essence Nail Polish Corrector Pencil

Als ich mich noch nicht wirklich mit Beauty und Kosmetik befasst habe, habe ich mich immer gefragt, wie Mädels es schaffen, so hübsch gleichmäßige Nagellackkurven um ihre Nagelhaut zu ziehen.
Bei mir ging das irgendwie nicht wirklich und es sah nach dem Lackieren wie Kraut und Rüben aus: Zu nah an die Nagelhaut oder sogar darüber lackiert und immer schön in die Rillen links und rechts vom Nagel, oder zu weit von der Nagelhaut entfernt lackiert und dadurch sah es aus wie Schlangenlinien auf den Nägeln. Vor allem auf meiner rechten Hand sah es immer schlimm aus, da ich mit links nicht sonderlich ruhig lackieren kann. Irgendwann war ich an einem Punkt an dem ich dachte, dass ich eben kein Talent zum Lackieren habe. Falsch gedacht! Denn einfache Hilfe schafft hierbei ein Korrekturstift.

Mein erster war damals von Agnès b. und hat um die 5,50 € gekostet. Er hat den Lack (für mein damaliges Empfinden) recht gut entfernt, allerdings ist die Filzspitze sehr schnell ausgefranst und hat auch Unmengen an Lack aufgesogen. Kurz gesagt, ich war zu dem Preis absolut unzufrieden. Mein nächster war dann der Nail Color Correcting Pen von p2 für um die 2 €. Toll fand ich, dass hier bereits Ersatzspitzen mitgeliefert wurden, allerdings mochte ich den Geruch irgendwie gar nicht. Das Ergebnis war immerhin richtig gut, auch wenn die Spitzen immer noch schnell ausfransten. Was mich jedoch am meisten störte war, dass der Stift sehr schnell leer, bzw. ausgetrocknet war.

Letztendlich bin ich dann bei essence hängen geblieben und kaufe schon seit langer Zeit immer wieder den Nail Polish Corrector Pencil nach, den ich euch heute gerne vorstellen möchte.

Der pinke Korrekturstift in Perloptik kostet ca. 2,75 € und ist in jeder Drogerie die essence führt erhältlich (dm, Müller, etc.). Enthalten sind ebenfalls noch 3 Ersatzspitzen und der Nagellackentferner ist acetonfrei und duftet nach Kirschen.

Die Spitze des Korrekturstiftes ist leicht abgeschrägt, wodurch man sie gut an der Nagelhaut entlang laufen lassen kann. Der Deckel ist der Spitze nachempfunden und ebenfalls abgeschrägt.

Am hinteren Ende befindet sich ein kleiner durchsichtiger Plastikaufsatz, unter dem sich die drei Ersatzspitzen befinden. Jede Spitze ist ca. 3 cm lang.

Vorher

Hier seht ihr, wie meine Nägel (an guten Tagen!) nach dem Lackieren ausschauen. Die Ränder sind nicht genau, manchmal habe ich die Nagelhaut und über die Seiten hinaus gemalt. Keine Katastrophe, aber dennoch unschön. Der Lack ist übrigens „Recessionista“ von essie.
Bitte nicht so genau auf meine Nagelhaut schauen, die leidet derzeit sehr unter dem Wetterwechsel und ich bin zu faul um sie immer wieder einzucremen.

Nachher

Der Unterschied ist deutlich erkennbar und es schaut insgesamt viel homogener aus. Die Ränder des Lacks zur Nagelhaut hin sind abgerundet, kleinere Patzer entfernt. In den Ritzen zwischen Nagel und seitlicher Nagelhaut hält sich vereinzelt der Lack ein wenig hartnäckig, denn dort scheitert der Korrekturstift etwas. 

Vermutlich durch den acetonfreien Entferner löst sich der Lack nicht wirklich einfach und man muss schon etwas fester drücken, bzw. hat in den tieferen Rillen zur Haut hin keine Chance auf saubere Entfernung. Durch das feste Reiben mit dem Stift franst die Spitze entsprechend aus und schaut nach dem Benutzen so aus:

Man sieht auch deutlich, wie stark sie den Lack aufsaugt. Nach dem korrigieren von Lackpatzern wische ich den Stift immer wieder bei Bedarf an einem Kleenex ab, um überschüssige Farbe loszuwerden. Sind alle Nägel fertig, mache ich es ebenso, damit die Farbe nicht am Stift haften bleibt.

Fazit
Ein guter Korrekturstift, der seinen Preis wirklich wert ist. Ich benutze ihn gerne und finde die enthaltenen Ersatzspitzen super, die ich immer dann austausche, wenn die eine Spitze zu sehr ausgefranst ist und kein sauberes Arbeiten mehr ermöglicht. Den Kirschduft mag ich ebenfalls gerne, da er nicht so störend ist wie der reguläre Geruch von Nagellackentferner. Mit dem Ergebnis des Korrigierens bin ich ebenfalls zufrieden, allerdings finde ich es schade, wie schnell Korrekturstifte ausfransen. Das Ergebnis und Preis-Leistungsverhältnis dieses Stiftes ist dennoch gut, aber bisher habe ich noch kein Nonplusultra für mich entdecken können. 





