[FoodFriday] Chocolate Cake Pops

Als wir meinen Geburtstag mit einigen Verwandten nachgefeiert haben, wollte ich natürlich auch Kuchen backen. Aber so ein herkömmlicher Geburtstagskuchen? Nee, war mir zu öde. Da ich schon länger begeistert von Cake Pops war, wollte ich genau die für meine Feier backen. Ein ziemlich gewagtes Unterfangen im Hochsommer, wie sich hinterher rausstellte. 😀 Aber sie haben dennoch extrem lecker geschmeckt und alle Gäste waren mehr als begeistert davon.

Ich werde euch an der ein oder anderen Stelle Tipps geben, die mir leider beim Backen fehlten, damit euch die Cake Pops beim Nachbacken auch definitiv gelingen.
Ein Tipp vorweg: Stellt sicher, dass ihr Platz im Kühlschrank habt, um die fertigen Cake Pops aushärten zu lassen (falls ihr sie denn im Sommer machen solltet).

Chocolate Cake Pops
(ca. 40 Stück)

Zutaten für den Teig
250 g Butter 
200 g Zucker
4 Eier, Größe M
250 g Mehl
1 TL Backpulver
50 g Kakaopulver (Backkakao!)
1 Prise Salz
1 Kastenform
später: Holzspieße oder Lollipop Sticks

Zubereitung
Den Backofen auf 180°C Umluft vorheizen. In eine Schüssel gebt ihr nun Butter und Zucker und schlagt das Ganze schön cremig. Danach fügt ihr ein Ei nach dem anderen hinzu, bis eine gleichmäßige Masse entsteht. 
In einer zweiten Schüssel vermengt ihr Mehl, Backpulver, Salz und Kakao miteinander und lasst die Mischung nun langsam zur Butter-Zucker-Masse rieseln. Wenn alles gut miteinander vermengt ist, füllt ihr die Masse in eine gut eingefettete und eingemehlte Kastenform und lasst sie im Ofen für 45 – 50 Minuten backen. 
Das Resultat ist ein wahnsinnig saftiger Schokokuchen. Dieser muss nun gut abkühlen, bevor ihr weitermachen könnt. (Lasst ihn am besten für mehrere Stunden stehen.)

Zutaten für das Frosting
100 g Butter, weich
50 g Zartbitter-Schokolade
250 g Frischkäse
200 g Puderzucker
1 TL Vanilleextrakt

Zubereitung
Die Schokolade in einem Wasserbad zum Schmelzen bringen und etwas abkühlen lassen. In der Zwischenzeit die Butter cremig schlagen. Dann wird die Schokolade zur Butter gegeben und verrührt. Danach kommen Frischkäse, Vanilleextrakt und Puderzucker hinzu. Alles gut verrühren bis eine cremige Masse entsteht.

Zubereitung der Cake Pops
Jetzt kommt der spaßig Teil: Ihr dürft den Schokokuchen klein matschen. 😀 Entweder mit den Händen oder mit einer Gabel zerdrückt ihr den Kuchen in einer Schüssel nun zu kleinen Bröseln. 

Zu den Kuchenbröseln gebt ihr nun das Frosting und vermengt das Ganze gut.
Aus der klebrigen Masse formt ihr mit den Händen dann kleine Kugeln, die etwa die Größe von Tischtennisbällen haben sollten. Legt die Kugeln auf einen mit Backpapier belegten Teller. Seid ihr mit allen Kugeln fertig, wandern sie für ca. 1 Stunde in den Kühlschrank, um wieder fest zu werden.

Nun entstehen die Cake Pops: In einem Wasserbad schmelzt ihr nun ca. 400 g Kuvertüre (Ich habe Vollmilch genommen und mit dem Rest der Zartbitterschokolade gemischt). In die geschmolzene Schokolade steckt ihr dann die Sticks für die Cake Pops etwa fingerbreit hinein.
Dieser Schritt ist wichtig, damit die Kugeln auch wirklich an den Stielen halten.

Tipp: Falls ihr keine Lollipop Sticks finden könnt – so wie ich – funktionieren auch ganz normale Schaschlikspieße aus dem Supermarkt. Ich habe immer jeweils zwei mit Tesafilm in der Mitte zusammengeklebt.

Die mit Schokolade bedeckten Sticks steckt ihr nun in die Kugeln hinein (ca. 1,5 – 2 cm tief). Anschließend muss die Schokolade gut aushärten, bevor ihr die Cake Pops komplett mit Schokolade umhüllen könnt. Am besten stellt ihr sie hierfür für ca. 30 Minuten in den Kühlschrank (sonst dauert es ewig).

Nach der Wartezeit schmelzt ihr die Kuvertüre wieder in eurem Wasserbad an und nehmt nun einen Cake Pop nach dem anderen und ummantelt ihn mit der flüssigen Schokolade. 
Tipp 1: Ihr müsst euch beeilen, da die warme Kuvertüre die Schokolade am Stick schmelzen kann und dann brechen die Cake Pops leicht ab und fallen in die Kuvertüre.

Tipp 2: Um überschüssige Kuvertüre wieder loszuwerden, rollt ihr den Cake Pop einfach in der Hand hin und her, sodass die Schokolade abtropft. Macht dies aber nicht zu lange, da die Kugeln sonst abbrechen können.

