23. Mai 2015

{Travel Essentials} Ich packe meinen Koffer und nehme mit... & Giveaway


Jetzt beginnt sie so langsam wieder, die Zeit, in der wir uns nach (noch) wärmeren Gefilden sehnen, in der sich unser Herz magisch zum Sandstrand und dem rauschenden Ozean hingezogen fühlt. Wir möchten einfach raus aus dem tagtäglichen Trott und neue Dinge und Kulturen in einer spannenden Umgebung erleben. Aber vor jedem Urlaub stellt sich auch wieder erneut die Frage: Was in aller Welt nehme ich bloß mit? Dabei sind nicht nur die Klamotten für einen gelungenen Urlaub essentiell, sondern auch die Grundausstattung was beispielsweise Beauty betrifft. Viele von euch werden aber sicherlich ebenso wie ich eine kleine, imaginäre Liste im Kopf haben, mit Dingen, die auf keine Reise fehlen dürfen. Wie meine "Travel Essentials" in jedem Sommerurlaub ausschauen und was ich brauche, um mich auch auf Reisen so richtig wohl in meiner Haut zu fühlen, möchte ich euch heute zeigen. Ganz am Ende vom Beitrag wartet dann auch noch eine kleine Überraschung auf euch. 


Ganz wichtig ist für mich im Urlaub auf jeden Fall gute Musik. Für die ruhigen Momente am Pool oder Strand, bei denen man einfach mal in der Sonne entspannt oder auch nachts, wenn man auf dem Balkon seines Hotelzimmers sitzt und in den sternenklaren Himmel schaut, brauche ich unbedingt Musik auf die Ohren - entweder aktuelle Lieblingshits oder All-time Favorites (meistens höre ich House Music). 
Nichts geht allerdings ohne eine gute Sonnenpflege mit hohem Lichtschutzfaktor. Wie wichtig das ist, hatte ich euch schon einmal → hier berichtet. Ob nun als Full-Size Größe für die Zeit im Hotel, wo man sich morgens in aller Ruhe eincremen kann, oder als Miniatur für unterwegs, um den Sonnenschutz schnell aufzufrischen - ganz egal, Hauptsache die Produkte sind gut verträglich, duften angenehm und der SPF ist hoch. After-Sun Pflege für den Abend gehört natürlich auch noch dazu. 
Auch ganz wichtig für mich: Haargummis, Haargummis, Haargummis - gern auch in fröhlichen Neonfarben, um die Urlaubslaune noch zu erhöhen. Nichts ist nerviger als Haarsträhnen, die permanent ins Gesicht peitschen, beispielsweise bei einem Spaziergang am Strand.
Was Beautyprodukte betrifft, so ist wasserfeste Mascara ein absolutes Muss. Ich möchte im Urlaub nicht ganz auf Make-up verzichten, auch wenn ich es generell auf ein Minimum reduziere. Fester Bestandteil des morgendlichen Schminkrituals ist aber stets das Betonen meiner Augen, und dazu gehört für mich auf jeden Fall Wimperntusche. Um durch Hitze nicht irgendwann wie ein kleiner Panda rumzulaufen, ist ein wasserfestes Finish unverzichtbar.
Mittlerweile nehme ich auch gern Nagellack mit auf Reisen, aber immer nur Miniaturen, damit sie möglichst wenig Platz im Beautycase wegnehmen. Es ist einfach ärgerlich mit frisch lackierten Fingern in den Urlaub zu fliegen und spätestens bei Ankunft am Reiseziel den ersten abgesplitterten Nagel zu haben (passiert mir immer!). Mit dem Minilack kann man die Stellen dann flott ausbessern. Ich verbringe keine Stunden im Urlaub damit, meine Nägel zu machen, aber es ist einfach praktisch, zwischendurch mal die Maniküre aufzufrischen. Und seien wir mal ehrlich, bunte Nägel (egal ob auf Fingern und / oder Zehen) sehen bei gebräunter Haut einfach toll aus. Am liebsten mag ich übrigens (korall)rote Nagellacke. 