Benutzt ihr Lackkorrekturstifte? Habt ihr Empfehlungen für mich?

24 Kommentare

  1. Den benutze ich auch schon seit längerer Zeit und bin sehr zufrieden.
    Man kann übrigens den Stift auch ganz gut in normalen Nagellackentferner tunken, wenn man damit arbeitet. Dadurch sammelt sich nicht so viel Farbe in der Spitze bzw. man kann sie leichter auf einem Papier abstreifen und außerdem entfernt er so kleine Patzer noch besser. Kann ich wirklich nur umpfehlen. 🙂

  2. Ich besitze den Essence Korrekturstift ebenfalls, aber ich habe meine Technik mittlerweile verändert und benutze einen dünnen Pinsel und Nagellackentferner, respektive reines Aceton (habe ich auf diversen, hauptsächlich amerikanischen, Nailblogs so gelesen). Der Pinsel franst nicht aus und reinigt sich durch das Eintauchen in den Nagellackentferner sozusagen selbst. Nach jedem Eintauchen kurz an einem Kleenex den überflüssigen Entferner abwischen und lospinseln.

    • so mache ich das auch schon eine weile, allerdings mit normalem, acetonfreien nagellackentferner und ich bin auch so zufrieden.
      aber ich werde bei jedem lackieren besser und patze weniger ^^

  3. Ich habe trotz Beautyblog immer noch Probleme, sauber zu lackieren. 😀 Aber ich habe auch gemerkt, dass ich mit dünnflüssigen Lacken mehr Probleme habe, weil der Nagellack gerne in die Rillen um den Nagel läuft.

    Auch mit dem Nagelkorrekturstift von P2 bekam ich kein wirklich gutes Ergebnis hin und die Spitzen waren schnell ausgefranst und hatten die Lackfarbe aufgesogen. Aber bei Frau Shopping habe ich vor Kurzem einen tollen Tipp gelesen: Die Spitze vor dem Korrigieren in Nagellackentferner tauchen. Nach dem Korrigieren auf einem Tuch abstreifen, wie du das schon machst. So klappt es schon besser bei mir.

  4. Ich benutze solche Korrekturstifte (u.a. diesen von essence) auch hin und wieder, allerdings habe ich das Problem, dass die behandelten Stelle dann teilweise etwas weiß werden. Keine Ahnung, woran das genau liegt. Außerdem muss ich die Spitzen recht schnell in Nagellackentferner tunken, damit sie nicht zu trocken sind.

    Liebe Grüße
    Isabel

  5. Ich mags nicht, dass die Stifte immer nur relativ kurz zu gebrauchen sind. Nehme meist einfach einen Zahnstocher mit Nagellackentferner, das Holz saugt den Entferner auch recht gut auf und es ist günstiger 🙂 Hab mich aber auch allgemein nicht so mit Patzern, ich verschmerze kleinere gern.

  6. Ich benutze den von p2, habe mir den beim letzten Deutschland Besuch gekauft. Bin mit dem bisher auch am besten zufrieden, von allen, die ich schon ausprobiert habe.
    Ich glaube ausfransen tun sie alle recht schnell, gerade wenn man etwas fester druecken muss. Ist bei dem von p2 auch so.

  7. Ich muss mal den von Essence probieren, ich hatte zuletzt einen von Rossmann und der hielt nicht wirklich lange das was er versprach. Bzw. er is super schnell ausgetrocknet 🙁

  8. Ich habe den Stift jetzt auch schon zum zweiten Mal nachgekauft. Ich mag den Geruch recht gerne im Vergleich zu anderen Lackentfernern. Das Ergebnis ist okay. Ich finde es auch nur immer schade, dass die Spitzen so schnell aufgebraucht sind, der Stift aber noch nicht leer ist.
    Ich habe auch noch zwei Stück von Aldi im Schrank liegen, ich bin mal auf deren Ergebnis gespannt.

  9. Hab mich immer gefragt, warum es die Spitzen nicht so zum Nachkaufen gibt. Würde doch auch der Umwelt zugute kommen, nicht alle 3 Monate einen neuen Stift kaufen zu müssen.