Die mit Schokolade ummantelten Cake Pops stellt ihr nun am besten auf Backpapier ab und verfrachtet sie wieder in den Kühlschrank, bis die Kuvertüre ausgehärtet ist (ca. 1 Stunde).  Ihr könnt sie auch vorher noch verzieren – ich habe dafür einfach bunte Streusel genommen.
(Ich habe auch versucht, sie zum Trocknen in Styropor zu Stecken, aber sie sind mir reihenweise dabei von den Spießen gerutscht, da es einfach zu heiß war.)

Nach dem Aushärten könnt ihr sie ganz einfach vom Backpapier abziehen, auf einer Kuchenplatte drapieren und servieren. (Oder jetzt in Styropor stecken, allerdings sieht die Oberseite der Cake Pops dann nicht so schön aus.)

Ein bisschen erinnern sie ja an Liebesäpfel (kandierte Äpfel am Stiel), die es immer auf Jahrmärkten gibt.
Sie schmecken unglaublich saftig, schokoladig und durch den Frischkäse sehr frisch. Ein tolles Geschmackserlebnis, auch wenn sie so aufwendig sind und ich einige Male geflucht habe, weil sie mir beim Herstellen abgebrochen sind. 😀 Cake Pops sättigen auch sehr gut, wodurch man pro Person mit zwei Stück (selten mit dreien) rechnen kann.

Guten Appetit!

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33 Kommentare

  1. Mmh, sieht sehr lecker aus *-*

  2. Gleich im Lesezeichen abgespeichert *_*

  3. Werd mich am Wochenende auch mal dran versuchen. Hab extre Cake Pops Stiele gekauft und Sternchenformen ,) Mal schauen!

  4. YAMMI haben wollen, jetzt und sofort! 😉 lg Lena

  5. Ich hab meine ersten Cakepops zu meiner Babyparty gemacht. Die Kuchenkrümel habe ich aber nicht mit Frosting vermengt, sondern nur mit Frischkäse! Ich glaube, das ist nicht ganz so "mächtig", wie mit Frosting. Die Pops kamen supergut an! 🙂

  6. Ich hab mal welche selber gemacht..wollte das sie innen Rot sind..sah dann leider beim reinbeißen aus wie rohes Mett und somit fand ich die ekelig 😀

  7. wow, sieht richtig richtig gut aus und klingt auch total lecker. muss ich mal ausprobieren 😉

  8. Cake Pops sehen immer total super aus. Ich selbst hab noch nie welche gemacht, aber danke für die Warnung, dann werde ich solche Versuche erst starten, wenn es kühler ist. 😉

  9. sieht sehr süß aus und hört sich echt lecker an, muss ich auch mal ausprobieren! 🙂

  10. Das sieht sehr lecker aus! Abgespeichert ;o)
    Lieben Gruß!

  11. wow lecker. Ich möchte genau JETZT am allerliebsten in so ein Pop reinbeißen. Ich schmecke schon die leckere Schoki …. ♥ Tolles Rezept das muss ich mir abspeichern. Danke dafür :*

  12. Die sehen toll aus <3

  13. Ich fall um! Das ist ja wohl das Leckerste was ich je gelesen habe! MUSS ich nachmachen! 🙂

  14. OK, ich glaube, das ist mal eine Anleitung, mit der ich was anfangen kann. Interessant mit der Schoko am Stick, macht ja Sinn. Der Schokokuchen alleine sieht schon wahnsinnig lecker aus!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!! Mjammi. :o)

  15. Das sieht total lecker aus! Wie viele Cake Pops sind denn bei deinem Rezept rausgekommen? Falls ich es überlesen habe, tut es mir Leid. Habe gerade die Grippe und bin kopftechnisch nicht so auf der Höhe.
    Liebe Grüße!

    • Bei mir sind es um die 40 Stück geworden. Es kommt immer darauf an, wie groß du die Kugeln machst. 🙂 Gute Besserung wünsche ich dir!

  16. Ich stand den Dingern immer sehr skeptisch gegenüber aber mittlerweile packt es mich doch langsam mal welche zu machen :))

  17. Als ich zuerst das Bild in meinem Dashboard sah, dachte ich mir das sind bestimmt Liebesäpfel… aber mit Streuseln? Die Cake Pops sehen super aus, danke fürs Rezept und die kleinen Tipps ;3.

    lg Neru

  18. Das ist SO fies, bin gerade auf Diät! 😀

    Die sehen echt wahnsinnig lecker aus, sobald ich wieder Schoko und Co essen darf (also nach meiner Hochzeit 😀 ), werde ich die mal nachbacken 🙂

    LG, Lilli

  19. Ahhhh, die back ich glaub mal für die Arbeitskollegen 🙂

  20. Absolut delicious :)!

  21. Hooray for Cake Pops! Eine geile Erfindung! Ich mach sie immer, wenn größere Feiern anstehen und absolut jeder reißt sich um die leckeren Kuchenbällchen. Normaler Kuchen kommt irgendwie nur halb so gut an, hast du auch das Gefühl? o.O;
    Aber die zu machen ist schon ein großer Aufwand, finde ich. Allein brauche ich insgesamt ca. 3 Stunden, so mit Backen, Warten, Rollen, Aushärten etc. Und dann dauert's nur wenig Zeit, bis sie alle aufgegessen sind. So viele, wie die Leute wollen, kann man gar nicht backen XD

  22. Woher hast du denn dieses Vanilleextrakt aus der Flasche? :o) Sehen wirklich yummy aus – ich werd die im september zu meinem Geburtstag nachbacken ;D

    Lg – zuckerfreak

  23. Die sind auch so ein Blogger-Ding 😀 muss ich Mal machen, obwohl ich sehr faul bin bei sowas.

  24. Oah die sehen lecker aus. ♥

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