Wo wir schon bei Rot sind: Im Urlaub trage ich am liebsten Lippenstifte mit intensiven Farben wie eben Rot, Korall, Orange. Das Finish ist dabei immer ganz unterschiedlich, denn ich mag deckende, als auch gern etwas glossigere, semi-transparente Nuancen. Morgens einfach nur schnell die Wimpern tuschen und dann roten Lippenstift auflegen reicht schon aus, um einen tollen, sommerlichen Look zu kreieren. 
Meine Augen betone ich eher dezent und habe daher immer nur Solokünstler mit dabei. Am liebsten sind mir Lidschatten mit (wasserfester) Creme-Textur und bronzenen Schimmer. Hauptsache, sie lassen sich schnell und unkompliziert auftragen bei möglichst großer Wirkung. 
Ein wenig Parfum darf auch im Urlaub sein und ich nehme entweder Reisegrößen meiner Sommerdüfte mit oder fülle mir meine aktuellen Lieblinge in kleine Zerstäuber ab.  
Schmuck ist auch so ein Thema im Urlaub. Ich bin an sich ja nicht so der große Schmuckträger, aber Ohrringe oder eine Kette gehören für mich einfach dazu. Der Schmuck darf auch gern ein bisschen Urlaubsfeeling ausstrahlen, wie bei dieser Goldkette mit Palmblatt-Anhänger.
Um wieder das Thema Sonnenschutz aufzugreifen: Wichtig ist für mich auch ein Sonnenhut. Mein langjähriger Liebling ist dieser weiße Schlapphut, der Nacken und Gesicht etwas vor Sonne abdeckt und jedes Outfit femininer wirken lässt. 


Essentiell in jedem Urlaub ist aber vor allem auch die Entfernung lästiger Härchen. Man läuft ja nun mal gern im Bikini, mit Shorts, Röcken und (kurzen) Kleidern durch die Gegend, da sollen die Beine dann bitte auch schön glatt sein. Ich habe meinen Rasierer im Urlaub immer mit dabei, habe mich aber bisher stets geärgert, dass es kein richtiges Reise-Etui dafür gab. Also Rasierer und Klingen einzeln eingepackt und dann gegen Ende des Urlaubs die letzte Klinge einfach dort gelassen. Von Wilkinson gibt es nun den Hydro Silk Rasierer mit praktischem Travelcover

Zum Urlaub gehört nicht nur der erfrischende Sprung in den Pool oder der entspannte Tag am Strand, sondern auch Entdeckungstouren durch fremde Städte und Länder. Wenn es um das Entfernen lästiger Härchen geht, hat jedes Land seine eigenen Vorlieben. [...] Frauen in Deutschland hingegen schätzen eine schmerzfreie und besonders pflegende Körperhaarentfernung: Sie setzen vor allem auf Systemrasierer mit austauschbaren Klingen wie den Hydro Silk von Wilkinson. Der Damenrasierer wird mit seinem feuchtigkeitserhaltenden Serum vor allem dem pflegenden Anspruch für zarte Haut gerecht. Zudem verfügt der Hydro Silk über eine innovative Klingen-Technologie, die sanft und gründlich rasiert und dabei die Haut effektiv schützt – für eine entspannte Rasur und seidig glatte Sommerhaut, die fantastisch aussieht und sich auch so anfühlt.


Im Urlaub ist es bei mir eigentlich Routine, dass ich jeden Morgen beim Duschen schnell auch noch mal Beine und Achseln rasiere, damit sich keine unerwünschten Härchen irgendwo zeigen. Danach komplett mit Sonnencreme eincremen, fertig machen und raus die Umgebung erkunden. So wenig Zeit wie möglich im Hotelzimmer verbringen lautet meine Devise stets. 


Der Hydro Silk Rasierer von Wilkinson entfernt Haare mühelos, schnell und sanft. Schön finde ich die kleinen Kissen mit Serum, die in die Klinge integriert sind. Bei Kontakt mit Wasser werden sie angelöst und es entsteht eine gelartige Flüssigkeit, die sich beim Rasieren auf die Haut legt. So spart man sich einen zusätzlichen Rasierschaum und gleichzeitig bleiben die Klingen trocken und sauber, sobald man die Rasur beendet hat. Das Auswechseln der Klinge funktioniert ebenfalls einfach und flott. Hervorragend finde ich das kleine Reisecover, in das man den Rasierer stecken kann. Es ist nicht nur hygienisch, sondern schützt den Rasierer und auch die Finger (man kann ihn einfach in sein Beautycase packen, ohne Angst haben zu müssen, in die Klinge zu greifen). Perfekt für Reisen! Und ist der perlmuttartige Schimmer nicht hübsch? Er erinnert mich an Muscheln vom Strand. 