    Aber den einen Tipp, einfach einen Pinsel zu nehmen werde ich mal beherzigen. Ist eine super Idee. Hab so einen alten Lippenpinsel, den ich nie benutze; diesen werd ich mal zweckentfremden!
    Danke dafür 🙂
    LG
    Lizzy

  10. Den hab ich eine ganze Weile lang auch benutzt 🙂
    Vorher habe ich immer versucht, ganz korrekt zu lackieren und wenn da mal ein kleiner Patzer war, habe ich den nach dem Trocknen weggekratzt oder einfach gelassen. Heute schaue ich viel mehr auf meine Nägel ^^

    Leider war ich mit dem Stift relativ unzufrieden. Er war nicht so präzise wie ich es gerne wollte und die Spitzen gehen viel zu schnell kaputt. Mittlerweile entferne ich Patzer und begradige Ränder mit einem in Entferner getunkten abgeschrägten Eyelinerpinsel 🙂 Essence hat da ja einen günstigen im Sortiment. Mit dem kann man toll an den Rändern entlang fahren und "aufräumen". Die Vorteile: Den Pinsel kann man wie gewohnt auswaschen, man hat mit den Haaren mehr Kontrolle als mit der starren Spitze eines Entfernerstifts und man kann den Entferner benutzen, den man am liebsten hat 🙂

  11. Ich habe glaubich den Vorgänger?! Mein Stift ist nämlich auch von essence, aber deutlich pinker und hat noch eine Ersatzspitzen dabei, worüber ich mich wirklich ständig ärger! Aber dann werde ich mal meine Augen nach dem neuen Stift offen halten, denn die Idee dahinter finde ich wirklich toll

  12. Ich habe den gleichen. Allerdings franzt die Spitze bei mir schon nach ein paar Nägeln aus und damit wird das Ganze doch sehr erschwert, von daher bin ich nicht wirklich zufrieden damit… lg Lena

  13. Ich nutze immer den von p2. Um die Ränder auszugleichen brauche ich den allerdings nicht, das mache ich direkt mit dem Pinsel so, dass es eben einheitlich ausschaut. Aber ich mal auch mal gerne die Haut an, dazu sind die Teile super:D

  14. Danke für den Tipp, werde ihn mit am Samstag kaufen, denn mit dem von p2 bin ich nicht so zufrieden.

  15. Ich hab mir auch vor kurzem den essence stift gekauft und bin recht zufrieden damit. ich glaube, mit einem pinsel würde ich nicht so gut zurechtkommen , deshalb hab ich mir den stift gehkauft. leider ist mir die spitze ein klein wenig zu dick , und wie von dir erwähnt geht der lack zwischen nagel und nagelhaut seitlich nicht sooo gut weg. aber alles in allem besser als ohne 😉
    LG Petra

    PS: welche Lack trägst du da auf den Fotos? Der ist ein Traum!!! 🙂

  16. Lackkorrekturenstifte sind für mich ein essentielles Produkt geworden. Mir ging es früher wie dir 🙂 Mein erster und bisher einzig nachgekaufter Stift ist auch der von Essence. Damit lässt sich wirklich leicht korrigieren und der Lack sieht einfach perfekt aus. Ebenso finde ich es schade, dass er relativ schnell ausfranst, aber ich glaube das ist ein fast unlösbares Problem. Ich habe aber gemerkt, dass wenn ich die Spitze rasch in Nagellackentferner tunke, er besser entfernt und dadurch auch etwas weniger schnell ausfranst, da man weniger Kraft aufwenden muss. Lg Naalita

  17. Wenn so viele von euch vorschlagen, den Stift in Nagellackentferner zu tunken vor dem Benutzen, dann probiere ich das beim nächsten Mal mal aus. Vielen Dank euch allen! 🙂

  18. danke für den ausführlichen bericht! nagelkorrekturstifte sind superwichtig und ich bin immer daran interessiert . momentan benutze ich den von p2, aber ich liebe auch diesen geruch 🙂 muss fast schon aufpassen, dass ich nicht zu lange daran schnüffel 🙂 aber gerüche sind ja immer sehr subjektiv und kirsche hört sich auch super an. wie die anderen mache ich das übrigens auch so, dass ich den stift vorher in nagellackentferner tunke, das hilft total das ausfransen zu verhindern und es geht schneller. lieber gruss!

  19. sorry für den späten kommentar aber ich habe einen kleinen tipp dazu 🙂 und zwar habe ich auch lange korrektur-pencils genutzt, was mir aber mit der zeit zu blöd wurde, da ich die spitzen ständig wechseln musste. seit mehr als einem jahr nutze ich nun aber aus meinem nail art pinselset (gibts auf ebay für wenig geld) einen leicht abgerundeten kleinen pinsel, den ich in ein kleines schälchen nagellackentferner tunke. während dem ausbessern lasse ich den pinsel dann zwischendurch etwas im entferner kreisen und streiche farbreste an einem taschentuch ab, damit ich damit nicht die nagelhaut einfärbe. meinen pinsel hab ich nun schon ein jahr lang, wenn man ihn regelmässig mit entferner säubert und auch mal wie normale kosmetikpinsel mit pinselreiniger wäscht, ist das eine wahnsinns gute "investition" 🙂

    <3 Lily

  20. Die Korrektur machst du aber erst, nachdem der Lack(/die Lackschichten) trocken sind, oder?

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