutlich länger sind. Sie splittern seit dem Benutzen der Glasfeile jetzt deutlich seltener und sind widerstandsfähiger. Die Bedienung der Feile ist kinderleicht und sie sieht zudem auch außergewöhnlich aus.

Was im Gegensatz zur Verwendung einer herkömmlichen Nagelfeile nun allerdings nicht mehr möglich ist: Dadurch, dass die Glasfeile sehr dick ist, ist eine Reinigung unter den Nägeln mit dem spitz zulaufenden Feilenblatt nicht möglich (wie bei Sandpapierfeilen auch). Die Glasfeile ersetzt eine Nagelfeile aus Metall also nicht in allen Bereichen. Man sollte auch darauf achten, sie nicht fallen zu lassen – Hartglas ist immer noch Glas und kann bei starken Erschütterungen zerbrechen.

Man hat hier eine sehr haltbare Feile, die nie rostet und sich nicht abnutzt. Der Twist verleiht zusätzliche Stabilität und macht die Feile zu einem schicken Hingucker. Und das Wichtigste: Das Feilergebnis kann sich sehen lassen.

Welche Art von Feile benutzt ihr am liebsten?

12 Kommentare

  1. Ich benutze am liebsten Sandnagelfeilen, wie sie z.B. in Nagelstudios benutzt werden. Oder aktuell die Better Than Gelnails Feile von essence, da ich die zwei verschiedenen Körnungen sehr gerne mag.

    Mit Glasnagelfeilen komm ich irgendwie gar nicht klar. Ich mag das Gefühl (und Geräusch?) nicht. Da bekomm ich Gänsehaut, wie als wenn man mitm Fingernagel an einer Tafel langkratzt (allein bei dem Gedanken daran, bekomm ich gerade eine Gänsehaut ^^)

  2. Wie schän, dass Du heute einen Bericht zu dieser Feile postest. Ich habe sie nämlich gestern, zusammen mit einer Colani Pinzette und einer Nagelschere, bei Rubis gewonnen…:-)

    Nach Deiner positiven Erfahrung freue ich mich noch ein bisschen mehr auf das Paket. Vor allem weil ich die Qualität von Rubis schon durch meine Pinzette und die kleine, normale Glasfeile von dort kenne.

    • Oh, ich freu mich für dich! :))) Ich wünsch dir schon mal viel Spaß mit den Produkten. Bin von meinen sehr begeistert. Meine Pinzette würde ich auch nie wieder hergeben. 🙂

  3. Ich habe auch eine Glasnagelfeile, aber die mag ich nicht so gerne. Ich nutze eine etwas dickere Sandpapierfeile. lg Lena

  4. Ich mag Glasfeilen gar nicht, weil die so quietschen an den Nägeln – da bin ich ziemlich empfindlich, ich mag auch nicht, wie sich normale Sandblattfeilen anfassen 😀 von daher flitsche ich die Nägelchen meistens ab – zack zack – geht auch am Schnellsten 😉

    LG Anna

  5. Ich benutze auch seit ca. 4 Jahren oder so eine Glasnagelfeile aber keine all zu teure. Die von dm tut es auch 🙂 Ich find sie super. Sie feilen deutlich besser.

  6. Da fällt mir ein, dass ich auch mal wieder eine 'ordentliche' Nagelfeile bräuchte 😛

  7. Das sieht sehr praktisch aus! Könnte ich auch gebrauchen ^.^

  8. Hihi da wird Nägel in Form bringen schon fast zur kleinen Wissenschaft! 😀

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