Jetzt kommt die kleine, feine Überraschung für euch: Ab Ende Mai ist diese limitierte Travel Edition bestehend aus Kosmetiktasche, Rasierer mit Klinge und Travel-Cover im Handel erhältlich, aber ich darf schon heute 5 Stück davon an euch verlosen! Ist das nicht super? 


Ein Rundum-Reise-Sorglos-Paket, das für noch mehr gute Laune im Urlaub sorgt: Das Kosmetiktäschchen in der knalligen Trendfarbe Lila enthält neben dem Hydro Silk-Rasierer in der limitierten Wassernixen-Farbe „Aqua Love“ auch ein praktisches Travel-Cover, um die Klinge während der Reise zu schützen. So können alle Weltenbummlerinnen unbeschwert strahlend durch den Sommer tanzen. (9,99 € UVP)

Um an der Verlosung teilzunehmen, müsst ihr mir in den Kommentaren bloß folgende Frage beantworten:

Was sind deine Must-Haves für den perfekten Sommerurlaub?

Ihr könnt eure Gewinnchancen aber auch noch erhöhen - alle Möglichkeiten dazu zeigt euch wie immer der Rafflecopter.

a Rafflecopter giveaway


Das Gewinnspiel läuft ab heute und endet am Samstag, 30.05.2015 um Mitternacht. Am darauffolgenden Tag lose ich aus und benachrichtige die 5 Gewinner per Mail. Ich bitte um Antwort innerhalb von drei Tagen, ansonsten lose ich neu aus.

Beachtet bitte auch die Teilnahmebedingungen ("Terms & Conditions" unten im Rafflecopter Kasten)! Teilnahme ab 18 Jahren (oder mit Einverständnis der Eltern), Lieferadresse in Deutschland. Keine Gewähr, keine Barauszahlung des Gewinns, nur eine Teilnahme pro Person. Täuschungsversuche o.Ä. (siehe "Terms & Conditions") führen zum Ausschluss. Teilnahmen von reinen Gewinnspielprofilen sind ungültig. Die Gewinne werden von mir selbst verschickt. Ich übernehme keine Haftung für den Transport. Kein Ersatz bei Beschädigung auf dem Postweg.


Bis ihr euch überlegt habt, was eure persönlichen Travel Essentials sind, erzähle ich euch noch etwas zu meinem "Urlaubsverhalten": Der perfekte Urlaub ist für mich eine Mischung aus Erholung und Abenteuer. Ich will nicht 24/7 nur am Strand oder Pool liegen und mir die Sonne auf den Bauch scheinen lassen. Das ist zwar auch mal schön, aber ich brauche doch etwas Action und will die Gegend erkunden. Schon vor Urlaubsantritt wird also geschaut, welche Attraktionen der jeweilige Ort zu bieten hat, der Urlaub ein bisschen vorgeplant und eventuell werden sogar bestimmte Ausflüge und ein Auto gebucht. Zeit für spontane Unternehmungen und Abstecher ist dabei immer mit eingeplant, da man vor Ort oft wunderschöne Flecken entdeckt, von denen man vorher in Reiseführern oder online gar nichts (bewusst) gelesen hat. Mein liebster Reisepartner ist dabei mein Schatz, da wir einfach auf gleicher Wellenlänge liegen, was unsere Vorstellung eines perfekten Urlaubs angeht, und wir uns auch so herrlich ergänzen (er ist mehr der Planer und ich die Entdeckerin, er filmt lieber und ich fotografiere, er fährt gern Auto und ich gebe die Richtung an, etc.). Tickt ihr da genauso wie ich? :)

Jetzt bin ich jedenfalls schon gespannt, was eure wichtigen Urlaubsbegleiter sind. :) Viel Glück! ♥





Diese Ladies machen euch in den kommenden Tagen fit für den Sommer:
Rauschgiftengel (21.05) // My Simple Life (25.05.) // Glitter Everywhere (27.05.) // Lebe Berlin (29.05.) // Ein Zimmer voller Bilder (30.05.) // Love & Urban (01.06.) // Puppenzimmer (02.06.)
In Kooperation mit Wilkinson.

22. Mai 2015

{Food Friday} Zauberwürfel Fondant Kuchen


Mein Vorsatz für dieses Jahr war, dass ich gerne mehr backen wollte, aber nicht nur irgendwelche 0815-Kuchen, sondern sie sollten auch eine kleine Herausforderung für mich sein. Rezepte, die kreativ sind und bei denen ich selbst noch etwas lernen kann.
Für den Geburtstag meines Bruders hatte ich relativ schnell die Idee, dass es ein kleiner Nerd-Kuchen werden soll, und beim Stöbern durch's Netz bin ich dann bei Cookies, Cupcakes & Cardio auf einen Zauberwürfel Kuchen gestoßen, den ich unbedingt nachbacken wollte. Der Kuchen ist nicht bloß mit bunten Fondant-Plättchen beklebt, sondern birgt eine coole Überraschung im Inneren, die sichtbar wird, sobald man ihn anschneidet. Damit habe ich beim Beschenkten und den Gästen für ziemlich große Augen gesorgt. :)

Eine weitere Besonderheit beim Kuchen war aber auch, dass er komplett vegan sein musste. Dafür habe ich einfach das Rezept für veganen Marmorkuchen von Cake Invasion benutzt, allerdings ohne die dunklen Zutaten. Das Rezept für die Buttercreme stammt ebenfalls von ihr, jedoch musste sie für den Zauberwürfel noch schwarz eingefärbt werden. So einfach wie ich dachte, war die Sache leider nicht, denn ich hatte nicht bedacht, dass die Dame mit dem Originalrezept des Kuchens ihre schwarze Buttercreme fertig gekauft hat (jap, in den USA gibt es sowas). Die Buttercreme einzufärben hat mich echt einige Nerven gekostet, da sie partout nicht tiefschwarz werden wollte. Mit Lebensmittelfarbe wurde sie nur grau, mit Kohlepulver dunkelte sie etwas nach. Letzten Endes hat Backkakao zu einem guten Ergebnis geführt, auch wenn die Creme eher dunkelbraun als schwarz wurde. Schade, aber es war zu verschmerzen. Bevor ich aber überhaupt mit dem Kuchen angefangen habe, musste ich mich mit allerlei Material ausstatten. Ich habe euch alles, was ich an außergewöhnlichen Sachen gebraucht habe, in der Zutatenliste verlinkt. 

Wie ich die kleinen Küchlein (sie waren etwa 10 x 10 cm groß) genau gemacht habe, möchte ich euch heute ganz genau erklären. Es ist zwar eine sehr lange Anleitung geworden, aber ich hoffe, sie ist verständlich und hilft euch, solltet ihr so einen Kuchen selbst auch gern einmal backen wollen. Auch habe ich allerlei Erfahrungen mit einfließen lassen, die ich beim Backen gemacht habe (mit goldwerten Tipps). Viel Spaß beim Lesen und ich freue mich auf euer Feedback! :)


Zutaten
(für 2 kleine, vegane Kuchen)

für den Kuchen
375 g Mehl
1 Päckchen Backpulver
1 Prise Salz
240 g Zucker
1 Päckchen Vanillezucker
240 ml geschmacksneutrales Öl
240 g Pflanzenmilch (ich habe Soja genommen)
(3 EL Rum)

für die Buttercreme
1 Päckchen Puddingpulver Vanille (Dr. Oetker ist vegan und glutenfrei)
ca. 30 g Zucker
350 ml Pflanzemilch (Soja)
250 g laktosefreie Margarine / vegane Butter, z.B. Sojola (auf Zimmertemperatur)
schwarze Lebensmittelfarbe
etwas Backkakao
(evtl. 1/2 TL Kohle-Pulvis aus der Apotheke)

für die bunten Plättchen
ca. 250 g weißer Fondant (ich nehme diesen von Satin Ice, da er vegan ist)
Lebensmittelfarben in rot, weiß, orange, gelb, blau, grün und schwarz (die besten Erfahrungen habe ich mit den Gelfarben von Wilton gemacht. Für den Kuchen habe ich dieses Set bestellt. Orange Farbe von Wilton hatte ich noch zuhause.)
etwas Puderzucker

Material
großes Backblech im Ofen
kleines Backblech (als Stütze für die Silikonform)
Silikonform mit mindestens 9 rechteckigen Formen (mehr sind besser) - ich habe diese benutzt
quadratische Ausstechform 25 mm (diese habe ich verwendet)
Frischhaltefolie
Teigschaber (klein) und Teigschaberkarte
drehbare Tortenplatte
kleiner Pinsel und Schüsselchen mit Wasser
Zahnstocher
(Pappe und Alufolie für die Platte)


Zubereitung

An sich ist der gesamte Kuchen nicht so schwer zu machen, er braucht nur viel Geduld und Zeit. Teilt euch die Arbeit am besten auf zwei Tage auf.

Zuerst wird der Kuchenteig hergestellt. Den Ofen auf 175°C Umluft vorheizen. Nun Mehl und Backpulver mischen und in eine Schüssel sieben. Salz, Zucker und Vanillezucker dazu geben und gut vermischen. Anschließend Öl, Pflanzenmilch und den Rum hinzufügen und alles glatt rühren. Dann habe ich den Teig gewogen (Gesamtgewicht - Gewicht der Schüssel) und mir 6 kleine Schälchen bereit gestellt. Auf diese Schälchen habe ich den Teig gleichmäßig verteilt (es waren jeweils ca. 150 g) und danach konnte das Einfärben beginnen: Passend zu den Farben des echten Zauberwürfels bekam jeder Teig eine entsprechende Farbe, also weiß, rot, gelb, orange, grün und blau. Einfach mit einem Zahnstocher ein bisschen (oder auch mehr) Gelfarbe aus den Pöttchen entnehmen und in den Teig rühren, bis er die gewünschte Farbe und Farbintensität hat. Danach mit Hilfe von zwei Löffeln die Mulden der Silikonform befüllen. Macht sie etwas mehr als 3/4 voll, durch das Backpulver wird der Kuchen noch aufgehen. Sind alle Mulden befüllt, wandert die Backform für ca. 25 - 25 Minuten in den Ofen (macht die Stäbchenprobe in den mittleren Mulden - bleibt kein Teig daran hängen, ist er fertig). Den Kuchen aus dem Ofen nehmen und vollständig auskühlen lassen. Erst dann könnt ihr die kleinen Rechtecke aus ihrer Form befreien, ohne dass sie brechen.

Tipp: Damit die Silikonform stabil steht und der Teig nicht beim Transport in den Ofen überschwappt, bzw. beim Herausholen später zerbricht, habe ich ein etwas kleineres Backblech gekauft, auf das ich die Form schon beim Befüllen mit Teig gestellt habe. Beides kam dann zusammen in den Ofen. Es ist einfacher, als mit einem großen Backblech zu hantieren. 

Die Backzeit kann man wunderbar nutzen, um mit der Buttercreme zu beginnen. Das Puddingpulver zusammen mit dem Zucker und ca. 4 EL der Pflanzenmilch in einem Messbecher so gut es geht verrühren. Die restliche Milch in einem Topf aufkochen, vom Herd nehmen und dann das angerührte Puddingpulver mit einem Schneebesen unterrühren. Innerhalb kürzester Zeit sollte der Pudding dick werden. Dann einfach zum Erkalten beiseite stellen. Damit sich keine unerwünschte Haut bildet, unbedingt mit einem Stück Frischhaltefolie abdecken (direkt auf den Pudding legen). 

Tipp: Das Abkühlen wird einige Stunden dauern, und die Zeit sollte unbedingt beim Herstellen des Kuchens bedacht werden. Ich habe den Kuchen, den Pudding und den eingefärbten Fondant einfach an einem Abend gemacht, sodass ich am nächsten Tag mit dem "Zusammenbauen" des Würfelkuchens starten konnte.

Das Einfärben des Fondants ist sehr einfach: Den Fondant nehmen und zu einer langen Wurst rollen. Mit einem Messer in 6 etwa gleich große Stücke schneiden und diese zu Kugeln rollen. 6 Stücke Frischhaltefolie zurecht schneiden und eine Fondantkugel darin einrollen - denn wir möchten ja auch weiße Plättchen haben und diese Kugel hat schon die richtige Farbe. Um die restlichen Kugeln einzufärben, geht ihr am besten folgendermaßen vor: Bestäubt eure Hände etwas mit Puderzucker, nehmt eine Kugel und rollt sie in den Händen zu einer kleinen Wurst. Mit Hilfe eines Zahnstochers wieder Farbe aus dem Töpfchen entnehmen und auf den Fondant streichen. Die Wurst zusammenklappen, wieder rollen, umklappen, rollen, umklappen. So lange, bis der Fondant gleichmäßig in der gewünschten Farbintensität eingefärbt ist und keine Marmorierung mehr hat. Am besten nach jeder Kugel die Hände waschen, damit ihr keine unerwünschten Farbflecken in die nächste Kugel knetet. Wer die Finger nicht so gern eingefärbt haben möchte, kann auch mit Einmalhandschuhen arbeiten, ich finde es mit bloßen Händen aber einfacher. (Die Farbe geht übrigens am besten mit Shampoo wieder aus der Haut - fragt mich nicht warum. ^^) Jede fertige Kugel in Folie wickeln und beiseite legen.

Um die Buttercreme fertigzustellen, die warme Butter schaumig schlagen (dauert einige Minuten) und dann den Pudding portionsweise unterheben. Dass alle Zutaten für die Buttercreme Zimmertemperatur besitzen ist sehr wichtig, denn sonst wird sie klumpig! Am Ende sollte eine homogene Masse entstanden sein. Um die Creme schwarz zu färben, gut einen Teelöffel (oder mehr) schwarze Lebensmittelfarbe unterrühren (sie wird dann gräulich) und um sie noch dunkler zu bekommen, löffelweise Backkakao dazu tun. Nach jedem Löffel gut rühren und abwarten, wie dunkel sie wird. Eventuell dann noch mehr Kakao nehmen (oder wer möchte, einfach etwas Kohle-Pulvis, dieses dunkelt mit der Zeit noch nach).

Leider nur Handy-Qualität - sorry!

Um das Grundgerüst / Innenleben des Kuchens zu bauen, befreit ihr zuerst die einzelnen Küchlein aus den Silikonmulden. Sie schauen dann natürlich nicht wirklich rechteckig aus, also müssen sie noch zugeschnitten werden. Die Oberseite ist durch das Backen kuppelförmig geworden und mit einem großen, scharfen Messers könnt ihr sie einfach abschneiden. Überlegt euch dann ein Muster, wie das Innere des Kuchens aussehen soll (legt die Kuchenteile eventuell schon entsprechend zurecht). Jeder Kuchen besteht aus insgesamt 3 x 3 Kuchenstücken. Ich habe mir als Vorlage ein Muster genommen, das ich vorher an einem echten Rubik's Cube erstellt habe. Nun nehmt ihr das erste Kuchenstück, bestreicht eine Seite mit Hilfe der Winkelpalette mit Buttercreme und legt sie auf eine Unterlage (flacher Teller, Brett, o.Ä.). Nehmt das nächste Stück und verfahrt ebenso. Bevor die zweite Ebene dazu kommt, bestreicht ihr die erste Ebene mit einer Schicht Buttercreme. Dann wieder ein Stück mit Creme bestreichen, andrücken, usw. In diesem Video seht ihr sehr schön, wie es gemacht werden soll. Steht das Grundgerüst, dann drückt ihr den "Würfel" in Form, sodass er insgesamt quadratisch ist. Nehmt euch dann wieder die Winkelpalette und streift damit überschüssige Buttercreme ab. Bevor die äußere Schicht Buttercreme auf den Kuchen kommt, sollte er für mindestens eine halbe Stunde ins Gefrierfach wandern, damit er hart wird und bei der weiteren Arbeit nichts verrutschen kann.

Während der Kuchen gefriert, ist genug Zeit, um die Fondant-Plättchen auszustechen. Bestäubt die Arbeitsplatte  (oder Backmatte) mit etwas Puderzucker und auch den Fondant-Ausrollstab. Nehmt eine Fondantkugel und rollt sie mit der niedrigsten Einstellung des Rollstabs ganz flach aus. Mit dem kleinsten quadratischen Ausstecher (25 mm) nun Plättchen ausstechen und auf flache Teller legen (aber so, dass sie weder überlappen noch über den Rand hinausragen). Pro Farbe benötigt ihr 15 Plättchen für beide Kuchen (insgesamt 90 Stück, 45 pro Kuchen). 

Ist der Kuchen angefroren, sodass er sich nicht mehr verformt, kann mit der äußeren Schicht weitergemacht werden. Mit der Winkelpalette jede Seite des Fondants mit Buttercreme bestreichen und zum Schluss auch die Oberseite. Dann mit einem Teigschaber die Buttercreme auf allen Flächen glatt streichen und überschüssige Creme abnehmen. Das macht ihr solange, bis der Kuchen würfelförmig und ebenmäßig ausschaut. Am einfachsten geht dieser Schritt, wenn der Kuchen auf einem drehbaren Tortenteller steht. Nach der ersten Schicht den Kuchen wieder für eine halbe Stunde ins Gefrierfach stellen und danach eine zweite Außenschicht anbringen.

Um den Kuchen fertig zu stellen, fehlt nur noch das Anbringen der bunten Plättchen. Überlegt euch wieder ein Muster für euren Würfel (oder nehmt einen richtigen Zauberwürfel als Vorlage), nehmt dann ein Fondantplättchen, tunkt einen Pinsel in etwas Wasser und bestreicht die Unterseite des Plättchens leicht damit, bevor ihr es auf dem Kuchen anbringt. Das Wasser hilft, damit der Fondant an der gefrorenen Buttercreme haftet. Macht es so mit allen Plättchen, bis euer Kuchen fertig beklebt ist.

Wer möchte, kann sich für den Kuchen noch eine kleine Platte basteln. Hierfür einfach ein Stück Pappe quadratisch zurecht schneiden und mit Alufolie umwickeln. Diese auf der Unterseite mit Klebestreifen festkleben. 


Tipp: Ihr solltet den fertigen Kuchen unbedingt noch einmal kalt stellen - entweder noch einmal kurz ins Gefrierfach oder mindestens bis zum Servieren in den Kühlschrank. Er sollte auch relativ zügig serviert werden, da über Nacht im Kühlschrank sonst die Buttercreme wieder weich wird und sich dadurch der Fondant auflöst. Das ist mir nämlich mit einem der beiden Kuchen passiert, wodurch ich am nächsten Morgen einen Kuchen ohne Seitenplättchen, dafür aber in einer bunten Pfütze entdeckt habe.

Tipp 2: Achtet beim Anschneiden darauf, dass ihr es an der richtigen Seite macht, denn sonst geht der Effekt mit den einzelnen Würfel-Teilen flöten. ^^ Ist euer Kuchen komplett quadratisch, markiert euch die Anschnittstelle irgendwie (merkt euch vielleicht ein Plättchenmuster, welches die richtige Stelle markiert). Ist euer Kuchen leicht rechteckig (so war es bei mir), schneidet ihr ihn an der kurzen Seite an. 

So, das war jetzt die relativ lange Anleitung, aber ich wollte es euch so detailliert wie möglich schildern, inklusive meiner Erfahrung, die ich beim Backen gemacht habe. Übrigens schmeckt der Kuchen wirklich herrlich! Man schmeckt absolut keinen Unterschied zu einem "normalen" Kuchen - er ist fluffig, saftig und richtig lecker. :)

Wie findet ihr mein buntes Werk? Habt ihr auch schon mal außergewöhnliche Kuchen gebacken?





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20. Mai 2015

[TAG] Limited or Discontinued


Schon vor einer kleinen Ewigkeit hat mich die liebe Biene mit einem TAG bedacht, der wirklich schön ist: Es geht darum, seine Beautysammlung nach absoluten Lieblingen zu durchforsten, die entweder limitiert waren oder mittlerweile discontinued (aus dem Standardsortiment ausgelistet) sind. Ich musste gar nicht mal so lange suchen, da ich direkt einige passende Sachen im Kopf hatte, die für mich eine besondere Bedeutung haben und die ich niemals hergeben würde. 


Biotherm Eau de Paradis • Das Parfum gehörte lange Zeit zum Standardsortiment der Bodysprays von Biotherm, wurde dann aber Anfang 2013 ausgelistet. Zu dem Zeitpunkt stand es schon lange auf meiner Wunschliste, aber irgendwie hab ich mich nie zum Kauf aufraffen können. Als ich dann durch Zufall von der Auslistung hörte, hab ich echt überall nach einem Exemplar gesucht. Zum Glück wurde ich in der Stadt noch fündig und habe mir ein zweites online bestellt, ebenso wie eine Reisegröße und auch das dazu passende Duschgel und die Bodylotion. Ja, da war ich ein bisschen crazy, aber der Duft ist einfach sooo gut! Aquatisch-frisch, blumig und leicht salzig. Ein toller Sommermix. (Meinem Blogpost darüber findet ihr → hier.)

Estée Lauder Bronze Goddess Skinscent • Der Duft ist für mich wirklich Sommer pur: Er duftet nach Kokosnuss, Vanille und Tiaré-Blüten, also so richtig paradiesisch. Die erste Version davon habe ich leider verpasst, aber dann wurde der Originalduft vor zwei Jahren repromoted. Wer sich dafür interessiert: in der diesjährigen Sommerkollektion von Estée Lauder wird er wieder erscheinen. Bei Breuninger und im Webshop von EL könnt ihr ihn schon kaufen. ;)


MAC Lipstick "Gem of Roses" • Den Lippenstift habe ich mittlerweile sage und schreibe schon seit 4 Jahren und er ist einer der meist genutzten in meiner Sammlung. Jedes Jahr im Frühjahr wird er wieder rausgekramt. Er ist damals im Zuge der Semi-Precious Kollektion erschienen und ich habe ihn mir ganz spontan im Breuni Stuttgart mitgenommen, da die Dame am MAC Counter so davon geschwärmt hat. Es hat ein Lustre Finish und wird als "midtone strawberry pink" beschrieben. Auf den Lippen ist er bei mir eine "My lips but better"-Farbe.

MAC Lipstick "Hibiscus" • Ich glaube, die "Surf, Baby!" LE war eine der ersten Kollektionen, aus denen ich mir etwas gekauft habe. Schon beim Anblick der Pressebilder wusste ich, dass die Sachen perfekt zu mir passen würden (allein das Blush mit Hibiscus-Overspray! ♥). Was war ich stolz und happy, als die Teile bei mir ankamen! :D MAC beschreibt "Hibiscus" als "bright orange coral" und das trifft es auf den Punkt. Das Finish ist Cremesheen. Wenn ich mir jetzt überlege, dass ich mich damals kaum getraut habe, mit "Hibiscus" auf den Lippen vor die Tür zu gehen... Wirklich kaum vorstellbar, denn so knallig, wie die Farbe damals auf mich wirkte, ist sie heute gar nicht mehr für mich. Da besitze ich mittlerweile deutlich "krassere" Farben. (Meine Ausbeute von damals seht ihr → hier.)


Bobbi Brown Eyeshadow "Burnt Sugar" • Der Lidschatten gehörte lange Zeit zum Standardsortiment und wurde vor ein paar Jahren leider ausgelistet. Warum eigentlich? Die Farbe ist einfach nur wunderschön, passt herrlich in den Sommer und bringt meine Augen so richtig zum Strahlen (der Grünanteil kommt super hervor). Der Name beschreibt die Farbe schon sehr gut, dazu kommt noch ein sehr schöner Schimmer, der diesen goldenen Bronzeton zum absoluten Knaller macht. Wenn ihr das Glück haben solltet, noch irgendwo über diesen Lidschatten zu stolpern, greift unbedingt zu! Für mich ist es der beste Solokünstler ever.

MAC Quad "Bare my soul" • Ebenfalls ein Produkt mit schönen Erinnerungen: Die "Temperature Rising" Kollektion hat mich damals vor allem aufgrund des besonderen Packagings interessiert, letzten Endes habe ich dann das Quad, einen Gloss und ein Blush gekauft. Die letzteren beiden konnte ich online ordern, doch das Quad war schneller ausverkauft, als ich gucken konnte. Also schnell beim MAC Counter meiner Stadt angerufen, ob es noch vorrätig wäre. Genau ein Exemplar hatten sie noch, und da ich eh in der Stadt zum Frühstück mit meinem Bruder verabredet war, hab ich einfach einen früheren Bus genommen und bin schnurstracks mit Herzklopfen zum Douglas gegangen. Zum Glück war es in der Zwischenzeit noch nicht ausverkauft und so konnte ich das letzte Schätzchen mein Eigen nennen. Lange Rede, kurzer Sinn: Für mich ist es das bisher beste Quad von MAC, denn hier stimmt einfach alles für mich: Die Farbzusammenstellung, die Qualität der Lidschatten, und die vielen Kombinations- und Einsatzmöglichkeiten. (Ein AMu mit den Lidschatten und ein besseres Bild der Palette seht ihr → hier.)


Nicht aufgeführt habe ich die → Alluring Aquatic Kollektion von MAC, da der Beitrag sonst ewig lang geworden wäre. Allerdings ist die gesamte LE für mich besonders - allein schon aufgrund des genialen Designs.

Schön fand ich diesen TAG schon deshalb, weil ich mal wieder durch den Blog gestöbert habe und auf alte Beiträge gestoßen bin. Da sieht man mal den krassen Unterschied zwischen Blogposts von damals und heute und wie man sich über die Jahre hinweg verändert hat, ob es nun die Bildqualität, die eigenen Fotokünste, Art zu bloggen oder auch den Geschmack betrifft. 

Jetzt interessieren mich brennend die limitierten / ausgelisteten Schätze von Caro, SabrinaDani und Lena.

Habt ihr auch solche besonderen Produkte daheim, die man nicht mehr kaufen kann, ihr aber für kein Geld der Welt wieder hergeben würdet?